Mein Name ist Michael Tfirst (eigentlich Franz Alois, aber Michael ist seit jeher mein Rufname) ich lebe in Wien und ich war als Kind und Jugendlicher ein sexuelles Missbrauchsopfer von mehreren Klerikern und ich bin auch Zeitzeuge.
Siehe auch meine Homepage: Die Missbrauchskirche
http://kunstvonmichaeltfirst.blogspot.com/

Das ist der Inhalt des obigen Screenshot:
Im Jahre 2004 hatte Missbrauchsopfer Michael Tfirst bereits in einer Fernsehsendung schwerste Vorwürfe wegen klerikaler Missbräuche erhoben. Ergebnislos, folgenlos. Denn die Vertuscher konnten wie gewohnt weiter vertuschen, weil kein Amt, keine Behörde, keine Staatsanwaltschaft ging den Vorwürfen nach.
Dieses Bild ist ein Screenshot vom September 2004 aus der heute in dieser Form nicht mehr existierenden Homepage "freidenker.at". Die Site wurde damals vom Gestalter der vorliegenden Homepage betreut, auf einer Backup-CD wurde jetzt diese damalige News-Meldung ausgegraben.
Michael Tfirst konnte damals nicht mehr schweigen, die Kirche schon. Erst gut fünf Jahre später als sich die Betroffenen in größerer Anzahl zu melden begannen, brach das katholische Lügen- und Heuchlersystem zusammen und auch Behörden mussten aktiv werden.
Es steht die Frage im Raum: Was war 2004? War es nicht Amtsmissbrauch, sich um die Vorwürfe nicht zu kümmern? Dass die katholische Kirche ihrerseits dazu schwieg, war ja selbstverständlich, sie hat ohne äußere Not noch niemals irgendein Vergehen oder Verbrechen in ihren Reihen thematisiert. Über die süßelnde katholische Sonntagspredigtmoral kann man ja nicht einmal sagen, dass man dort Wasser predige und Wein trinke, nein man predigt Durstlosigkeit und säuft hochprozentig!
Und diese katholische Kirche spielt sich immer noch als "moralische Instanz" auf.
Für die Erziehung unserer Kinder könnte die katholische Kirche allerdings wirklich dienen: als abschreckendes Beispiel für Lüge und Niedertracht, für moralische Erbärmlichkeit!
(Ende des Zitats aus dem Screenshot)
Ich sprang als Kandidat des Stiftes Göttweig wegen dem PÄDO-HOMO und späteren Kardinal Groer aus einem Turmzimmer, denn sexueller Missbrauch war bei Groer’s Beichtgesprächen üblich.
Kurienkardinal Ratzinger war ab 1981 für sexuellen Missbrauch während der Beichte als Sachbearbeiter zuständig, er wusste über Groer bescheid und deckte ihn. Deswegen gehört Herr Ratzinger auch als Papst zur Verantwortung gezogen.
Doch ich habe meine zwei Selbstmordversuche in Göttweig überlebt und ich werde nicht schweigen, auch wenn die Kirche immer versuchte, mich zum Schweigen zu bringen.
Wegen Groer sprangen Jahre danach - ich möchte fast sagen mich nachahmend - noch mindestens vier weitere junge Mönche aus dem Turmzimmer des Rekreationsraumes.
Frater Placidus überlebte den Sturz nicht und während dem Sturz wurde er enthauptet.
Ein Schreiben von Frater Placidus, das er an den PÄDOHOMO Pater Hermann Groer aus dem Stift Göttweig richtete, lautete:
.............................."Lieber Pater Hermann, Du hast bei diesen Beichten meine Hand genommen und sie an Deinem Penis geführt. Dabei hast Du mir ins Ohr geflüstert, dass Gott auch diesen Teil des Körpers liebt. Innerlich hat sich in mir damals alles gesträubt. doch in meiner Naivität dachte ich mir noch immer, Du wolltest mir einfach Deine Zuneigung demonstrieren."............................
Was ich seit über 35 Jahren öffentlich anprangere ist, Sauereien wie diese waren in den obersten Kirchenkreisen schon bekannt, lange bevor Groer Erzbischof von Wien und dann Kardinal wurde. Den größten Vertuschungskomplott führte der damalige Kureinkardinal Ratzinger, der jetzige Papst Benedikt XVI. Als Groer Erzbischof wurde, da war Frater Placidus schon lange tot, etliche Selbstmordkandidaten hatte Groer damals schon am Gewissen.
Wie eingangs schon erwähnt, machte ich 2004 bereits einen großen Aufruf im ORF (Sendung Vera) zur Sammelklage gegen die katholische Kirche.
Davor brachte der Sender Pro7 schon im Jahre 2003 in der Sendung „taff“ auch meinen Aufruf, dass sich weitere Opfer melden und wie ich mit ihrer Lebensgeschichte in die Öffentlichkeit gehen sollen.
Durch meine jahrelangen Aufrufe im gesamt deutschsprachigen Raum habe ich sicher hunderte Opfer dazu bewegen können, mit ihren Missbrauchserlebnissen durch Kirchenleute in die Öffentlichkeit zu gehen.
Aus all diesen Outings wurde bis zum Jahr 2010 schon eine richtig starke Opfer/Betroffenen „Bewegung“, die der Missbrauchskirche so richtig das Fürchten lehrt.
Weiter unten berichte ich auch über mehrere Anzeigen, die ich im Lauf der Jahre gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung einbrachte, doch die Staatsanwaltschaft legte alle meine Anzeigen gegen Kardinal Schönborn immer sofort zurück......
Wenn nicht so viele Opfer Angst hätten zu reden – oft nur wegen der wirtschaftlichen Abhängigkeit ihrer Familien von der Kirche - würde die reguläre Opferzahl um ein zigfaches höher sein.....

Wenn ich Fälle zur Anzeige brachte oder medial aufdeckte, dann fielen die oft sehr alt gewordenen Serientäter-Priester plötzlich mit Herzinfarkten um, oder ein Krebsleiden brach plötzlich aus.
Ich erwähne das deswegen so unverblümt, weil 99% der Täter des Klerus völlig uneinsichtig sind. Außerdem konnten sie deswegen so lange mit ihren Schandtaten unterwegs sein, weil sie von der Kirchenobrigkeit immer gedeckt wurden.
Wenn dann doch diverses nach außen tritt, und die Täter mit Müh und Not überführt werden konnten, dann waren diese klerikalen Täter völlig geschockt.
Vermutlich wird sich jetzt auch ein Priester aus Tirol bald etwas zulegen, um sich seiner permanent leugnenden Realität auf diesem Planeten weiter zu entziehen.
Wegen den langen Vertuschungsversuchen der Kirchenobrigkeit bei diesem Geistlichen verlangte ich schon seit Jahren den Rücktritt des Abtes vom Stift Wilten und auch von Mitwissser Kardinal Schönborn!
Auch der seit einem Jahr amtierende Abt des Stiftes Göttweig, Columban Luser, wird auch bald zurücktreten müssen.
Sein Rücktritt ist auch schon längst fällig, denn Göttweig steht für klösterliches Spekulantentum, Lügenmönche, klösterlichen Sozialmissbrauch, klösterliche Steuerhinterziehung, Missbrauch im Namen Gottes, Vertuschung der Missbrauchssachen des Benediktinermönchs Kardinal Groer, illegale Erbschaftspraktiken von Abtpräses Lashofer, usw............Abt Luser übernahm dann die Verlassenschaft seines Vorgängers ohne die im Stift mit den Finanzen betrauten Patres darüber zu informieren.....das alles kam dann zufällig während der Gerichtsverhandlung im Arbeits- und Sozialgericht Wien heraus......und im Verlassenschaftsakt überhaupt nicht angegeben waren etliche Sparbücher von Abt Lashofer, die auf Überbringer lauteten (es sollte sich um immense Geldbeträge gehandelt haben, die einfach verschwunden sind)........über die Details berichte ich auf meiner Homepage über Göttweig.........
So wie es aussieht, stellte sich Schönborn auch schon wieder schützend hinter (oder vor) einen Täter aus dem Stift Göttweig.
Als ich vor einiger Zeit über das Treiben dieses Paters informiert wurde, meldete ich den Namen dieses Täters Kardinal Schönborn.......doch was macht Schönborn? Er gab diesem Mann danach eine Pfarre, ohne irgend etwas zu tun.....auf jeden Fall, wo ich die Taten dieses Mannes öffentlich machte, ist auch bei ihm damit zu rechnen, dass er sich etwas antut, oder dass ihn ein Herzinfarkt holt, oder er sich plötzlich irgend eine lebensbedrohliche Krankheit zulegt........ich erwähne das deswegen auch wieder so unverblümt explizit, weil dieser Mann leider schon so lange wegen seiner Vergehen stiftsintern unter Druck gesetzt wurde.........zusätzlicher Druck entsteht leider immer in diesen Fällen, weil der Vorwand eingesetzt wird, der Deckmantel des Schweigens kann nur darüber gehalten werden, wenn............ usw., usf., .........Frau Klasnic, wie ihre Kommission informierte ich auch am 20.5.2010 darüber persönlich, mit Namensnennung des Göttweiger Paters, doch nichts ist geschehen (Klasnic schützt ja auch wegen Landeshauptmann Pröll Göttweig)........ und Schönborn vertuschte da auch wieder mit, so wie er in vielen Fällen schon bei anderen Priestern davor auch machte.....denn er muss ja laut Gesetz (Konkordatsgesetz) gar nichts zur Anzeige bringen, auch wenn er informiert ist........ der Priestermangel spielt da natürlich auch eine Rolle.......Kardinal Schönborn ist ja ebenfalls ein Ordensmann, er lebt als Dominikaner auch nach den benediktinischen Ordensregeln.......da schmerzt es um so mehr, wenn ein Mitbruder permanent Verfehlungen aufweist, da will er natürlich helfend und vertuschend beistehen........für die Außenwelt wird dann gemauert und gelogen, dass sich die Balken biegen.......in einiger Uneinsichtigkeit werden die allerbesten kirchentreuen Rechtsanwälte ins Rennen geschickt.........die argumentieren dann so, es handelt sich ja eh nur um ein paar völlig belämmerte Opfer, die sich nie an etwas erinnern können.......kann sich ja auch nicht einmal der arme Geistliche an eine Tat erinnern, also kann es ja auch gar keine Opfer geben, weil nie etwas passiert ist...........die Vorwürfe bestehen ja nur in Argumenten aus der Sicht der Opfer, diese sind doch nicht für voll zu nehmen......und so ein honoriger Benediktiner - zufällig aus dem Hause Groers - zufällig ist er auch noch ein Verehrer von seinem Vorbild Groer - und er ist zufällig auch einer, der die Unschuld Groers bis dato zu untermauern versucht.......und dem Herrn Schönborn ist das alles völlig wurscht........seit September 2011 fordere ich auch wie schon erwähnt, den Rücktritt vom Göttweiger Abt Luser (Details warum, sind auf meiner Homepage über das Stift Göttweig nachzulesen), doch Schönborn reagiert nicht darauf......Apropos: Zum permanenten stiftsinternen unter Druck setzen des Ordensmannes siehe auch folgendes Dokument:
Und eben weil das ganze verlogene System so schlimm ist, gefährdet die Kirche damit zusätzlich permanent ihre Priester.
Warum?
Obwohl die Vorgesetzten der Priester mit ihrem Verhalten die Täter eigentlich schützen wollen setzten sie sie unter den Vorwand für sie zu mauern und schweigen zu wollen, weiter extrem unter Druck und erpressen sie.
Wenn diese Priester dann aber dennoch aufgedeckt werden, bekommen sie plötzlich einen Herzinfarkt, oder sonst etwas, so wie ich es oben schon erwähnte.
Sehr beschämend ist das Wirken des OPUS DEI, denn am 28.02.2012 fand ich noch folgende Meldung im Internet:
Die katholische Kirche zahlt 950 Menschen in Deutschland Entschädigung für Missbrauch durch Geistliche. Es handelte sich um eine Presse Mitteilung im Westfalen-Blatt.
Weiters war in dieser Meldung zu lesen:........In Deutschland haben etwa 950 Männer und Frauen, die von Priestern oder anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche sexuell missbraucht worden sind, eine finanzielle Entschädigung erhalten. "Alle Anträge auf Opferentschädigung sind bearbeitet worden. Uns liegen keine offenen Fälle mehr vor".........
So sieht die Abwärts - Entwicklung bei Entschädigungen der katholischen Kirche im EU-Raum bis jetzt aus:
In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000.
In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer.
In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato 1.200 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet.
Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken 950 Opfer gemeldet.....
In Österreich übernahm durch die Klasnic-Kommission das Opus Dei unter dem Opus Dei Bischof Klaus Küng die Oberhand bei der Missbrauchscausa. Er transportierte seine Erkenntnisse und die gewonnene Einsicht, wie man da die Zahlen nach unten revidieren kann, nach Deutschland an seine Opus Dei Leute. Die überzogen das Vertuschungsnetz über Deutschland und das Ergebnis mit 950 Opfern war schon fertig.....
In Deutschland waren einfach Formulare auszufüllen, um dann die € 2.000 bis € 5.000 zu erhalten. Dann wurde seitens der Kirche auf Glaubwürdigkeit geprüft. Faktum ist, zig tausende kirchliche Missbrauchsopfer in Deutschland haben auf diese lächerliche Entschädigung verzichtet, und an der Kirche anstreifen wollten die meisten auch gar nicht mehr.
Und genau das bezweckte die Kirche. Das war der Plan der Opus Dei Strategen im Vatikan. Denn die Die Statistik sollte so aussehen, dass die Bischöfe in Deutschland sagen können, nur ganz wenige Opfer gibt es von Klerikern, und genau das haben wir, die Bischöfe und Kardinäle ja immer schon gesagt.
Die deutschen Opfer tun mir leid. Läuft bei uns in Österreich die Entschädigung durch die Kirche schon nicht gut, aber wie das in Deutschland abgehandelt wurde, ist einfach eine Katastrophe.
Es ist ein weiteres Verbrechen dieses Papstes, dem Opus Dei nach den immensen Entschädigungszahlungen der Kirche in Irland die Oberhand bei der weiteren Verwaltung der Opferdaten und Auszahlungen zu übergeben. Benedikt XVI ordnete an, dass sich das Opus Dei darum kümmern solle.
Zu Österreich: Natürlich meldeten sich noch lange nicht alle Opfer bei Frau Klasnic, die allermeisten haben einfach immer noch große Angst sich zu melden, wie leider auch bei vielen Fällen des Benediktinerstiftes Göttweig - denn meist steckt die Familie in wirtschaftlichen Abhängigkeiten der Kirche – und sonst ist die kirchliche Mafia in Österreich bei den Betroffenen sehr gefürchtet.......deswegen schweigen sie....und in Deutschland gibt man kirchlichen Missbrauchsopfer nur mehr € 5.000, deswegen melden sich auch gar keine mehr und die Äbte, Kardinäle und Bischöfe Deutschlands trompeten überall herum, sehr her, es ist ja kaum ein Skandal, denn es gibt in Deutschland ja nur 950 kirchliche Missbrauchsopfer......
Noch einmal zu den Zahlen aus Deutschland:
Man bedenke, dass es in Deutschland fünfmal so viele Katholiken gibt, wie in Österreich, dennoch trauen sich die Opus-Dei Verantwortlichen Aufklärer der Missbrauchsfälle der Öffentlichkeit die Zahl von 950 bekannt zu geben! Ich weiß nicht, ob die Öffentlichkeit in Deutschland die Meldungen des Opus Dei über diese geringe Opferzahl auch abnimmt, ein Hohn ist das Ganze allemal. Wie lange darf diese Kirche eigentlich mit ihrem gut durchorganisierten Opus Dei Filz noch so arg lügen?
Eine kurze Information in eigener Sache
Über das Thema Kirche habe ich vier Homepages
„Du sollst mein griechischer Götterknabe sein“ schrieb der Benediktiner aus St. Peter in Salzburg
Brother Act - nicht Sister Act - Klostertreiben 2011 im Stift Göttweig
Opus Dei Filz rund um die Klasnic-Kommission
Thousands of catholic priests are child abusers
Und über folgenden Link gelangt man zu den Homepages:
Hier bin ich mit meinem Kunstwerk "Kardinal Schönborn" zu sehen
Hier bin ich mit einem von mir gemalten Bild zu sehen, auf welchem ich den PÄDO-HOMO Kardinal Groer zynisch lachend darstellte

Alles ist täglich präsent
Ich weiß, was man empfindet, wenn man fast täglich an all das immer wieder erinnert wird, denn meine Wege führen mich in meinem Heimatbezirk, der Wiener Josefstadt (1080 Wien) fast täglich bei der Kirche der Pfarre Breitenfeld vorbei, wo alles bei mir als Kind begonnen hat. Mit dem Mesner Hans, dem Diakon Mali Motta und dem Zirkuspater Schönig. Ab dem 6. Lebensjahr war ich dort Ministrant und zugleich war ich bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße (Bruder Franz Josef) in der VS. Weil ich zu Hause keinen Halt hatte und nur Kirche gewohnt war, suchte ich immer in der Kirche Schutz, deswegen wurde ich auch als Klosterkandidat bis nach Göttweig zu Groer - dem späteren PÄDOHOMO Kardinal – weitergereicht:
http://derstandard.at/1029094
Und hier ist der Artikel vom obigen Link, den am 2. August 2002 Herr Thomas Rottenberg, Redakteur beim Standard, über mich verfasste:
Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen
Anwalt Rifaat kündigt Sammelklage noch im August an
Wien - "Denen wird hören und sehen vergehen." Sollte Michael Tfirst tatsächlich "alles erzählen, was passiert ist", könnte der Skandal um den einstigen Erzbischof Hans Hermann Groer ein Mailüfterl gewesen sein.
"Ich lasse hundert Paffen auffliegen", droht der 46-jährige Tfirst im Gespräch mit dem STANDARD. Er könne, meint Tfirts, seinem ohnehin brisanten - dem STANDARD vorliegenden Brief - an Kardinal Christoph Schönborn noch Details und Namen folgen lassen.
Minutiös schildert Tfirts in diesem siebenseitigen Schreiben, wie er als Bub in seiner Heimatpfarre in Wien von einem Mesner sexuell belästigt wurde. Auch, wie er später - mit 17 Jahren - von einem wegen seiner Arbeit in Zirkussen berühmten Priester zu intimen Massagetätigkeiten gezwungen worden sei. Und auch, wie ihm der spätere Kardinal Groer "sehr nahe" gekommen sei.
Selbstmorde von Priesterseminaristen
Weitere Enthüllungen, so Tfirst, könne er jederzeit nachliefern: Geschichten über (durch Missbrauch bedingte) Selbstmorde von Priesterseminaristen. Seine beiden Selbstmordversuche im Stift Göttweig "weil mir die so nachgestiegen sind." Geschichten, in denen auch Namen heute aktiver Kirchenoberer auftauchen würden.
Michael Tfirst hat sich jener Klagsgemeinschaft (vulgo "Sammelkläger") angeschlossen, die den Wiener Anwalt Farid Rifaat mit ihren Agenden betraut hat. Mitte August wird Rifaat namens seiner "derzeit etwa zehn" Klienten an die katholische Kirche herantreten. Damit "die Kirche sich mit diesem Kapitel auseinandersetzt." Aber auch, um Entschädigungszahlungen zu erreichen. Summen will der Anwalt noch keine nennen. Aber, "einige 100.000 Euro pro Person sind denkbar."
„Jahrzehntelang hat mir niemand geglaubt"
Michael Tfirst leidet seit seiner Jugend an Bulimie. "Jahrzehntelang hat mir niemand geglaubt," sagt er - und gibt zu, dass es ihm nicht nur darum geht, späte Gerechtigkeit zu erhalten.
Seitens der Erzdiözese Wien wird betont, dass der - mittlerweile pensionierte - Zirkuspriester in Deutschland und nicht in Österreich ansässig sei.
Missbrauchsvorwürfe würden aber ernst genommen und penibel untersucht. Über die Reaktion auf die angekündigte Sammelklage von Farid Rifaat könne man allerdings erst reden, wenn diese tatsächlich vorläge.
(Artikel Ende)
Ich forderte bereits seit dem Jahr 2000, als in Irland die staatliche Untersuchungskommission zu arbeiten begann, dass auch wir in Österreich eine wirklich unabhängige Kommission brauchen, die sämtliche Missbrauchsfälle der Kirche und von den staatlich betriebenen Institutionen wie Kinderheime, Konvikte und Internate, usw., untersucht und bearbeitet.
Zum Missbrauchs - Kongress der katholischen Kirche im Februar 2012 möchte ich folgendes anmerken:
Der Vatikan lässt verkünden, dass es bis dato – Stand Februar 2012 - 4000 Fälle gab, die bei der Glaubenskongregation im Vatikan gemeldet wurden.
Alleine in Irland musste ein Erzbischof auf Drängen des Premierministers bekennen: 25.000 Opfer gibt es (bei nur vier Millionen Iren).
Da eine staatliche Kommission 10 Jahre lang die Fälle der Kirche Irlands untersuchte, wurden die Zahlen immer weiter noch oben versetzt. Bis sie eben bei 25.000 angelangt sind. Lange war von 11.000 irischen Opfern die Rede, Jahre später von 16.000 usw. – bis 25.000....
In den USA wurden kirchenintern 5000 Täter – nicht Opfer - bekannt. Die meisten Täter sind noch dazu Serientäter! Also da müssen die Fälle schon in den zig Tausender Bereich schnellen!
Und noch einmal: Im Februar 2012 ging also vom Vatikan aus dieser absichtlich nach unten manipulierte Zahlenzirkus über Kirchenmissbrauchsopfer schon wieder los.
Seit gut 10 Jahren beanstande ich diese Sauerei, auch in direkten Briefen an seine Heiligkeit persönlich – aber vermutlich sind die nie auf seinem Schreibtisch gelandet, sondern sie werden schon irgendwo im vatikanischen Opus Dei Filz hängen geblieben sein.
Denn von 1981 und bis er selbst Papst wurde, also bis 2005, leitete Kardinal Ratzinger diese Glaubenskongregation selbst und er war (und ist) ein Meister des Vertuschens....
Gut, somit würde sich die Zahl von 4000 Opfern irgendwie erklären lassen als Ratzinger-Vertuschungswerk.
Und möchte ich noch einmal hervorheben, dass in Irland fast jedes der 25.000 kirchlichen Missbrauchsopfer eine Entschädigung von € 65.000 erhalten hat.....
Nun aber wieder zurück zum Kommissionszirkus in Österreich, wo es leider nicht möglich ist, eine wirklich unabhängige Prüfungs-Kommission für alle kirchlichen und staatlichen Fälle zu schaffen:
Serienvergewaltigung im Wiener Heim, öffentlich bekannt geworden im
Oktober 2011.
Das Schloss Wilhelminenberg war früher ein Kinderheim, heute ist es ein Hotel in Ottakring. Dort sollen Kinder sollen in Siebzigerjahren von Betreuern "vermietet" worden sein. Dazu ein Wiener SPÖ Gemeinderat jetzt: "Die Stadt Wien ist um eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse in Wiener städtischen Heimen bemüht. Alle strafrelevanten Erkenntnisse die zu Tage treten, werden umgehend an die Staatsanwaltschaft übermittelt." Solche Aussagen sind noch aus Schönborns Kardinalsmund für seine Kirche bekannt. Jetzt gackerts halt die Politik nach. Schönborn ist seit über 15 Jahren Erzbischof und er wusste von vielen (zu vielen) Fällen seit dem Antritt seines Jobs als Wiener Oberhirte. Als es nicht mehr anders ging, bastelte er unter Opus Dei Führung die Klasnic Kommission. Und bei den Heimsachen der Stadt Wien ist es genau dasselbe, viele Zeugen wie Portiere usw. sind schon längst tot, vieles war aber den Stadthäuptlingen genauest bekannt. Jetzt gibt man seitens der plötzlich einsichtig gewordenen SPÖ-Stadtregierung alles Verjährte an die Staatsanwaltschaft weiter, denn wegen der Verjährung bleibt ja alles straffrei.
Und interessiert hat es auch niemand
Über den Staat und die Bundesländer auf ORF News im Oktober 2011:
Seit bekannt werden der Vorwürfe wurde die Frage laut, warum sich Opfer erst jetzt melden. Gegenüber dem Kurier erklärte eine heute 69-jährige Frau, dass sie seit Jahrzehnten vorgesprochen habe, aber es wurde ihr nirgends geglaubt. „Die haben mich einfach rausgeschmissen, mir hat keiner zugehört“.
http://wien.orf.at/news/stories/2505896/
Im Februar 2012 wurde bei der Missbrauchskonferenz in Rom verkündet, dass sich bei der Glaubenskongregation in den letzten 10 Jahren 4000 Opfer gemeldet haben.
Aber alleine in Irland mit seinen 4 MIO Einwohnern gab es schon ca. 25.000 Missbrauchsopfer des Klerus! In den USA wurden kirchenintern 5000 Täter – nicht Opfer - bekannt. Die meisten Täter sind noch dazu Serientäter! Also da müssen die Fälle schon in den zig Tausender Bereich schnellen!
Geht dieser absichtlich nach unten manipulierte Zahlenzirkus durch den Papst schon wider los? Von 1981 an und bis er selbst Papst wurde, also bis 2005, leitete Kardinal Ratzinger diese Glaubenskongregation selbst und er war (und ist) ein Meister des Vertuschens. Gut, somit würde sich die Zahl von 4000 Opfern irgendwie als Ratzinger-Vertuschungswerk erklären lassen.
Aus Österreich war der St. Pöltner Opus Dei Bischof Klaus Küng und aus Deutschland der Münchner Kardinal Reinhard Marx bei der Missbrauchskonferenz in Rom. Einiges zur Achse von Kardinal Marx und Bischof Küng:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/skandal-priester-in-muenchen-so-ein-junger-netter-herr-pfarrer-1.567142
Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 17.11.2008 unter dem Artikel „"So ein junger, netter Herr Pfarrer" folgendes: Wenn ein jüngerer Priester in ein Altenheim entsendet wird, hat dieser Mensch nicht selten eine Vorgeschichte, die sein Arbeitgeber nicht gerne öffentlich breitgetreten sieht. Im Fall von Wolfgang Rothe war der "junge Herr Pfarrer", der 41 Jahre alt ist, bis 2004 Vize-Regens des österreichischen Priesterseminars St. Pölten und zugleich Sekretär des damaligen Bischofs Kurt Krenn. Nun ist Wolfgang Rothe seit November in München, im Altenheim St. Michael in Perlach. Angewiesen für die Arbeit in der Pfarrei und im Altenheim hat ihn das Münchner Ordinariat. Erzbischof Reinhard Marx kommt damit einer Bitte des St. Pöltener Bischofs Klaus Küng nach, der Rothe abseits der eigenen Diözese, in der der Skandal zu einer Austrittswelle geführt hatte, eine zweite Chance geben will. Opus-Dei-Mann Küng ist seit Oktober 2004 Bischof in St. Pölten. Zunächst war er zum Apostolischen Visitator für die Diözese bestellt worden, also als Aufpasser für den amtierenden Bischof Kurt Krenn. Der hatte sich lange geweigert, Verantwortung zu übernehmen für den Skandal in seinem Seminar, das er mit Männern aufgefüllt hatte, die andernorts wegen mangelnder sexueller Reife abgelehnt worden waren.......
(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels)
Bischof Klaus Küng ist auch die auszahlende Stelle in Österreich für Entschädigungen in kirchlichen Missbrauchsfällen. Alle österreichischen Missbrauchsfälle sind also fest in der Vertuscher Macht der Holocaust leugnenden Vatikansekte Opus Dei und so ist es auch in Deutschland.
Zum Opus Dei und Kirche gleich die nächste Steigerung: Was haben der NS Arzt Dr. Heinrich Gross und Frau Dr. Maria Novak-Vogl gemeinsam?
Auf folgendem Foto (Link zu einem Foto auf einer meiner Homepages namens „Korrespondenz“) ist zu sehen, wie Erzbischof Dr. Georg Eder an Frau Primaria Dr. Maria Novak-Vogl am 9. Juni 1997 (also erst vor 14 Jahren) das Großkreuz des päpstlichen Silvesterordens verleiht:
http://1.bp.blogspot.com/-MAy43br5AwE/TzK-SyeZhtI/AAAAAAAAGqw/56hAWpUK5Hk/s1600/Dr.%2BMaria%2BNovak-Vogl%2B1997%2B%2BGro%25C3%259Fkreuz%2Bdes%2Bp%25C3%25A4pstlichen%2BSilvesterorden.jpg
Übrigens, einige Jahre nach Frau Dr. Maria Novak-Vogl hat auch Frau Klasnic - Klasnic-Kommission - einen hohen päpstlichen Orden, den „Gregorius-Orden“, verliehen bekommen. Papst Gregor der Große hatte durch politisches Geschick und gute Verwaltung des kirchlichen Besitzes die Grundlagen für den reichen Kirchenstaat geschaffen. Jeder, der diesen Orden bekommt, hilft der Kirche beim Geldzusammenhalten oder beim Geldvermehren, jetzt führt das halt Frau Klasnic mit den Almosenbeträgen an die Kirchenopfer mit ihrer Kommission aus.......und wie oben schon erwähnt, Bischof Klaus Küng verwaltet diese Gelder und zahlt sie aus – Opus Dei Filz rund um die Klasnic Kommission.
Weiter mit Frau Dr. Novak-Vogl und der Verleihung des päpstlichen Silvesterordens.
Frau Dr. Novak-Vogl war 1997 mit ihren fragwürdigen Praktiken an Kindern schon seit Jahrzehnten bekannt, und trotzdem erhielt sie erst vor 14 Jahren diese höchste päpstliche Auszeichnung.
Hier sind einige Auszüge aus einem Artikel von der Tageszeitung Der Standard, in dem Frau Dr. Novak-Vogl wie folgt erwähnt ist: ..............Den Berichten zweier ehemaliger Wiener Heiminsassen über Malariatherapien in den Sechzigerjahren folgten am Dienstag Vorwürfe, Mädchen seien in Tirol mit Tierpräparaten "niedergespritzt" worden.............Innsbruck/Wien - In den Siebzigerjahren seien Mädchen, die in Heimen lebten, mit Mitteln aus der Tiermedizin "niedergespritzt" worden: So lautet der Vorwurf des Tiroler Historikers Horst Schreiber, Mitglied der Missbrauchs-Untersuchungskommission. Laut Schreiber hat Nowak-Vogl "einen Kreuzzug gegen Onanie und gegen sexuelle Übererregtheit" geführt. Sie sei durch streng katholisches Denken und den Nationalsozialismus geprägt gewesen. In dessen Tradition stehe auch die Röntgenbehandlung, die die Psychiaterin in den Siebzigern zum Beispiel an einem jähzornigen Fünfjährigen angewendet habe........
(Artikel Ende)
http://derstandard.at/1328507255182/Misshandlung-in-Heimen-Kinderpsychiater-Max-Friedrich-Es-gab-Fiebertherapien
Und der Wiener Bürgermeister Dr. Häupl sagt jetzt zu den Vorfällen in Wien, dass in den 1950er und 60er Jahren ganz viel schief gelaufen ist. Doch die Gemeinde Wien vertuscht auch nur – so wie die Kirche, mit der sie Hand in Hand bis heute arbeitet. Schon seit dem Jahre 1925 führte die Gemeinde Wien eine eigene Schulkinderbeobachtungsstation. Zuerst in der Kinderherberge „Am Tivoli", später im Schloß Wilhelminenberg und noch später im Zentralkinderheim. Frau Karlson eruierte das alles, und die jeweiligen Wiener Rathausführungen vertuschten das alles. Ich weise noch einmal darauf hin, dass das sozialistische Wien den SPÖ Euthanasiearzt Dr. Heinrich Gross bis zu seinem Lebensende deckte und etliche Anzeigen von Betroffenen niederschlagen ließ. Dr. Gross war auch Hausarzt im Heim am Wilhelminenberg.
In meiner Heimatpfarre Breitenfeld in Wien Josefstadt (1080 Wien) wurde ich in den 1970er Jahren als jugendlicher Kirchendieb bezichtigt und zu 6 Monaten bedingt verurteilt, doch seit damals beteuere ich öffentlich meine Unschuld! Vor der Verhandlung brockte mir der Pfarrer noch ein, dass ein psychiatrisches Gutachten über mich angefertigt werden solle, welches dann Dr. Heinrich Gross (der ehemalige Euthanasie-Spiegelgrundarzt) verfasste! Dr. Gross untersuchte mich ungefähr 40 – 45 Minuten lang, dann legte er ein angeblich 40seitiges Dossier über mich an, ich habe es nie gesehen.
Der Pallottiner Zirkuspater Heinz Peter Schönig aus Deutschland, der mich Jahre davor – weil ich ein Bastard war - in der Pfarre Breitenfeld sexuell missbrauchte, war mitten unter den Zuschauern im Gerichtsaal des Straflandesgerichtes in der Landesgerichtstraße anwesend. Seinem Grinsen entnahm ich nur, bravo, jetzt bist Du in allem, was Du gegen mich aussagen würdest, auch völlig unglaubwürdig. Alles, was sich da hinter meinem Rücken zusammenbraute, war einfach grauenvoll und ich hatte keine Ahnung davon.
Ich machte im Lauf der Jahrzehnte etliche Eingaben an die Justiz, damit man meinen Fall doch noch prüfen solle, und mir endlich Glauben schenken solle. Und erst im Jahr 2010 hat ein Senatspräsident im Wiener Oberlandesgerichts in einer neuerlichen Ablehnung festgehalten, dass ich eine „unsubstanzielle“ Kritik an der gutachterlichen Tätigkeit des Sachverständigen Prim. Dr. Gross mache. Dass ich unschuldig war, dem wird wieder nicht geglaubt, und meine jahrzehntelangen Kritiken an Dr. Gross bleiben auch unerhört und sie werden so abgeschmettert, dass jegliche Kritik von mir an der Person Gross eben nur unsubstanziell ist.
Da wird also der NAZI Dr. Heinrich Gross, der meiner Meinung sehr viele Gutachten von Jugendlichen und Kindern absichtlich gefälscht hat, auch noch im Jahr 2010 durch Höchstrichter in Österreich gedeckt.
In meinen Eingaben wies ich auch darauf hin, dass alle Gutachten, die Gross für das Straflandesgericht in über 50 Jahren durchführte, nachträglich begutachtet werden sollen – sofern die Akten noch nicht vernichtet sind – es werden sicherlich noch etliche vorhanden sein, denn Dr. Gross machte an die 14.000 Gutachten für das Wiener Straflandesgericht.
Und dann wundern sich alle, dass ich zwar über meine Missbrauchserlebnisse mit dem Kirchenpersonal immer offen redete, aber von Anzeigen immer abgesehen habe. Ich hatte doch kein Vertrauen mehr in die Justiz gehabt, nachdem ich, dank Gerichtspsychiater Dr. Gross so eine Behandlung erfuhr. Und Dr. Gross hat mir auch nur die Kirche eingebrockt.
Da ich mich schon gegen sexuellen Missbrauch bei den Schulbrüdern in der Wiener Volksschule in der Schopenhauerstraße – weil ich ein Bastard war - wehrte, erhielt ich am Ende der vierten Klasse ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam. Ich kämpfte dennoch um eine bessere schulische Ausbildung, die aber leider von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, weil die gesamte Basis fehlte. Ich suchte leider Schutz und Ausbildungshilfe immer nur in der Institution Kirche. So wurde ich an alle möglichen pädophilen und homosexuellen Priester weitergereicht, im Endeffekt hat mir niemand geholfen. Ich machte letztendlich 1979 als Kandidat des Stiftes Göttweig wegen Groer zwei Selbstmordversuche, denn sexueller Missbrauch war bei Groers Beichtgesprächen üblich. Aber bis dahin hatte ich sieben klerikale Missbrauchstäter........
Jetzt ist es wirklich endgültig so weit: Die Missbrauchsfälle von Staat und Kirche müssen endlich von einer wirklich unabhängigen Kommission in Österreich geprüft werden, und zwar wirklich nur von einer.
Seit 30 Jahren schon zeige ich die Vertuscher-Vernetzung zwischen Staat und Kirche auf und ich hoffe, es ist mir wieder mit diesem Bericht gelungen aufzuzeigen, wie die Justiz und die Politik mit der Kirche zusammenspielt.
Das geht so bis heute.
Alles ist nur Heuchelei und jetzt werden sämtliche Opfer mit Almosen ruhig gestellt.
Das Sacre Coeur Pressbaum war Vorreiter des Spezialkinderheims in Wien und zugleich Spiegelgrundlieferant
Der Vatikan soll schleunigst auch in Wien eine Kommission einrichten, es wäre bereits die zigste Kommission in Österreich, denn das Kinderheim Pressbaum Sacre Coeur war Vorreiter des staatlichen Spezialkinderheims in Wien. 120 Kinder dort genannt Idioten wurden vom Sacre Coeur in den Spiegelgrund verlegt, als das Sacre Coeur als Kriegslazarett gebraucht wurde. Bei der Kirche läuft die Postenvergabe nach Korruptionsmustern des Vertuschens seit Jahrhunderten ab, aber in der heutigen Zeit ist die Verbindung der Alt- und Neonazis mit der Kirche dichter als zuvor. Kein Wunder, ist Herr Ratzinger seit 1981 der zweite Mann und seit 2005 der erste Mann im Vatikan.
Über die Kirche auf ORF News im März 2010:
Tfirst verweist darauf, dass "ein Großteil" der Opfer, die sich jetzt meldeten, auch schon früher gemeldet hätten. "Sie sind nicht ernst genommen worden, sie sind als Lügner hingestellt worden, sind diffamiert worden."
http://newsv1.orf.at/100324-49366/index.html
Und von Anfang an wollte ich, dass es sich nur um eine Kommission handelt und die Entschädigungen sollten bei uns ebenfalls pro Opfer mindestens € 65.000 betragen, so wie in Irland, wo kirchliche und staatliche Opfer je € 65.000 erhielten. Ich wollte also immer schon, dass in Österreich die (vertuschten) Missbrauchsfälle von nur einer Kommission geprüft werden.
Herausgekommen ist dann aber die Klasnic-Kommission und einige Bundesländer-Kommissionen.
Dennoch, eine Kommission, eine gemeinsame für Kirche und Staat gehört endlich eingesetzt, eine die endlich auch ein angemessenes Schmerzensgeld (auch an die von den Opfern mit betroffenen Familienangehörigen) ausbezahlt, so wie ich es eben schon seit dem Jahr 2000 in unendlichen vielen Briefen von unseren höchsten österreichischen Politikern fordere, muss kommen!!!
Für Frau Klasnic sind die Missbrauchsopfer der Kirche nur namenlose Zwangsarbeiter (sie sagt selbst unentwegt, dass sie sich die Namen der Opfer nicht merken will, weil sie niemals Namen nennen will.......) alles was sie da mit ihrer Kommission macht sind Anonymisierungen vorweg von den Tätern und dann von den Opfern. Wobei die Opfer keine besondere Rolle für sie darstellen, geht sie bei den Missbrauchsopfern nur nach dem Gesetz der Zwangsarbeiterregelung vor, so wie es ihr Parteivorsitzender Dr. Wolfgang Schüssel mit Kardinal Schönborn vereinbart hat....zum Sparfaktor für die Kirche.......
Denn alles uns Opfern gegenüber ist ja ein abgekartetes Spiel
Noch einmal: Kirchliche Missbrauchsopfer und Heimkinder aus Irland haben im Schnitt etwa 65.000 Euro als Entschädigung erhalten...
Und jetzt kommt's: "Die Zwangsarbeiterregelung"
Ja, die Zwangsarbeiterregelung wurde von Dr. Schüssel als Muster für die kirchliche Missbrauchsopferentschädigung hergenommen, Frau Klasnic hat das umgesetzt.
Und ich informierte Dr. Schüssel, seit er Bundeskanzler wurde, permanent über das lebenslange Leid von uns Missbrauchsopfern....
Genauso informierte ich Kardinal Schönborn permanent, der sich schweigend stellte und weiter noch vertuschte....
Im Hintergrund konnte er langsam mit seinem Freund Dr. Schüssel (und anhand meiner Informationen an beide, dass es in Österreich sehr viele Missbrauchsopfer gibt und dass deswegen endlich eine ordentliche Kommission her gehört) die Schüssel-Idee zu der sehr kostengünstigen Variante für Staat und Kirche - nämlich die Zwangsarbeiterregelung auch für uns Missbrauchsopfer anzuwenden - langsam aber sicher umsetzen.....
Dem Vergleich mit Irland wurde also in Österreich und Deutschland so versucht einen Riegel vorzuschieben, denn die NS-Zwangsarbeiter bekamen nur zwischen 2500 und 7500 Euro.
Und Frau Klasnic stand dem Zwangsarbeiterfonds (Zukunftsfonds) vor, der von ihrem Parteikollegen Dr. Schüssel ins Leben gerufen wurde. Und wenn schon die noch lebenden Zwangsarbeiter sehr, sehr wenig Geld erhielten, dann sollten die Kirchenopfer auch nur sehr wenig Geld erhalten.....
Dr. Wolfgang Schüssel machte Kardinal Schönborn den Vorschlag, dass seine bewährte Mitarbeiterin Altlandeshauptfrau Klasnic dieser Organisation ebenfalls vorstehen solle, weil sie gleich nach dem gleichen Prinzip bei den Kirchenopfern vorgehen könne...das ist nämlich eine sehr kostengünstige Variante.....und das gefiel dem Kardinal...und einige Mitarbeiter dieses Zwangsarbeiterrestutionsfonds wurden auch gleich als so genannte Ehrenhalbermitarbeiter bei der Klasnic-Kommission und somit waren schon einmal die ersten Kommissionsmitglieder Klasnic-Kommission rekrutiert. Und die restlichen Mitarbeiter waren aus dem Dunstkreis der Kirche auch schnell gefunden......
Der Wortlaut.......man kann mit Geld sowieso nichts mehr gutmachen wurde dann von allen – auch von Dr. Kurt Scholz persönlich – sehr schnell übernommen und die Staatlichen Heimkommissionen – begonnen mit der Stadt Wien – denn vom Klasnic-Kommissionsmitglied Jesionek wurde dafür alles für die Stadt Wien übernommen.....
Und Herr Dr. Herwig Hösele - Agentur - Geschäftspartner von Frau Klasnic - ist auch in dieser Zukunftsfonds- Sache als Generalsekretär mit dabei und im Hintergrund bei den sexuellen Missbrauchsopfern der Kirche - wegen Frau Klasnic- spricht er ebenfalls mit.....
Der Zukunftsfonds der Republik Österreich wurde unter der Regierung Schüssel mit Wirksamkeit 01.01. 2006 aus den verbleibenden Mitteln des Versöhnungsfonds (dieser diente der Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern) geschaffen.
Dass wir nach dem Muster der Zwangsarbeiterregelung entschädigt werden sollen, beanstandete ich schon in der Klasnic-Kommission seit deren Entstehung (Korrespondenz diesbezüglich ist vorhanden), denn mit Zwangsarbeitern hat der sexuelle Missbrauch von den vielen pädophilen Kirchenleuten, die bis dato fast alle von ihren Vorgesetzten permanent gedeckt werden, nichts zu tun.......
Der irische Premierminister Enda Kenny hat mit scharfen Worten den Vatikan für seinen Umgang mit Fällen von Kindesmissbrauch kritisiert.
"Erstmals in Irland wird in einem Report über Kindesmissbrauch dargestellt, dass der Heilige Stuhl versucht hat, in einer souveränen Republik Untersuchungen zu behindern", Der Bericht lege offen, wie "abgehoben, elitär und narzisstisch die Kultur des Vatikan" sei, sagte Kenny. Vergewaltigung von Kindern werde heruntergespielt, stattdessen würden der Vorrang der Institution Kirche hochgehalten, ihre Macht und ihre Reputation betont.
Mein Schweigegeldvertrag mit Kardinal Schönborn
Der Wortlaut:
"Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."
Das ist der gemeinsame Weg gewesen, für den sich Kardinal Schönborn handschriftlich bei mir bedankt.
Der gemeinsame Weg war der Schweigegeldvertrag!
In der Sendung Vera, wo ich 2004 für eine Sammelklage gegen die Kirche aufrief, verlas Frau Dr. Rußwurm die Stellungnahme vom Sprecher Schönborns, Herrn Leitenberger (also vom Kardinal), dass mir das Geld nur aus Barmherzigkeit geschenkt wurde!!!!!!!!!! Sie konnten das so machen, weil sie mir gegenüber die Herausgabe des Generalvergleichs verweigerten.
Doch nach zwei Jahren erhielt ich endlich mit Hilfe eines Rechtsanwaltes eine Kopie dieses Generalvergleichs, wo von einem Geschenk aus Barmherzigkeit ja auch keine Rede ist.
Kardinal Schönborn kam 1997 zu dem Entschluss, dass Groer schuldig ist, aber die Pilgerfahrten zu Groers Grab, die bis dato ein unglaubliches Ausmaß angenommen haben, lässt Schönborn weiter zu.
Groer wurde u. a. auch via Vatikan-Intervention des österreichischen Bundesratspräsidenten aus dem Jahr 1988, Erzbischof von Wien. Das war aber nur der letzte Schliff, davor ebneten der Göttweiger Abt Lashofer und Kurienkardinal Ratzinger schon den Weg.
Und obwohl sie schon seit Mitte der 1970er Jahre über die Veranlagungen von Groer bescheid wussten, machten sie ihn dennoch zum Erzbischof.
Kardinal König schwieg.
Als es brenzlig wurde, schickte der Lashofer Freund Ratzinger seinen Vertrauten und ehemaligen Schüler Schönborn zu Groer nach Wien. Der bastelte dann auf Anordnung des Vatikans mit an der Greor Vertuscherachse.
"Die Heiligsprechung eines Kinderschänder-Kardinals aus Österreich"
Im Februar 2007 schrieb ich an Herrn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in einem Brief u. a.:
Sie wissen ganz genau, dass im Österreichischen Parlament, dem Sie lange als Präsident vorstanden, vor allem im Bundesrat, etliche Mitglieder des Opus Dei sitzen. Gerade diese, sehr rechten Kirchenkreisen nahestehenden Menschen waren es, die in der letzten Zeit mit naziverharmlosenden Aussprüchen auffielen. Sicher, in unserem Land haben wir zwar Religionsfreiheit, aber die röm. kath. Kirche ist durch das Konkordat mehr als bevorzugt.
Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, loben allerdings das Konkordat sogar schon in aller Öffentlichkeit, wie z. B. beim Anlass der Ehrenzeichenverleihung, wo Sie fünf Bischöfe mit verschieden Klassen von Verdienstkreuzen der Republik Österreich auszeichneten. Ich persönlich versuche seit Jahren gegen das Konkordat mobil zu machen und diesbezüglich mehr als nur ein Volksbegehren (gegen das Konkordat) zu initiieren und ich sehe das nicht als verlorene Liebesmühe an. Diese Gesetze gehören eben geändert.
Im Antwortbrief des Bundespräsidenten vom 1. März 2007 stand u. a.:
In diesem Zusammenhang irren Sie auch, wenn Sie annehmen, dass ich „ganz genau“ weiß, wer im österreichischen Bundesrat dem Opus Dei angehört. Ich weiß es nicht und es interessiert mich auch nicht. Mich interessiert der einzelne Mensch, seine Leistung, seine Verdienste, sein Beitrag zum Gemeinwohl etc.........
Es ist einfach schlimm. Jedem ist es egal, dass aus dem Einflussbereich der Holocaust leugnenden Opus Dei Gruppe der nächste Papst kommen wird. Alle sehen immer nur weg, keiner nimmt es ernst, was sich da schon seit gut 3 Jahrzehnten an rechtem Kirchenfundamentalismus zusammenbraut!
Wie schon oben erwähnt, ich habe meine zwei Selbstmordversuche im Stift Göttweig, die ich wegen Groer machte, überlebt.
Die ungeschriebene Geschichte des Stiftes Göttweig schrieb ich schon vor Jahren unter dem Titel "Klostertreiben" nieder.
Was in diesen klösterlichen Parallelwelten und geschlossenen Gesellschaften an Grauslichkeit und Perversität abgeht, glaubt sowieso kein Außenstehender.
Und das klösterliche Schweigegelübde ist auch noch ein arges Druckmittel, so dass sehr selten etwas aus diesen Biotopen nach außen dringt......
Groer soll sogar selig gesprochen werden, darauf arbeiten die Fundis aus dem Stift Göttweig hin und Kardinal Schönborn schaut tatenlos zu was sich da entwickelt.
Hier ist ähnlich Grausliches wie bei Groer, es ist die gleiche Vertuschungstaktik durch Benedikt XVI, damals aber als Kurienkardinal:
Pater Marcial Degollado, Gründer der Legionäre Christi, wurde wegen Kindesmissbrauchs von seinen Ämtern entbunden.
Er wurde aufgefordert, zurückgezogen zu leben (wie Groer) und auf öffentliche Dienste zu verzichten. Doch in dem Dokument steht auch: Mit dem Akt der behutsamen Prüfung und Reinigung nach langer Zeit wird Papst Benedikt XVI auf ihre Dienste weiter verlässlich zählen können.
Leginäre Christi = Kinderschänder Pater Degollado
Legio Mariens = Kinderschänder Pater Kardinal Groer aus dem Stift Göttweig
In beiden Lagern gab es Morde, Selbstmorde usw.
Groer und Degollado wurden mit Ratzingers Hilfe (als Kurienkardinal und als Papst) vor Strafgerichten geschützt.
Kardinal Schönborn sagte allen ernstes während einer Pressestunde im ORF (Mai 2010), dass Benedikt der XVI. noch als Kurienkardinal von Seilschaften des Vatikans gehindert wurde, bei Groer aufzuklären! Und genau dieser vermeintliche Aufdecker (Benedikt XVI) schickt 2008 seinen Botschafter (Nuntius) an Groers Grab, wo er Groer, im Namen des Papstes, als Unschuldslamm hochjubelte.
Akten über die Verfehlungen des Papstes vernichtet:
Alle, wirklich alle Eintragungen in Personalakten, die den damaligen Kardinal Ratzinger betrafen, den heutigen Papst Benedikt, wurden entfernt, bzw. vernichtet:
Lediglich eine einzige Erwähnung von Kardinal Ratzinger blieb in den Akten, als er ausnahmsweise einmal darauf bestand, der schuldige Pfarrer würde wirklich nicht mehr im Pfarreidienst bleiben können. Der neue Kardinal Marx von München-Freising lud anlässlich der Vorstellung eines Gutachtens von Rechtsanwältin Marion Westphal über die Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch katholische Pfarrer, Lehrer, Laienhelfer und Aufsichtspersonen des Erzbistums München-Freising zur Pressekonferenz. ... Alle, wirklich alle Eintragungen in Personalakten, die den damaligen Kardinal Ratzinger betrafen, den heutigen Papst Benedikt, wurden entfernt, bzw. vernichtet. Eine Aktion vergleichbar mit jener der Stasi, als die DDR in Auflösung begriffen war.
Details:
Eine Anmerkung zum vertrautesten Mitarbeiter von Papst Benedikt XVI:
Vatikan-Supergau, Papstsekretär und Opus Dei Mann Gänswein wusste und schwieg
Nun sitzt er in Rom neben dem Papst:
Missbrauchsklerus-Vertuscheralltag: Karin Jäckel beschreibt die Geschichte einer Frau, die in ihrer Jugend in Oberkirch im Schwarzwald von einem Kaplan missbraucht wurde. Die Erlebnisse sind in dem Buch mit dem Titel "Er war ein Mann Gottes" niedergeschrieben. Auch der Opus Dei Mann Papstsekretär Gänswein ist in die Sache mit involviert, denn er war in derselben Zeit Kaplan in Oberkirch und wusste die ganze Zeit von dem Missbrauch, da sich das Opfer an ihn damals schon um Hilfe wandte, die er auch versprach, aber nicht einhielt:
Papst Benedikt XVI rehabilitierte auch Bischof Williamson, der erklärte, kein Mensch während des Dritten Reichs sei vergast worden.
Eine seine ersten Handlungen als Papst war auch die Rehabilitierung der Tempelritter nach 700 Jahren.
Benedikt XVI veranlasste, dass jährlich hunderte Priester im Vatikan Exorzismuskurse besuchen sollen.
Im August 2007 empfing er privat Tadeusz Rydzyk, den Chef des Senders Radio Maryja, und erteilte ihm den Segen für sein Wirken. Rydzyk leugnet den Massenmord an den Juden im Nationalsozialismus.
In Brasilien wurde die Rede von Papst Benedikt XVI empört zurückgewiesen, wonach die Kirche die Indianer in Lateinamerika erlöst habe, weil die Stämme die Ankunft der Priester im Zuge der spanischen Eroberung herbeigesehnt haben.
Für den Vatikan waren die Reaktionen auf die Papstrede in der Türkei in der islamischen Welt auch nicht so "interessant" wie die "Wahrheit"!
Die Zeitung Österreich zitierte 2009 Militärseelsorger Siegfried Lochner, der folgendes in der Wiener Karlskirche predigte:
„Die asiatischen Horden stehen nicht mehr wie 1683 vor den Toren Wiens, heute leben sie mitten unter uns.“
Militärdekan Lochner erteilte Herrn HC Strache im Mai 2009 der Theresinaischen Militärakademie in Wiener Neustadt das Sakrament der Firmung.
Priester, die in der Karlskirche predigen, gehören fast immer dem Opus Dei an. Schönborn hofiert diese Fundis, obwohl sie radikal und antisemitisch unterwegs sind (das sind die Spagate Schönborns). Seit Jahren schon mache ich auf diese Entwicklungen mittels Gesprächen und Mails aufmerksam, auch oft in Verbindung mit den Vertuschungsmustern bei sexuellem Missbrauch durch Kirchenleute. Auch die landeshöchsten Politiker habe ich darüber informiert, doch es war ihnen egal (Korrespondenz, auch Antworten, sind vorhanden).
Außerdem unterwandert das Opus Dei seit Jahren die österreichische Politik. Ein Beispiel dafür: Die Agentur Hochegger gehörte ebenfalls dem Opus Dei.
Und das sprach Josefmaria Escriva, der Gründer des Opus Dei:
“Hitler couldn't have been such a bad person. After all, by intervening against the communists in the civil war, he saved Spain for Christianity. He couldn't have killed six million Jews. It couldn't have been more than four million.”
Über den Tod des Priesterseminaristen aus dem Priestersminar St. Pölten:
Ewald (oder Eduard) Steinkeller, spätberufener Priesterseminarist aus St. Pölten starb 2003 eines mysteriösen Todes.
Durch den Eintritt von Steinkellner in das Priesterseminar wurden diese Schweinereien, die dort abliefen, öffentlich und das musste er mit dem Leben bezahlen.
Der Opus Dei Bischof Klaus Küng, der als "Aufklärer" der Kirche alle Vorfälle vom St. Pöltner Priesterseminar zu untersuchen hatte, ging speziell dem Mord an Steinkellner nicht weiter nach.
Die staatlichen Behörden machten es Bischof Küng nach und jahrelang machte ich die Polizei darauf aufmerksam, dass die Sache so nicht bleiben kann und dass endlich richtig aufgeklärt werden muss. Doch die Behörden und die Justiz agiert in Österreich gegenüber der Kirche - wegen dem Konkordat - immer nur unterwürfig....
Ich war 1974 oder 1975 mit Ewald Steinkellner in einer Klasse im Aufbaugymnasium in Horn.
Wir waren beide im Horner Priesterseminar Canisiusheim.
Nach fast 30 Jahren lief er mir einmal in Wien über den Weg. Leider war ich in Eile.
Er sagte mir nur, dass er jetzt endlich Priesterseminarist im St. Pöltner Priesterseminar ist. Er sagte auch, dass es im Seminar drunter und drüber geht und dass er etwas aufdecken will.
Das war’s, ich lief weiter.
Dann dachte ich noch, ja der hat sich immer sehr schwer getan mit dem Lernen, vor allem mit Mathe und Latein. Ob er je maturiert hat, weiß ich nicht. Aber immerhin hat er es bis ins Priesterseminar gebracht (auch wenn es über 30 Jahre gedauert hat) um doch Theologie zu studieren. Ich wusste noch von unserer gemeinsamen Schulzeit, dass er unbedingt Priester werden wollte. Er sagte, er ist berufen. Das waren noch meine Gedanken über ihn nach unserem kurzen Treffen.
Dann las ich in den Medien, dass Steinkellner plötzlich tot aus der Donau gefischt wurde, Fremdverschulden seit laut Behörden nicht ausgeschlossen.
Und kurze Zeit später waren die Zeitungen voll mit den Berichten über die Schweinereien aus dem Priesterseminar St. Pölten. Ich denke Steinkellner wurde umgebracht, damit nichts an die Öffentlichkeit kommt. Dennoch dürfte er es vor seinem Tod noch irgendwie geschafft haben, dass er auf das, was dort ablief aufmerksam machen konnte.
Aber er hat es mit dem Leben bezahlt:
Übrigens, es hätten bei der Datenmenge von 40.000 Bildern/Filme usw. alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen (auch der Regens und der Subregens), denn es geht immerhin um 40.000 sex. Kinder-Missbrauchsopfer, die in realen Folter- und Ermordungsszenen zu sehen waren!
Haben kirchenhörige Behörden mitgeholfen, dass das gesamte Beweismaterial unbrauchbar wurde und nicht nur Bischof Krenn?
Die Netzwerke an den Schlüsselstellen sind eben sehr stark!
Kein Wunder, wenn wegen dem Konkordat hinter den Kulissen permanent interveniert wird oder alle Beweislast immer unterdrückt wird. Ich würde es mir so sehr wünschen, dass in Österreich endlich einmal mit einer ordentlichen Aufklärung in dieser Sache begonnen wird.
Sollte das mit Ende Juli 2011 eintreten?
Diesmal schrieb ich an Herrn Sektionschef Mag. Christian Pilnacek im Justizministerium eine neuerliche Anzeige in dieser Causa – die anderen Anzeigen von mir in dieser Causa, das Priesterseminar in St. Pölten und den Mord betreffend – blieben, wie immer völlig unbeantwortet.........
Doch obwohl mir Herr Mag. Pilnacek noch im Juli 2011 von seiner Abteilung freundlich antworten ließ, geschah anscheinend bis 1.1.2012 eigentlich auch wieder gar nichts.....Herr Mag, Pilnacek er leitete zwar meine Anzeige an die Oberstaatsanwaltschaft weiter, doch 6 Monate später muss ich wieder leider sagen, ich bin – wie leider immer – auch in dieser Sache dann von niemanden mehr kontaktiert worden – es ist einfach unvorstellbar, war da so alles bei der Justiz in Verbindung mit der Kirche (und nur wegen dem Konkordat) abgeht......
Und hier ist mein Schreiben (siehe die folgenden Links zu den Seiten des Dokuments) an Herrn Sektionschef Mag. Pilnacek mit dem darauf folgenden Antwortschreiben aus dem Justizministerium (übrigens, dass im Stift Göttweig endlich einmal bei all den Skandalen, die bis dato immer nur gekonnt vertuscht wurden, etwas seitens der Justizbehörden gemacht werden sollte, erwähnte ich in diesem Schreiben an die Justizbehörden ebenfalls wieder einmal - zum "zigsten Mal"):
Sehr geehrter Herr Tfirst!
Mit Bezug auf Ihre u.a. an SC Mag. Pilnacek gerichteten Eingaben vom 19., 23. und 25. Juli 2011 teile ich Ihnen namens der für Einzelstrafsachen zuständigen Fachabteilung des Bundesministeriums für Justiz mit, dass Ihre Eingaben im Hinblick auf den erkennbaren Anzeigewillen an die Oberstaatsanwaltschaft Wien weitergeleitet wurden.
Wien, 28. Juli 2011
Für die Bundesministerin:
Nun, wie schon erwähnt, es geschieht nichts (Stand April 2012) !!!
....................................Im Herbst 2003 war ein Seminarist gestorben - wer seine Geschichte kennt, ist beeindruckt und fragt sich, was hier wohl passiert ist, dass jemand, der von mehreren Stellen wegen mangelnder Eignung zum geistlichen Beruf abgewiesen worden war, im Seminar St. Pölten mit offenen Armen aufgenommen wurde. Als es Schwierigkeiten gab, sollte der Betroffene ohne Rücksicht auf seine persönliche Situation unverzüglich das Seminar verlassen, was auch mit aller Härte durchgesetzt wurde. Durch den Besuch eines Mitarbeiters der Bildungskongregation wurde dann bekannt, dass die im Seminar angewandten Aufnahmekriterien problematisch waren. Das führte dazu, dass die Kongregation umgehend eine Änderung dieser Praxis forderte. Dieses Ziel hatte auch jenes Gespräch in der Kongregation mit Bischof Krenn im Frühjahr 2004, von dem "Der 13." im Jahr 2006 so berichtete, als wäre damals Bischof Krenn mit einer Fülle ungerechter Beschuldigungen überschüttet worden. Wegen der Internetaffäre mit Kinderpornographie (November 2003) - vom Bischof selbst der Sicherheitsdirektion gemeldet - waren einige Monate später ausführliche Befragungen der Seminaristen durch die Kriminalpolizei und schließlich eine Hausdurchsuchung mit Konfiszierung von 8 Computern und anderen Materialien (DVD's, Fotoapparate, Videos) durchgeführt worden. Dass dann das Auftauchen der später in der Presse verbreiteten Fotos höchsten Alarm auslöste und dazu führte, dass über die Nuntiatur die zuständigen Stellen des Heiligen Stuhls benachrichtigt wurden, ist selbstverständlich. Das ist keine Intrige, sondern Wahrnehmung der Verantwortung.
Es ist und bleibt immer dasselbe. Besagte Aufdecker der Schweinereien des St. Pöltner Priesterseminars war also laut der Kirchenoberen ein geistig Minderbemittelter, und er war laut Kirchenmeinung ein Homosexueller (was meiner Meinung nach nicht stimmt) und dennoch schaffte er es, dass alle Welt von diesen Sauereinen erfuhr, das bezahlte er mit dem Leben und der Opus Dei Mann Bischof Küng – wie auch Kardinal Schönborn, der Opus Dei Förderer in Wien - geben nun einem Toten, also dem Aufdecker von diesen Sauereien im Priesterseminar St. Pölten, die Schuld, dass dort überhaupt solche Sauereien stattgefunden haben.
Und so wie es aussieht stützen sich die Behörden auf das, was da kirchenintern aufgedeckt wurde, und sie nehmen das als Basis für ihre Arbeit in dem Fall auf. Ja, ja, Bischof Küng gab seit damals bekannt, wie kooperativ die Kirche bei der Aufklärung in der Causa St. Pölten der Polizei half und dass sie eigentlich die Aufklärungen machten und diese so hilfsbereit an die Behörden weitergaben. Was soll der Quatsch? Bei den Missbrauchsfällen schütze die Kirche ihre Täter nur und das bis heute. Nichts wird an Behörden weitergegeben, die Kirche vermeidet Anzeigen, solange es geht.
Aber immer den Spieß umdrehen, das Opfer und die Aufdecker zum Täter machen, darin ist die Kirche Meister. Schändlich!
Wie lange eigentlich wollen die Behörden wegen den Konkordaten in den Konkordatsländern das schändliche Treiben der Kirche noch decken?
Wieder zurück zu Groer:
Wie alljährlich feierten auch am 24. März 2012 wieder in Roggendorf zahlreiche Priester die Gedenkmesse für Kardinal Groer.
Schon seit 2003 werden diese Feierlichkeiten, wo Groer immer nur als Unschuldiger bejubelt wird, unter dem Wohlwollen von Kardinal Schönborn, abgehalten.
Leider werden die kleinen Votivtafeln rund um Groers Grab immer mehr, Kardinal Groers Grab ist eine Pilgerstätte geworden.
Am 26. Jänner 2007 erschien auf Kreuznet unter dem Titel „Himmlische Rehabilitierung?“ folgender Artikel (ich bringe hier nur die letzten Sätze des Artikels):
Kardinal Groër starb am 24. März 2003 nach langer und schwerer Krankheit im Krankenhaus von St. Pölten und wurde am 5. April neben der Kirche des Zisterzienserinnenklosters Marienfeld beigesetzt. In seiner Predigt beim Requiem für Kardinal Groër sagte der eigens angereiste Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner: „Sein letztes Lebensjahrzehnt stand unter einer dunklen Wolke, unter der viele mit ihm gelitten haben.
Kardinal Groër war es beschieden, wie Simon von Cyrene dem Herrn auf dem Kreuzweg zu folgen. Er war ganz eingetaucht in das bittere Leiden Jesu, das ihn aber vor der Verbitterung schützte. Er wußte sich auf diesem Kreuzweg ganz verbunden mit Maria, der Mutter Jesu, die ebenfalls vom Schwert des Schmerzes durchbohrt war. Gerade dadurch ist er vielen Menschen unterm Kreuz zu einem kompetenten Leidensgenossen geworden.“ Als Leidensgenossen und Fürsprecher scheinen nicht wenige Gläubige Kardinal Groër auch nach seinem Tod zu betrachten.
Sein Grab wurde schon bald zu einer gesuchten Pilgerstätte. Vor allem im Zusammenhang mit den nach wie vor stattfindenden Monatswallfahrten ist es für viele Pilger selbstverständlich geworden, auch am Grab des Kardinals zu beten. Inzwischen mehren sich Berichte über Wunder, die auf die Fürsprache von Kardinal Groër geschehen sein sollen. Einige Beispiele schilderte jüngst der in Maria Roggendorf wirkende Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser in der Zeitschrift „Vision 2000“.
Am Grab des Kardinals finden sich bereits etliche Votivtafeln, die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden. Daraus geht hervor, daß Kardinal Groër nicht nur bei körperlichen Gebrechen, sondern besonders auch als Fürsprecher gegen Verleumdung und üble Nachrede angerufen wird. Gebetserhörungen auf die Fürsprache von Kardinal Groër können gemeldet werden an das Benediktinerpriorat St. Josef, Marienplatz 2, A – 2041 Maria Roggendorf.
Die Opus Dei Fundis der Holocaust verleugnenden katholischen Kirchensekte und die Ewiggestrigen innerhalb der Kirche Österreichs freuen sich natürlich und genau diese Leute wollen mich überzeugen, dass die Anrufungen an Groer doch niemals Vorstufen für eine Selig und Heiligsprechung seien.
Warum, so frage ich mich, steht dann im Artikel von Kreuznet zum Abschluss folgender Satz:
Gebetserhörungen auf die Fürsprache von Kardinal Groër können gemeldet werden an das Benediktinerpriorat St. Josef, Marienplatz 2, A – 2041 Maria Roggendorf.
Was sonst soll damit bezweckt werden, als der Versuch zur Einleitung eines Seligsprechungsprozesses?
Und Kardinal Schönborn veranlasste sogar für seine Priester der Erzdiözese Wien im Jahr 2010 eine große Wallfahrt zu Groers Grab!
Groer soll als Fürsprecher gegen Verleumdungen heilig gesprochen werden
Berichte von Gebetserhörungen mehren sich, sagen die Göttweiger Benediktinermönche.
Am Grab des Kardinals befinden sich bereits etliche Votivtafeln, die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden.
Daraus geht hervor, dass Kardinal Groer nicht nur bei körperlichen Gebrechen, sondern besonders auch als Fürsprecher gegen Verleumdung und üble Nachrede angerufen wird.
Papst Benedikt XVI – selbst einst ranghöchster Kurienkardinal im Vatikan - schickte 2008 sogar seinen Botschafter – Exzellenz Nuntius Edmont Fahrhat – an Groers Grab, wo ihn dieser ebenfalls als Unschuldslamm hochjubelte.
Dass 2008 der Nuntius als Gesandter im Namen des Papstes Groer hochjubeln lies, ist eine der ärgsten Traumatisierungen für mich gewesen, das hat mir neuerlich sehr weh getan, wie, das kann ich gar nicht beschreiben. Dieses verlogene Verhalten der Kirchenoberen bei allen Fällen (bei mir alleine dauert es schon Jahrzehnte und hat bis dato neuerliche Höhepunkte erreicht, Dokumentationen sind vorhanden) ist genauso schlimm, wie all die sexuellen Missbräuche des Klerus an meiner Person, die ich während meiner Kinder- und Jugendzeit erlitt. Dazu kommt noch, mich hinterrücks immer als Unglaubwürdig hinzustellen (Schönborn und sein Sprecher Leitenberger praktizierten das ebenso, usw.)
Die Klasnic-Kommission und Groer
Meinem persönlichen Wunsch vom Mai 2010, dass endlich einmal eine ordentliche Aufklärung im Vertuschungsfall Groer gemacht wird, kamen Frau Klasnic und die gesamte Klasnic-Kommission auch nicht nach. Und meiner Bitte, dass alle kirchlichen und staatlichen Vertuscher im Fall Groer veröffentlicht werden sollen und dass sie in Folge auch abdanken und zurücktreten sollen, wurde nicht Folge geleistet.............
Ich sagte gleich im Mai 2010 nach der Installierung der Klasnic-Kommission vor einigen Kommissionsmitgliedern, dass sie Pater Udo Fischer aus dem Stift Göttweig einladen (Vorladen) sollen, der selber auch ein Missbrauchsopfer von Groer war, aber vermutlich nie seitens der Kirchenoberen öffentlich darüber reden durfte, so wie Groer nie über seine Verfehlungen reden durfte, obwohl er es 100% tun wollte. Außerdem laufen ja im Stift noch weitere Missbrauchs- und Prügelpatres frei herum. Opfer haben Angst, wenn sie darüber reden sollen, weil bei den meisten Opfern oder deren Familienangehörigen eine wirtschaftliche Abhängigkeit zum Stift besteht. Die Kommission tat nichts.
Ich hatte aber Glück, dass sich im Lauf der Zeit doch noch an die 10 ? Groer Opfer bei der Klasnic-Kommission direkt meldeten. Dennoch glaube ich, dass nur wegen LH-Pröll Frau Klasnic inaktiv blieb. Auch wegen den Mitgliedern des Opus Dei aus NÖ in der Klasnic-Stiftung Opferschutz (das ist die Stelle, die das Geld ausbezahlt), sie heißt auch Opferschutz, wie die Kommission selbst.......
Landeshauptmann Pröll und Groer
Ich schrieb im Jänner 2009 einen Brief an den Landeshauptmann von Niederösterreich, Herrn Dr. Erwin Pröll, in dem ich ihn ersuchte, das Ehrenzeichen, welches seinerzeit vom Land Niederösterreich an Groer verliehen wurde, posthum abzuerkennen. Ich wurde wieder einmal als Einzelschicksal abgetan, und Herr Dr. Pröll antwortete mir am 30.1.2009:
AMT DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG
Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich; Aberkennung
Sehr geehrter Herr Tfirst!
Bezugnehmend auf Ihre beiden Mails vom 8. bzw. 11. Jänner 2009, mit denen Sie die posthume Aberkennung des seinerzeit an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verlangen, darf ich Ihnen im Auftrag des Herrn Landeshauptmannes folgendes mitteilen: § 4 Abs. 2 des Landesgesetzes über das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, LGBl. 0520-0, sieht vor, dass der Verlust des Ehrenzeichens bei wiederholter Verurteilung wegen eines Vergehens oder einer Übertretung auszusprechen ist, wenn offenkundig ist, dass durch die wiederholten Straftaten das Ansehen des Bundeslandes Niederösterreich geschädigt wird. Die Aberkennung des Ehrenzeichens setzt somit eine (rechtskräftige) strafrechtliche Verurteilung voraus.
In Ihren Mails geht es um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen Dr. Hans Hermann Groer. Zur Klärung, ob dieser Vorwurf zu recht besteht, sind grundsätzlich bestimmte rechtsstaatliche Verfahren - insbesondere das strafgerichtliche Verfahren - vorgesehen. Gegen einen Verstorbenen kann kein Strafprozess mehr geführt werden.
In diesem Zusammenhang ist auch die Unschuldsvermutung von besonderer Bedeutung (vgl. § 8 der Strafprozessordnung: "Jede Person gilt bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig."). Die Unschuldsvermutung steht durch Art. 6 Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention sogar im Verfassungsrang.
So gesehen wäre es aus der Sicht des Rechtsstaates jedenfalls sehr problematisch, wenn die Landesregierung eine bloße Anschuldigung zur Grundlage ihres Handels machen würde.
Aus den oben angeführten Gründen ist es daher nicht möglich, Ihrem Wunsch nach Aberkennung des an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens zu entsprechen.
Mit freundlichen Grüßen
NÖ Landesregierung
Im Auftrag
MMag. K o d r i c
Original Seite 1
Original Seite 2
Ich habe auch eine zigseitige Korrespondenz einer Tante eines Mönchs aus dem Stift Göttweig, den Groer auch sexuell missbrauchte.
Die Tante des Opfers wandte sich schriftlich an den Abt und auch an Kardinal Groer selbst, weil dieser dem Missbrauchsopfer 100.000 Schilling (ungefähr € 7.000) abgenommen hat. Geld, das die Mutter für ihren Sohn zusammengespart hat. Groer war oft sehr aggressiv beim Geldeinsammeln für sein Kloster, wo er jetzt begraben liegt.
In dieser Korrespondenz steht auch, welche sexuelle Abartigkeiten Groer mit dem Mönch machte, und dass der Mönch darauf für Jahre ins Irrenhaus kam.
In der Korrespondenz steht auch, dass sich die Schwester des Opfers aus lauter Gram über diese Sache umbrachte.
Doch Abt Lashofer zeigte sich, obwohl er die Briefe kannte (es waren einige an ihn adressiert in der Öffentlichkeit immer erstaunt, wenn Vorwürfe über Groer laut wurden.
Groer hat aber während der Beichtgespräche oft seine Missbräuche an jungen Novizen (und anderen gemacht, und das wusste Abt Lashofer seit den 70er Jahren, das wusste Anfang der 90er Jahre auch Schönborn, und es wusste viel früher von Abt Lashofer auch Kurienkardinal Ratzinger, der seit 1981 für solche Vergehen als Sachbearbeiter im Vatikan zuständig war. Kardinal Ratzinger agierte aber gegen das Kirchenrecht (er beugte es und schützte Groer! Kardinal Ratzinger und Abt Lashofer verband eine langjährige Freundschaft, die noch aus der Ratzingers Zeit in Bayern her stammt.
Die Perversitäten Groers sollten, so lange es geht, vertuscht werden.
Die gesamte Groerdokumentation ist auf meiner Homepage über Göttweig nachzulesen:
Kardinal Groer - ein Nachwort
FURCHE Herausgeber erinnert sich an eine seltsame Bitte: Er sollte eine Erklärung im Namen Groërs entwerfen (ich habe schon eine Erwähnung darüber am Anfang meiner Homepage gemacht, nur hier ist das Ganze Kapitel ausführlicher).
Von Heinz Nußbaumer
Urlaubstage sind Ausnahmetage. Der Nachrichtenfluss verliert seine übliche Wertigkeit. Was von der Vorwoche hängen blieb, ist wenig: Die päpstliche Vergebungsbitte zu den Missbrauchsfällen. Und auch der bisher unbekannte Brief des pädophil schuldig gewordenen Kardinals Hans-Hermann Groër, in dem er seine Sprachlosigkeit mit einem „heiligen Schweigegebot“ erklärt. Die Logik sagt: Nur Rom kann ihm ein solches „Silentium Secretum“ auferlegt haben.
Mittagessen beim Nuntius
Warum sich gerade diese Meldung meiner Urlaubs-Vergesslichkeit entzieht? Weil sie in einem seltsamen Widerspruch zur eigenen Erinnerung steht. Zu einer Erfahrung, die an den Jahresbeginn 1998 zurückreicht.
Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte mich damals zum Mittagessen geladen: Dinner für Zwei, von rührend bemühten geistlichen Schwestern gut versorgt. Das Tischgespräch blieb unverbindlich – und irgendwann war es Zeit zum Aufbruch. Das aber wollte der Nuntius partout nicht: Nein, das Wichtigste sei noch nicht besprochen. Ich möge ihm in sein Arbeitszimmer folgen.
Was er mir dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich.
Was nun folgte, machte mich sprachlos: Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat mich, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, mich zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte ich, mit meinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse ich doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte mir freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“
Seltsam: Ob ich damals, von der Absurdität der Situation fasziniert, tatsächlich zu schreiben versucht oder gleich bedauernd das Weite gesucht habe – ich weiß es nicht mehr. Sicher ist nur, dass es kurze Zeit später, am 14. April 1998, tatsächlich eine solche „Erklärung“ der Nuntiatur gab – angeblich „im Einvernehmen mit Kardinal Groër“. Ihre Kernaussagen: Viel Falsches sei über ihn veröffentlicht worden. Trotzdem: „Ich bitte Gott und die Menschen um Vergebung, wenn ich Schuld auf mich geladen habe.“
Augenzeugen und Wahrheitssuche
Schon damals hat dem anonymen Texter mein Mitleid gehört: Wie lange mag sich der Arme gequält haben, um so ein Nichts zustande zu bringen?
Seit den Meldungen der Vorwoche versinkt meine Erinnerung in noch tiefere Verwirrung: Wusste am Ende auch der Nuntius nichts vom „Schweigegebot Roms“? Oder hat Groër mit seinem „Silentium Secretum“ nur geflunkert? Oder was sonst? Wieder einmal bestätigt sich: Nicht immer haben Augenzeugen bei der Wahrheitssuche einen Vorsprung.
http://www.profil.at/articles/1022/560/270203/brief-kardinal-groers-vertuschung-vatikan
Ich bin auch seit vielen Jahren ein schonungsloser Aufdecker von vertuschten Missbrauchsfällen des Klerus.
Wenn ich aber dahinter kam, dass Opfer bei ihren Fällen lügen, oder mit Halbwahrheiten wild um sich schmeißen, nur um Wirbel zu machen, dann habe ich auch immer versucht, die Dinge für die Behörden und die Öffentlichkeit richtig zu stellen.
Zu den Tätern
Es ist einfach schrecklich, dass die katholische Kirche mit ihrer verlogenen Sexualmoral in ihren Priesterseminaren so viele pädophile Kleriker heranzüchtet.
Und wenn man die Missbrauchszahlen durch Kleriker, verglichen mit den Missbrauchszahlen von Nichtklerikern (also der Außenwelt) in Statistiken vergleicht, dann schlagen sich die Zahlen der Missbräuche von Klerikern ungleich höher zu Buche.
Fast alle Kleriker der zölibatär leben sollenden katholischen Priesterkaste halten den Zölibat nicht ein. Viele Priester haben auch AIDS.
Es genügt sowieso eine Beichte bei einem Kollegen und sie sind schon wieder sündenfrei.
Ich hatte schon vor vielen Jahren ein Manuskript mit dem Titel "Klostertreiben" erstellt und ich verbreitete bis dato schon genug Auszüge davon.
Hat ein katholischer Priester (oder ein Mönch) Kinder, dann zahlt die Kirche Alimente, wenn sich der Geistliche nicht zu seinen Kindern bekennt. Will ein Priester heiraten, weil seine Zukünftige schwanger ist, dann rät der Herr Vikar in all diesen Fällen zu einer Abtreibung, das wird aus der Kirchenkasse „schwarz“ bezahlt und kommt billiger, als "schwarz" die Alimente zu zahlen.
Beiträge dieser Art strahlte sogar der ORF aus.
Extrem arg für die Kirche, die ihre Existenz ja vorwiegend im Schutz von ungeborenen Leben sieht, wenn dann plötzlich Priesterehefrauen öffentlich berichten, dass sie von Vikaren zur Abtreibung ermuntert werden.....
Als Missbrauchsopfer und Kirchen-Insider sammelte ich jahrelang Berichte von weltweiten vertuschten Kirchen-Missbrauchsfällen. Auch Artikel, wo Studien über das Verhalten des Klerus erwähnt sind, wie z. B.:
Vier von zehn Nonnen in den USA sind einer Studie zufolge schon einmal sexuell missbraucht worden - oft von einem Priester oder einer anderen Nonne. Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch". Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.
Ich wollte 1998 anlässlich der heuchlerischen päpstlichen Visitation über Groer in Göttweig vorsprechen, man wollte mich aber nicht anhören. Ich hätte ja zu viel aufdecken können.
Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte und ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist und ich sprach seit damals auch mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien (Details dazu beschreibe ich weiter unten).
Zu Herrn Ing. Josef Hartmann
Herr Emil Bobi, Redakteur im Nachrichtenmagazin Profil, berichtete außerdem in der Printausgabe Nr. 14 des Profil (vom 4. April 2011), über einen 62jährigen Psychiater, der sich erst jetzt als ein Groer opfer outet. 50 Jahre lang verdrängte er, wie ihn Groer als sein Beichtvater im Knabenseminar Hollabrunn gelehrt hatte, wie Groer massiert werden wolle. Groer lobt ihn anfangs, dass er es gut mache, und dass es Groer gut tat, so wie er massiere. Doch bald wollte Groer auch den Magen und dann den Penis massiert haben. Groer argumentierte, das wäre das, wovon der ganze Körper profitiere, es wäre das Zentrum, wo alle Nerven zusammenlaufen und höchste Form der Entspannung zu erreichen wäre.
Kurienkardinal Ratzinger war seit 1981 für Fälle von sexuellem Missbrauch, die während der Beichte passierten, als Sachbearbeiter im Vatikan zuständig, doch er deckte Groer mit seiner kriminellen Organisation Kirche.
Auch als Papst Benedikt XVI. gehört Herr Ratzinger deswegen zur Verantwortung gezogen.
Aber so kann es nicht mehr weitergehen:
Eine Vertuscher-Chronologie
2001 erste Vorwürfe, Entschuldigung, bleibt im Amt
2003 Zehn Betroffene, moralische Gewissheit beim Vorgesetzten, suspendiert
2004 zurück im Job
2011 Geldstrafe wegen Sachbeschädigung, bleibt im Amt
Details:
Am 24. März 2011 las ich in der Tageszeitung „Heute“ folgenden Artikel:
Zwei Fäuste für ein Halleluja! Nach einem handfesten Streit an einer Tankstelle muss Gottesmann Lukas Hammerle (68) aus Sellrain (Tirol) 4800 Euro Strafe bezahlen.
Was war geschehen? „Ich wollte tanken, fünf Motorradfahrer waren vor mir dran. Ich habe 20 Minuten gewartet“, erzählt der Priester. Als er an der Reihe ist, belegt ein Biker den Tankplatz für ein nachgekommenes Pärchen. Hammerle erkämpft sich dennoch den Tankstutzen. Beim Zahlen am Automaten kommt es zum Showdown. Der Zweirad-Fan und Hochwürden geraten aneinander, das Motorrad fällt um. Daraufhin steigt Hammerle in sein Auto und fährt davon. Die Frau des Bikers stellt sich ihm in den Weg, rettet sich durch einen Sprung auf die Seite. Am Landesgericht Innsbruck wurde Hammerle u.a. wegen Nötigung verurteilt. Die nächste Instanz reduzierte die Strafe. „Jetzt schluck’ ich die Krot und zahle“, so Hammerle.
Nachdem ich den Titel gelesen hatte und das Foto im Artikel sah, wusste ich, um welchen Geistlichen es sich dabei handelt, nämlich um einen Geistlichen, dessen Fälle alle noch lange nicht verjährt sind (auch wenn das üblichen Leiern der kirchlichen Missbrauchs-Ombudsstellen sind), und wo aber die Behörden, trotz mehrmaliger Anzeigen (aus welchen Gründen auch immer) untätig blieben.
Bereits im Jahr 2003 berichtete Radio Vatikan, dass der Wiltener Abt Raimund Schreier sein Bedauern über vermutete sexuelle Übergriffe eines Priesters und Mitbruders seines Klosters an Kindern und Jugendlichen betont hat. Als die Vorwürfe von sexuellen Übergriffen an Kindern und Jugendlichen für ihn zur "moralischen Gewissheit" geworden seien, habe er sofort veranlasst, den Priester von seiner Aufgabe als Pfarrer von Sellrain zu entbinden, stellt Abt Schreier fest. Diese Verfügung bleibe bis zur Klärung der Vorwürfe aufrecht, auch wenn die Vorfälle rund 20 Jahre zurück liegen. (kap)
Anderen Zeitungen war zu entnehmen, dass dieser Pfarrer vom Abt Schreier von seinen Aufgaben entbunden wurde und dass er für einige Zeit ins Ausland ging. In anderen Medien war aber zu lesen, dass Abt Raimund Schreier den beschuldigten Pfarrer, weil die Taten verjährt sind, aber gleich wieder in die Pfarre Sellrain eingesetzt (Sellrain ist eine Stiftspfarre) hat. Die Begründung des Abtes lautete: Der Täter (Mönch und Priester) habe sich ja bei all seinen Opfern entschuldigt.
2009 machte ich bei der Polizei Anzeige gegen diesen Priester, nachdem mir ein Opfer des Priesters Details berichtete. Ich dachte, die Behörden in Tirol ziehen den Geistlichen jetzt aus dem Verkehr. Doch zu meinem Entsetzen musste ich aufgrund des Zeitungsartikels in „Heute“ feststellen, dass dieser Mann immer noch im Amt ist, denn am 24. März 2011 war ja in der Tageszeitung „heute“der Artikel über ihn mit dem Titel „Pfarrer prügelt sich um Benzin“ zu lesen.
Ich machte am 26. März 2011 eine Aussendung an etliche Medien. Netterweise machte nur Herr Koschuh vom ORF (Hörfunk) einen Bericht, der am 18. April 2011 im Ö1 Morgenjournal ausgestrahlt wurde.
Interviewt wurden u. a. der Bürgermeister, der nichts weiß, der Abt, der aber sagte in Verbindung mit dem Bürgermeister wurde der Pfarrer wieder ins Amt bestellt und der Täter selbst kommt zu Wort, der kleine Kinder nur auf den Mund geküsst haben will, und ich kam auch zu Wort, weil ich auch diesen Fall wieder publik machte (hoffentlich diesmal mit Konsequenzen für den Täter), und dass in allen fast Kirchenmissbrauchsfällen punkto Lügen und Vertuschen, alles beim Alten ist.
Und tatsächlich haben sich aber bereits schon zum dritten Mal ehemalige Ministranten des Geistlichen gemeldet.
Es meldeten sich auch einige Opfer dieses Herrn bei der Klasnic-Kommission und sie bekamen sogar Schmerzensgelder zugesprochen, doch der Herr Pfarrer (und Chorherr) blieb weiter im Amt, wie wenn nichts gewesen wäre!
Aufgrund des Ö1 Berichtes überschlugen sich die Meldungen in den Medien. Dass ich damit (wie üblich in solchen Fällen) bei den Medien aber immer hausieren gehen muss und überall nur mehr abgefertigt werde mit „Das Thema ist schon zu abgelutscht“ ist einfach eine Katastrophe.
Wenn Herr Koschuh das nicht gebracht hätte, nichts wäre geschehen und der Pfarrer hätte weiter die Deckung von seinem Abt und von Kardinal Schönborn gehabt.
Ich konnte diese Vertuschungen der Kirche wieder anhand dieses Priesters bestens aufzeigen, und verjährt ist außerdem auch nichts bei diesem Geistlichen, wo es immer nur seitens der Behörden heißt, alles ist schon verjährt. Ich verlange deswegen jetzt den sofortigen Rücktritt des Abtes vom Stift Wilten und von Kardinal Schönborn!
Immer wieder lügen die Kirchenoberen, dass sich die Balken biegen:
Abt Ambros Ebhart (Stift Kremsmünster) am 20.3.2012 in den OÖN:
"Abt Ambros erklärt: „Ich bin seit 2007 Abt und habe erst 2008 erfahren, dass gegen einen Mitbruder Ermittlungen laufen.“
Abt Ambros Ebhart (Stift Kremsmünster) am 26.3.2012 im ORF:
Er habe nicht einmal etwas davon erfahren, als einer seiner Pater 2008 wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht stand, sagt Abt Ambros Ebhart am Montagvormittag im Interview mit dem ORF Oberösterreich. Erst als die Missbrauchsvorwürfe 2010 öffentlich bekannt wurden, habe er auch zum ersten Mal von dem Prozess gehört.
Über Zirkuspater Schönig, der einer meiner Täter war
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Pater Schönig um den größten klerikalen Pädophilenskandal Deutschlands, wo alles seitens seiner Vorgesetzten gekonnt vertuscht wurde.
Mich hat der aus Deutschland stammende Zirkuspater Schönig in Österreich sexuell missbraucht:
Ich verlange den Rücktritt des Provinzials der Pallottiner P. Hans-Peter Becker und seines Vizeprovinzials P. Helmut Scharler
Die prominente „Kirchenikone“ Zirkuspater Heinzpeter Schönig (vom Orden der Pallottiner aus Deutschland) hat Michael und Corinna Schumacher getraut und im Zirkuszelt des Zirkus Roncalli (vor dem Wiener Rathaus) taufte er eines der Kinder von Zirkusdirektor Bernhard Paul. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls!
Ich gab den Missbrauchsvorfall von P. Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern) bekannt, doch es wurde nichts getan.
Und die Pallottiner zogen ihn nicht von seiner priesterlichen Tätigkeit ab.
Pater Schönig war im deutschsprachigen Raum der herumreisende „Zirkuspater“ und dabei führte er ein Doppelleben.
Ich vermute hinter Pater Schönig Deutschlands größten vertuschten Pädophilenskandal. Ich wurde 1956 als Bastard geboren, und ich wurde deswegen als Kind und Jugendlicher mehrmals von katholischen Kirchenleuten sexuell missbraucht, auch von Zirkuspater Schönig. Er, wie die anderen haben mich als Opfer ausgesucht, weil diese Täter des Klerus wussten, dass hinter mir niemand stand, ich hatte niemand. Es war der Horror. Es ist, wie wenn ich den dritten Weltkrieg erlebt hätte, es ist, als ob ich viele Weltkriege hintereinander erlebt hätte, und ich habe all diese Weltkriege überlebt……
Zu meinem Erstaunen gaben die Pallottiner am 27. August 2010 eine kurze Stellungnahme und ein Schuldeingeständnis zu ihrem Zirkuspater ab, doch kurze Zeit später versuchten sie ihre Stellungnahme zu widerrufen:
Sehr geehrter Herr Schumacher,
im Namen des Provinzials der Pallottiner in Deutschland und Österreich, Pater Hans-Peter Becker, möchte ich kurz zu Ihrer Pressemitteilung „Michael Tfirst – ein Sexualopfer“ Stellung nehmen:
Provinzial Becker betonte bereits in seiner Presseerklärung vom 19. Februar 2010, dass er und seine Gemeinschaft ein sehr großes Interesse daran haben, alle Fälle sexuellen Missbrauchs, die durch Mitbrüder im Laufe der Jahrzehnte begangen wurde, „aufzuklären und den Opfern zu helfen“. Dazu zählen auch Fälle, die durch den verstorbenen Pater Heinzpeter Schönig begangen wurden. Mit jedem Missbrauchsopfer, das sich bisher mit den Pallottinern in Verbindung gesetzt hat, sucht die Gemeinschaft nach Wegen das erlittene Unrecht aufzuarbeiten – gut zu machen, ist es mit Sicherheit nicht. Pater Becker ermutigt deshalb auch alle Betroffenen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, mit der Gemeinschaft in
Kontakt zu treten.
Aufklärung, Hilfestellung und Prävention sind für die Provinzleitung die drei wesentlichen Säulen im Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Daher haben die Pallottiner dem bisherigen externen Missbrauchsbeauftragten, Dr. Georg Beirer aus Bamberg, die Sozialpädagogin Christine Klein von der Stiftungsfachhochschule München (Abteilung Benediktbeuern) als weitere Ansprechpartnerin bei Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt zur Seite gestellt.
Mit freundlichen Grüßen
Nicolas Schnall
Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner
Körperschaft des
öffentlichen Rechts
Vinzenz-Pallotti-Straße 14
86316 Friedberg
Deutschland
Kontakt:
Nicolas Schnall
Referent für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49(0)821.600 52-230
Fax: +49(0)821.600 52-370
Mobil: +49(0)178.543 5240
nicolas.schnall@pallottiner.org
www.pallottiner.org
Und da ist das Original dieses Briefs:
Es werden zwar (Stand Mai 2011) einige Täter aus dem Orden der Pallottiner auf der Homepage der Pallottiner bekannt gegeben, doch Pater Schönig ist dabei nach wie vor nicht erwähnt.
Über das Doppelleben dieses prominenten Paters soll also für die Öffentlichkeit weiter Stillschweigen herrschen. Und jetzt versuchen die Pallottiner so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte.
Und die Pallottiner reagieren auf gar nichts mehr rund um P. Schönig. Sie verdrängen ihn, als ob er nie existiert hätte.
Sollen wir Opfer uns Vorwürfe machen, dass P. Schönig überhaupt existierte? Und obwohl ich die Ordensleitung der Pallottiner mehrmals darum bat, über das abartige Treiben ihres P. Schönig auf ihrer Homepage zu berichten, tun sie so, als ob es den Zirkuspater Schönig nie in ihren Reihen geben hat.
Doch er war ja auch ein Prominentenseelsorger, der u. a. Corinna und Michael Schumacher getraut hatte.
Also kann man das alles nicht einfach verdrängen und so tun, als hat es diesen Mann nie geben!
Aber ein kryptisches Statement der Pallottiner an mich war: Pallottiner erkennen grundsätzlich Leid des Opfers an! Bei einer Geldforderung steht die Anerkennung des Leids des Opfers nicht im Vordergrund. Deshalb lehnen die Pallottiner grundsätzlich Geldforderungen ab.
Ich bot den Pallottinern beizeiten auch an, mich einem aussagepsychologischen Gutachten zu unterziehen, auch darauf gingen sie nicht ein.
Ich verlange den Rücktritt des Provinzials der Pallottiner, P. Hans-Peter Becker, doch vor allem verlange ich den sofortigen Rücktritt seines Vizeprovinzials P. Helmut Scharler (der auch zugleich Psychotherpeut ist), denn die schäbige Behandlung, die Pater Scharler (als Missbrauchsbeauftragter der Pallotiner) mir gegenüber mittels eines Anwaltsbriefes zeigte, ist mehr als menschenverachtend.
Im dem Brief schreibt der Rechtsanwaltes der Pallottiner, Herr Dr. Janko Jochimsen, dass P. Schönig meine Vorwürfe bestritten hat (aber immerhin einige Herzinfarkte hat er durch mich bekommen und letztendlich ist er daran gestorben). Das also ist für die Pallottiner Grund genug, ihm und nicht mir glauben zu schenken.
Sonst wurde nichts gemacht.
P. Scharler hatte für sein menschenverachtendes Treiben mir gegenüber (und vermutlich auch gegenüber den anderen Schönigopfern) volle Deckung seines Provinzials. Daher noch einmal, ich verlange den Rücktritt beider Herren Patres!
Das hat keine heilende Wirkung.
Im Telefonat, das zwischen mir und einem Pallottiner-Anwalt 2011 stattgefundenen hat, sagte er zu mir, dass er davon ausgehe, dass ich mich nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde.
Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbiete und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen in Verhandlung waren. Davon will er auch noch nie etwas gehört haben.
Und dass mir aufgrund meiner Homepage im Lauf der Jahre schon einige weitere Opfer des Zirkuspaters aus Deutschland schrieben, war für den Pallottiner-Anwalt auch kein weiterer Anlasspunkt mir Glauben zu schenken.
Er meinte, da ich diese Meldungen ja nur anonymisiert bekannt gab, dass das deswegen meine Glaubwürdigkeit nicht stärkt.
Darauf sagte ich ihm, dass einige Pallottinerbrüder von Opfern auch schon direkt (wegen Missbräuchen durch P. Schönig) kontaktiert wurden, darauf sagte Dr. Jochimsen, dass er davon nichts weiß, und er muss erst P. Vizeprovinzial Scharler diesbezüglich fragen.
Ich sagte weiters, dass sogar der Bistumsbeauftragte, Herr Dr. Otto Kocherscheidt (ein pensionierter Richter) von einem Opfer kontaktiert wurde, doch anscheinend war den Pallottinern auch das vollkommen egal, da sie auch das negierten und anscheinend weiter vertuschen.
Rechtsanwalt Dr. Jochimsen steht der Kanzlei URIOS vor. Dort ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Beratung von katholischen Ordensgemeinschaften. Vor allem auf die Ökonomie wird da viel Wert gelegt. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und eventuell auch deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner auch alles tun, damit ich, und auch die anderen Opfer von Zirkuspater Schönig als völlig unglaubwürdig dargestellt werden.
Ich persönlich glaube nach wie vor, dass Zirkuspater Schönig selbst, der größte vertuschte Pädophilenskandal in Deutschlands katholischer Kirche ist. Denn ich meldete den Übergriff von P. Schönig, als er stattfand und das war 1972.
Wie lange da die Pallottiner, auch mit der Unterstützung ihres jetztigen Rechtsanwaltes, auf „Nichtwissen“ und nicht ahnen können, dass ihr P.Schönig so war, noch spielen können, weiß ich nicht. Denn die Zahl der Schönigopfer, die sich melden, wird immer größer.
Auf jeden Fall ist das so etwas von menschenunwürdig, und diese Vertuscher können noch immer alles tun, was sie wollen!
Glauben diese Priester eigentlich noch an etwas anderes, außer dass es sich bei ihrer Kirche nur um die größte Machtsache der Welt handelt und dass es immer um noch größere Geldgewinne für die katholische Kirche (dem weltweit größten Wirtschaftsunternehmen mit dem Markenartikel Jesus) geht?
Aber ich bin auch in dieser Sache sicher, dass die Wahrheit siegen wird, und das werde ich noch erleben.
Und dass die Vertuscher des PÄDO-HOMOpaters Schönig auch noch zur Rechenschaft gezogen werden, das werde ich sicher auch noch erleben.
Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über eine Million Euro in Wertpapieren und Gold. Die frommen Pallottiner erbten. Jetzt fliegen die juristischen Fetzen: Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder liefern sich einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld.
Damals schon glaubten auch die Pallottiner, dass ihr leidiges Kapitel über das Doppelleben des „Zirkuspaters Schönig“ endgültig überall verschwiegen werden kann, und dass ich wirklich Ruhe geben werde, denn ich unterschrieb ja folgenden Schweigegeldvertrag (ganz am Anfang meiner Homepage berichtete ich schon darüber).
Dass der Orden der Pallottiner im September 2010 auch Schloss Untermerzbach mit den dazugehörigen Parkanlagen verkauft hat und dass das vermutlich einige ZigMillionen Euro einbrachte, ist für die Sache punkto Schmerzensgeldabgeltung an uns Schönigopfer aber nicht von Relevanz, denn es geht uns nur um den privaten Besitz des Ordensmannes Pater Schönig.
Auf jeden Fall meinte der Pallottiner Vizeprovinzial Pater Scharler im September 2010 gegenüber "Dritten", dass das Erbe von Pater Schönig eigentlich gar nicht so großartig ausgefallen sein soll (dieser Mailschriftverkehr ist bei mir vorhanden).
Und auch wenn das Erbe nicht so hoch ausgefallen sein soll, diese Erbschaft von P. Schönig soll das Geld sein, das unter uns, den Schönig Opfern aufgeteilt werden soll.
Doch mein Leiden durch Pater Schönig (und das der anderen Opfer von Pater Schönig) ist dem Pater Vizeprovinzial und Pater Provinzial völlig egal.
Ich bin seit 1981 glücklich verheiratet (ich berichtete aber meiner Frau auch vor der Hochzeit über die sexuellen Missbräuche an meiner Person als Kind von kath. Kirchenleuten).
Ich habe drei Söhne. Mein ältester Sohn hat 2007 mit ausgezeichnetem Erfolg im TGM (Technologisches Gewerbemuseum) maturiert. Er besuchte das fünf Jahre dauernde TGM. Er ist bis dato der Erste und Einzige, der seit dem 125jährigem Bestehen des TGM eine Klasse überspringen durfte, von der ersten Klasse in die dritte Klasse. Er war in jedem Jahr in seinem Zweig Elektronik Richtung Biomedizintechnik, immer der Beste mit Auszeichnung. Er besuchte auf Vorschlag des TGM (parallel als TGM Schüler) an zwei Universitäten (Hauptuni Wien und TU Wien) unverbindlich Vorlesungen. Das TGM hob in Bestätigungen für die Universitätsbesuche (während seines normalen Schulbesuches als Schüler) seine fachlichen und vor allem seine sozialen Begabungen zusätzlich hervor. Er ist kein Streber, sondern er hat einfach Talent, wie es vielleicht alle 50 Jahre einmal vorkommt, dass jemand so ein Talent in allen Richtungen hat. Auch die Freude am Forschen und Lernen ist bei ihm sehr ausgeprägt. Er brachte sich im Selbststudium das Klavier-, Gitarre- und Cellospielen bei. Sein sportlicher Ausgleich ist Judo, Aikido, Budo und die Schwertkampfkunst der Samurai. Meine beiden jüngeren Söhne kamen auch gut durchs Gymnasium und dann wechselten beide wie ihr älterer Bruder ins TGM. Und beide begannen auch Klavier und Gitarre zu spielen und sie erreichten bis dato eine gute Perfektion auf diesen Instrumenten.
Ich will wissen, warum P. Schönig als PÄDO-HOMO sein pädophiles Leben so ungeniert ausleben konnte, und wer ihn da über Jahrzehnte deckte (es ist das gleiche wie bei Groer), doch ich bin auch da zuversichtlich, dass sich noch weitere Opfer von P.Schönig melden werden (bis jetzt sind es 6), und dass die Vertuscher (und deren Helfer) bei den Pallottinern doch noch zur Verantwortung gezogen werden können.
"Das kann doch passieren"
Kardinal Schönborn sagte über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte: „Das kann doch passieren…“:
....................Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat den 85jährigen Priester Msgr. G. verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert".
Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die SN - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren.....................
Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name!
Noch einmal: Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen.
Msgr. Gröger dürfte vor einigen Jahren verstorben sein, also ist er deswegen nicht mehr aktiv, wäre er aber noch unter den Lebenden, würde er vermutlich noch immer Altenseelsorge im Haus der Bamherzigkeit unter dem Schutz von Kardinal Schönborn machen.
Den Fall des Serientäters und Benediktiners P. Berthold Flachberger (Altötting) habe ich auch aufgedeckt:
Missbrauchsvorwürfe: Erzabt von St. Peter bietet Rücktritt an
Knalleffekt in Salzburg: Erzabt Bruno Becker vom Stift St. Peter wird mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs konfrontiert, die er auch selbst in einer ersten Stellungnahme eingeräumt hat. Er hat seinen Rücktritt angeboten, die Führung des Ordens soll inzwischen der Prior übernehmen.
In Salzburg haben sich seit dem Rücktritt des Erzabtes von St. Peter, der den sexuellen Missbrauch eines Buben vor 40 Jahren zugegeben hatte, zehn mögliche Opfer von Übergriffen durch Kirchenvertreter bei der Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs gemeldet, sagte der Sprecher der Erzdiözese Wolfgang Kumpfmüller. Damit gingen binnen einer Woche beinahe so viele Meldungen ein, wie in der Stelle seit ihrem Bestehen insgesamt, denn seit 2002 wurden in Summe 13 Anschuldigungen wegen möglichen Missbrauchs geprüft.
Ein Detail am Rande: Bei den Urlauben in Marokko war noch ein dritter Pensionist aus Salzburg dabei, ein ehemaliger Pfarrer
Salzburg-Stadt - Teils heftige Wortgefechte lieferten sich Staatsanwältin Barbara Feichtinger und die Verteidiger der beiden mutmaßlichen Sextouristen, die sich am Donnerstag wegen Missbrauchs Minderjähriger am Salzburger Landesgericht verantworten müssen.
Einer dieser Täter war P. Flachberger. Pater Berthold Flachberger und andere Mönche brachten das Benediktinerstift St. Peter schon seit vielen Jahren ins Schwitzen (ich erwähnte P. Flachberger ja schon am Anfang dieser Homepage).
Sie wurden mehrmals des sexuellen Missbrauchs an Kindern überführt.
Letztendlich führte das bei P. Flachberger zur Versetzung nach Altötting.
Doch gegen Pater Berthold Flachberger und gegen den bei ihm wohnenden Mitbruder (beide aus dem Stift St. Peter) wurde 2009 wegen neuerlichen Vergehen des sexuellen Missbrauchs durch die Salzburger Staatsanwaltschaft ermittelt. Doch während den Ermittlungen verstarb er plötzlich.
Der Benediktinerpater Pater Berthold Flachberger aus dem Stift St. Peter war von 1992 - 1996 auch in Neufarn (Oberbayern) als Pfarrer tätig. Es ereigneten sich da wieder bei Ministrantenfahrten Übergriffe. So wurden Eltern im Ordinariat München-Freising vorstellig, dass ein Missbrauchsfall an ihrem Sohn vorkam (September 1995). Leider kam es aber wieder zu keiner Anklage, es wurde alles vertuscht. Im April 1996 wurde Pater Berthold suspendiert, er kam nach Maxlrain/Tuntenhausen. Und erst, als er da wieder sein Unwesen trieb, wurde er letztendlich in den Ruhestand versetzt und eine reiche Witwe bei Altötting stellte ihm ein Haus zur Verfügung, in dem er mit seinem Freund Josef (auch ein Benediktiner aus dem Stift St. Peter) leben konnte. P. Berthold bereicherte sich an wohlhabenden Damen, die zu seinem verschwenderischen Lebensstil beitrugen, damit er die Kinderstriche im In- und Ausland besuchen konnte. Und es gab in den österreichischen Gemeinden (Pfarren des Benediktinerstiftes St. Peter in Salzburg), in denen er davor wirkte, auch immer Übergriffe von P. Berthold, aber es gab nie juristische Nachspiele.
Ich erstattete im Herbst 2009 Anzeige gegen P. Berthold Flachberger und gegen andere Benediktinerpatres aus dem Salzburger Stift St. Peter
Ich habe es mir bei dieser Entscheidung, im Fall Flachberger, die Behörden und andere zu informieren nicht leicht gemacht, und ich habe mit vielen Leuten, wie ich da handeln solle, geredet.
Die Mehrheit hat mir Recht gegeben, dass man da nicht wegschauen darf, wenn befürchtet werden muss, dass da weiter Kinder vom Klerus missbraucht werden!
Und es war auch so, wie sich knapp vor dem Tod vom Kinderschänderpater Flachberger herausstellte, dass er wirklich fast bis zu seinem Tod (im Jänner/Februar 2010?) als Kinderschänder aktiv war.
Wie ich von dem Fall erfuhr:
Ich war in Horn im Canisiusheim (Priesterseminar). Nach 35 Jahren meldete sich im Sommer 2009 ein ehemaliger „Canisianer-Schulkollege“ wegen meiner Homepage bei mir und berichtete mir über seine Missbrauchserfahrungen durch Salzburger Benediktiner.
Er zeigte mir seine Korrespondenz mit den Patres. Ein Brief begann so: Du sollst mein griechischer Götterknabe sein“. Nachdem er mir erzählte, dass der Erzabt vom Benediktinerstift St. Peter auch einer seiner Täter gewesen ist (es waren insgesamt drei Benediktiner seine Missbrauchstäter), machte ich im Herbst 2009 die Anzeige, denn die Wiener Ombudsstelle hätte niemals etwas an die Polizei weitergegeben. Dort sprach mein ehemaliger Schulfreund nämlich auch zeitgleich vor, nachdem er mich über die Missbräuche informierte.
Der Leiter der Wiener Ombudsstelle sagte nur im betreffenden Fall von P. Flachberger, "da ist ja alles schon verjährt", und das bedeutete für mich wieder einen Freibrief für den Täter, damit er ungestraft weitermachen kann.
Nach wie vor wird versucht, bis dato, alles zu vertuschen und die Täter zu schützen.
Ich mache die Behörden seit Ewigkeiten auf diesen Missstand des Abwürgens für weitere Recherchen aufmerksam und dass die Kirchenoberen ihre pädophilen Priester immer nur in Nacht- und Nebelaktionen versetzen.
Und ich sah mich nie als öffentlicher Ankläger in der Sache Flachberger (denn so wird mir das von einigen vorgeworfen), sondern ich versuchte nur weitere mögliche Opfer zu verhindern, mehr nicht.
Ich mailte, dass ich Anzeigen gegen die Salzburger Benediktiner bei der Polizei machte, an die 1000 Leute, u. a. an viele Redakteur, auch an viele kirchliche Stellen, mit dem Hintergedanken, irgendwer wird dem Erzabt Becker schon stecken, dass er von mir angezeigt wurde, und so war es auch. Völlig entnervt legte er sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulfreund Anfang 2010 endlich (zwar anonym), aber dennoch über 40 Jahre nach der Tatzeit, damit in die Öffentlichkeit ging.
In den Salzburger Nachrichten stand dann in einem Artikel folgendes: ............. „Ein Herr Michael Tfirst (der in Wien lebende Künstler betreibt eine Homepage, in der er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auflistet, Anm.) hatte bei uns gegen den Erzabt Anzeige erstattet. Allerdings war dann das heute 53-jährige Opfer nicht bereit, auszusagen. Das Verfahren wurde eingestellt.“ Allerdings, so Feichtinger, „wäre der Fall auch verjährt…………………..“
Hier ist der ganze Artikel:
10.03.2010
Sexdelikte: Seit 2004 sechs Verfahren gegen Geistliche
Der Fall des Erzabts, der vor rund 40 Jahren einen damals Zwölfjährigen missbraucht hat, ist in der Erzdiözese kein Einzelfall. Laut SN-Recherchen wurden seit 2004 Strafverfahren gegen sechs, teils ehemalige, katholische Geistliche wegen Sittlichkeitsdelikten zulasten Minderjähriger geführt. Sie endeten zum Teil mit Verurteilungen.
Was den Fall Bruno Becker betrifft, so hatte die Staatsanwaltschaft Salzburg (StA) schon am 18. Jänner 2010 ein Verfahren wegen Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen eingestellt. StA-Sprecherin Barbara Feichtinger: „Ein Herr Michael Tfirst (der in Wien lebende Künstler betreibt eine Homepage, in der er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auflistet, Anm.) hatte bei uns gegen den Erzabt Anzeige erstattet. Allerdings war dann das heute 53-jährige Opfer nicht bereit, auszusagen. Das Verfahren wurde eingestellt.“
Allerdings, sagt Feichtinger, „wäre der Fall auch verjährt“.
Derzeit bei der Staatsanwaltschaft anhängig ist ein Ermittlungsverfahren gegen einen anderen Geistlichen: Der in Salzburg tätige Pfarrer soll sich 2009 vor einem Siebenjährigen entblößt haben. Feichtinger: „Wir ermitteln wegen ,sittlicher Gefährdung von Personen unter 16 Jahren‘. Das Opfer wurde bereits schonend vernommen.“ Ein viel massiveres Verfahren lief gegen einen kürzlich verstorbenen, lang in Bayern tätigen Benediktinerpater sowie dessen Freund, bis Mitte der 70er-Jahre ebenfalls Ordensmitglied. Ihnen war angelastet worden, mit einem Frühpensionisten in Marokko 2004 und 2005 Minderjährige gegen Entgelt missbraucht zu haben. Während das Verfahren gegen den kürzlich verstorbenen, zuletzt nicht mehr aktiven Pater 2007 aus rechtlichen Gründen eingestellt worden war, wurde der später als Angestellter tätige Freund 2009 zu 22 Monaten teilbedingter Haft verurteilt (vier Monate unbedingt).
Die zwei Ex-Ordensmänner sollen auch das jetzt 53-jährige Opfer Beckers in den 70er-Jahren missbraucht haben, wie das Opfer behauptet.
Zwei Priester wurden zudem 2005 verurteilt: Ein langjähriger Pfarrer einer Tennengauer Gemeinde, der jahrelang einen Ministranten missbraucht hatte, bekam 18 Monate bedingte Haft. Ein langjähriger Pfarrer im Pinzgau erhielt drei Monate bedingt, weil er 1600 Kinderpornodateien aus dem Internet herunter geladen hatte.
In der Ombudsstelle der Erzdiözese seien seit 2002 insgesamt 13 Anschuldigungen eingelangt, sagte deren Leiter, Prälat Johann Reißmeier, den SN. „Es war aber keine strafrechtlich relevant.“ Die Taten seien inzwischen verjährt gewesen oder die Täter verstorben. Das Problem sei, dass die Opfer in der Regel erst „nach sehr langer Zeit“ kämen. „Manche wollen einfach mal reden. Andere fordern uns auf: ,Sagen Sie demjenigen, was er mir angetan hat.‘“WID, HÖD
09.03.2010
Stifts-Missbrauchsfall: Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungen ein
Der Fall des Kindesmissbrauchs durch den Erzabt des Stiftes von St. Peter war auch der Salzburger Justiz bekannt. Laut Staatsanwaltschafts-Mediensprecherin Feichtinger wurde der Fall aber eingestellt, weil das Opfer keine Anzeige erstatten wollte. Erzbischof Alois Kothgasser hat erst Ende Jänner vom Missbrauchsfall erfahren und verteidigt das Angebot von 5000 Euro an das Opfer als „Schmerzens-, nicht Schweigegeld“.
(SN, APA). Am 14. September 2009 habe ein Mann aus Wien, der mit dem Opfer offenbar in Kontakt stand, Anzeige beim Landeskriminalamt Niederösterreich erstattet. Der Fall sei dann der Staatsanwaltschaft Salzburg übermittelt worden, die das Verfahren am 18. Jänner 2010 einstellte, „da das Opfer nicht aussagen wollte“, wie Mediensprecherin Barbara Feichtinger am Dienstag der APA mitteilte.
Verjährung an sich wurde gar nicht geprüft
Nach Vorliegen der Anzeige wegen schweren, sexuellen Kindesmissbrauchs „wurde der Geschädigte auch ausgeforscht“, sagte die Staatsanwältin. Das mittlerweile 53-jährige Opfer, das laut Erzabt Bruno Becker vor 40 Jahren von ihm einmal missbraucht worden sei, „war aber nicht bereit zu einer Aussage“, so die Staatsanwältin. Der Grund sei nicht erfragt worden, man könne ja niemanden zu einer Aussage zwingen. Da sich daher aber auch keine Tatzeiten ermitteln ließen, wurde das Verfahren eingestellt. „Denn nur durch genaue Befragungen hätten man allenfalls die Tatzeitpunkte ausfindig gemacht.“
Ob der Fall verjährt gewesen wäre, hätte man prüfen müssen, erklärte Feichtinger. „Die Verjährungsfrist beginnt mit Erreichen des 28. Lebensjahres des Opfers. Wenn der Täter in der Zwischenzeit verurteilt wurde, würde sich die Frist verlängern.“Zwei Ex-Ordensmitglieder als Sextouristen unterwegsDie Staatsanwältin bestätigte zudem, dass ein weiterer ehemaliger Pater wegen sexuellen Kindesmissbrauchs an Marokkanern am Landesgericht Salzburg im Dezember 2008 zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Er soll einheimische Buben in den Jahren 2004 und 2005 mehrfach missbraucht haben. Das Verfahren gegen einen zweiten Pater, der ebenfalls „als Sextourist“ in Marokko tätig gewesen sein soll, hat die Staatsanwaltschaft Salzburg mit folgender Begründung eingestellt: Der Mann sei ins Ausland gezogen und „hatte keinen Wohnsitz mehr in Österreich“. Diese beiden Männer sollen auch den mittlerweile 53-Jährigen über Jahre missbraucht haben, wie das Opfer angab.Staatsanwaltschaft ermittelt gegen weiteren Salzburger PriesterJener 44-jährige Wiener, der die Anzeige im Fall Becker eingebracht hatte, listet auf seiner Homepage mutmaßliche Missbrauchsfälle in der Kirche auf. Unter dem Titel „Archiv des Grauens“ bezichtigt er „Tausende Priester als Kinderschänder“. Von Österreichs Politikern fordert er „die Auflösung des Konkordats mit dem Staat Vatikan“.
Bei der Staatsanwaltschaft Salzburg ist allerdings noch jener Fall von mutmaßlichem Kindesmissbrauch durch einen Ordenspriester der Erzdiözese Salzburg anhängig, der erst vergangenen Februar bekanntgeworden war. Der Geistliche soll einen siebenjährigen Buben durch Vorzeigen des Geschlechtsteils und Fotos „sittlich gefährdet“ haben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Kothgasser: Schmerzens- nicht SchweigegeldVon den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen Erzabt Bruno Becker habe er erst Ende Jänner durch einen Brief des 53-Jährigen Opfers erfahren, sagte der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser am Dienstag im Morgenjournal von Ö1. Er kenne die Haupttäter nicht bzw. habe sie nie gekannt. Jetzt habe er dem Erzabt geraten, er möge seinem zuständigen Ordensoberen den Rücktritt anbieten, so der Salzburger Oberhirte. Die angebotene Zahlung von 5.000 Euro sei nicht als Schweige- sondern als Schmerzensgeld gedacht gewesen, sagte Kothgasser.
Dass der Erzabt erst jetzt seinen Rücktritt angeboten habe, begründet der Erzbischof mit internen Beratungen des Klosters und damit, dass er eine Antwort des Betroffenen abgewartet habe.
Kothgasser über Becker: „Ich muss ihm Vertrauen schenken“Die angebotene Zahlung von 5.000 Euro sei kein Schweigegeld, sondern als Schmerzensgeld gedacht gewesen. „Das wollten wir auch mit dem Betroffenen abklären, wie viel das denn sein kann.“ Der Erzabt habe ihm auch versichert, dass das der einzige Fall in seinem Leben gewesen sei. „Und ich muss ihm Vertrauen schenken“, sagte der Salzburger Oberhirte.
(Ende der beiden Artikel der Salzburger Nachrichten)
Durch meine Aufdeckungen im Fall Flachberger - ich veröffentlichte etliches auf meiner Homepage - ist sogar ein Buch entstanden.
Ein Redakteur der OÖ Nachrichten veröffentlichte ein halbes Jahr nach meinen Aufdeckungen ein Buch mit dem Titel "Pater B. eine Dokumentation".
Ich veröffentlichte aber (immer anonymisiert) aber noch lange nicht alles, denn nachdem ich Schandtaten über den Serientäter Pater Berthold Flachberger auf meinen Homepages beschrieb, erhielt ich auch viele Schreiben mit oft sehr interessanten Informationen.
Auszüge aus einem Mail:
.....Nähe von P. Berthold und dem Missbrauchsbeauftragten. Missbrauchsbeauftragte: "Ich kann das alles gar nicht glauben". Der Herr Missbrauchsbeauftragte wird keinem Opfer glauben, denn die Täter sind ja Kollegen, Bekannte, Mitarbeiter.........Immer das gleiche Muster! Zum Kotzen! Und nur wenig geschieht dagegen.
Andere (also mehrere) Schreiben berichten über einen „Graf Schönborn“:
Pater Berthold Flachberger und sein Lebensgefährte haben öfters von einem Grafen Schönborn gesprochen, der in München ein Hartz IV Empfänger sei und nur über eine 2 Zimmer Wohnung verfüge.
Mit diesem „Schönborn“ wollten die Herren, aus welchen Gründen auch immer, zusammenziehen.
Ist dieser Schönborn jetzt eben nur homosexuell, wie Pater Flachberger und sein Lebensgefährte, oder war er auch bei einigen dieser Missbrauchsskandale ebenfalls Partner?
Da stellen sich natürlich die Fragen, ob dieser Schönborn womöglich in die Missbrauchsvorfälle mit den beiden Tätern verwickelt ist?
Und hat womöglich Kardinal Schönborn im Hintergrund immer interveniert, dass Pater Flachberger so lange ungestraft das alles machen konnte, weil ja ein naher Verwandter da involviert ist?
Und ob bei Pater Flachberger, bei Pater Marcial Degollado oder bei Pater Kardinal Groer, überall taucht in den anfänglichen Vertuschungen über die drei Herren der Name von Kardinal Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI, auf.
Aber so wie es aussieht, war Schönborn bei zwei der oben genannten Patres mitvertuschend unterwegs. Bei einem, weil „ein“ Schönborn mit von der Partie war, beim anderen handelte es sich um Groer, wo Schönborn ebenfalls vertuschte - Details dazu sind auf meinen Homepages nachzulesen.
Wissenswert: Die Opfer vom Benediktinerstift aus St. Peter in Salzburg bekamen von Pater Korbinian Birnbacher OSB, dem Prior des Stiftes, zu dem Geld von der Klasnic-Kommission zusätzlich so viel als Ergänzung, was sie für sich und ihre Familien auch wirklich benötigten. Dazu möchte ich noch anmerken, dass sich da dazwischen Welten auftun, zum einen wie sich das Benediktinerstift Göttweig bei uns Groeropfer bis dato verhielt (alles abstreitend) und wie sich das Benediktinerstift St. Peter bei seinen Opfern verhielt.
Über mich als Opfer
Meine Volksschulzeit bei den Schulbrüdern
Ich war von 1962 - 1966 im Halbinternat als Volksschüler bei den Schulbrüdern, De La Salle, in der Schopenhauerstraße im 18. Wiener Gemeindebezirk (die Schulbrüder treten auch unter den Namen De la Salle, Marianum, Marianisten oder Christian Brothers, auf).
Am Vormittag war Bruder Franz Josef mein Klassenlehrer, als Nachmittagsbetreuung hatte ich Bruder Martin (er kann auch Br. Alphonsus geheißen haben, denn an den Namen kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ich nenne ihn jetzt einmal Bruder Martin). Dieser griff mir ebenfalls auf die Genitalien, das habe ich mir gemerkt, aber leider nicht mehr die Zusammenhänge, aber es war in der ersten Klasse, ich habe diese vagen Bilder noch vor mir.
Bruder Martin dokterte an meinen Genitalien herum, weil er mich dort untersuchen wollte, und ich glaube, er sagte dazu, er muss das machen, ich könnte dort krank sein. Ausgekannt habe ich mich nicht, was er da machte, dafür tat es aber weh. Er schob an der Vorhaut herum und das machte er vor allen anderen Kindern in der Klasse, die wie ich in der Nachmittagsbetreuung im Halbinternat waren. Warum es zu seiner Handlung kam und was der Auslöser dafür sein konnte, weiß ich nicht mehr genau, aber verdrängt habe ich diese Sache dann jahrelang. Ich wurde auch einmal in der VS bei den Schulbrüdern von der Kriminalpolizei einvernommen, weil ich angeblich jemandem Geld gestohlen haben soll. Es stellte sich aber später heraus, dass es jemand anderer war und mir derjenige in der Garderobe das Geld in den Mantelsack gesteckt hat. Warum kam ich überhaupt in Frage, in einen solchen Verdacht zu geraten? Weil ich schon den Stempel als Kind ohne Eltern gehabt habe. Einmal rutsche es Bruder Franz Josef heraus, indem er sagte: “Dein Großvater war wieder bei mir und hat mir etwas über deine Mutter erzählt.“ Mit dieser Aussage konnte ich als 6jähriger aber gar nichts anfangen. Nach der Klärung des Diebstahls, mit dem ich nichts zu tun hatte, aber hatte ich es bei den Schulbrüdern trotzdem sehr schwer. Bruder Martin, der mir auf die Genitalien griff, überrede meinen vermeintlichen Vater, mich ihm anzuvertrauen, und ich solle mit Bruder Martin von den Schulbrüdern (irgendwo bei Neuwaldegg?) es war auf jeden Fall nahe bei Wien) für drei Wochen in sein Sommerlager kommen. Da wurde ich ihm dafür mitgegeben. Ich war ja nicht nur ein Bastard, sondern noch dazu ein Linkshänder! Bruder Franz Josef stellte mich immer vor der ganzen Klasse bloß mit den Worten, wie kann man nur der linken Hand etwas machen wollen? Er selbst habe nur ein einziges Mal in seinem Leben als Kind einen Stein in die linke Hand genommen, um diesen dann zu werfen, da habe ihm sein Vater den Stein aus der Hand gerissen und hat dazu gesagt, immer alles nur mit der RECHTEN Hand nehmen, nie mit der Linken!
Bruder Franz Josef hat mir in der 1. Klasse, wochenlang (wenn nicht monatelang), täglich die linke Hand verbunden, damit ich als Linkshänder endlich mit der rechten Hand schreibe. Die Umerziehung gelang nicht, dafür wurde ich aber dadurch Legastheniker.
Bei Rechenaufgaben setzte mich schon Bruder Franz Josef von den Schulbrüdern zurück und diese Tradition setzte mein neuer Klassenlehrer, Herr Corazza, fort. Der übernahm die Klasse von Bruder Franz Josef, nachdem dieser mitten in der dritten Klasse nach Strebersdorf, als Schuldirektor, versetzt wurde. Bruder Franz Josef zog mich auch sehr oft an den Haaren. Seine Vorliebe galt dem kurzen Haaransatz vor den Ohren. Da zog er lange und genüsslich herum. Meist machte er das, wenn ich saß und dann zog er mich an diesem kurzen Haaransatz in die Höhe, so dass ich vom Sitzen aufstehen musste. Das war Bruder Franz Josef, der in der Klasse Hummelfiguren herumstehen hatte, wie ler diese sammelte und auch alte Taschenuhren, denn diese sammelte er auch. Nachdem Bruder Franz Josef nach Strebesdorf als Direktor versetzt wurde, übernahm der Herr Zivillehrer Corazza die Tradition, mich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe zu setzen und Zeichnen zu lassen, da ich laut seinen Argumenten das sowieso lieber täte als rechnen. Außerdem stellte er mich immer in der Klasse bloß, nur weil ich Linkshänder bin. Am Ende der vierten Klasse Volksschule bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam. Diesen Grundstein für keine gute berufliche Karriere gaben mir also die Schulbrüder mit auf den Weg. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges. Und während der Zeit, als ich von 1962 – 1966 die Volksschule bei den Schulbrüder in der Schopenhauerstraße besuchte, hat ein sehr korpulenter Bruder Namens Bruder Paulus immer bei der ersten Stiege, die vom Haupteingang in das Steigenhaus führte, aufgepasst, dass niemand zu spät zur Messe kommt. Ich kam in den vier Jahren zwei oder dreimal um Sekunden zu spät, und da hat er mich jedes Mal so verdroschen, dass ich die Stiegen hinunterfiel. Auch andere haben deswegen ordentliche Watschen von ihm bekommen, und lagen sie dadurch am Boden, haben sie dann noch zusätzlich Fußtritte von Bruder Paulus einstecken müssen.
Meine Zeit als Ministrant in der Wiener Pfarre Breitenfeld
Ab dem 6. Lebensjahr war ich als Ministrant in der Breitenfelderkirche im 8. Wiener Gemeindebezirk. Der damalige Mesner der Breitenfelderkirche war Herr Hans, der beim zuvorkommenden Anziehen helfen des Ministrantenrockes (das Zubinden der Bänder des Ministrantenkittels ging oft sehr schwer) auf meine Genitalien griff. Oder wenn er sitzend in der Messeagenda las, nahm er mich auch öfters auf seinen Schoß. Herr Diakon Pino Mali Motta (er war im Wiener Stephansdom und im erzbischöfl. Ordinariat tätig) kam öfters in die Sakristei der Breitenfelderkirche, dem Herrn Hans einfach mithelfen. Und Herr Pino Mali Motta schlug und prügelte mich in die Genitalien. Auch das wurde damals schon bekannt. Es gab auch mehrere Opfer, doch die schweigen aus Scham bis heute.
2010 wurde mir folgendes Mail betreffend eines meiner Täter aus der Pfarre Breitenfeld, dem „Herrn Hans“ geschickt:
Sehr geehrter Herr Tfirst!
Auch ich habe sexuelle Belästigung in der Pfarre Breitenfeld erlitten. Ich habe bis heute keinem Menschen darüber erzählt. Wir fuhren mit der Mütterrunde an einem Sonntag auf einen wunderschönen Ausflug. Beim nachhausefahren war es schon finster, und der Messner Hans kam zu uns Kindern nach rückwärts. Er setzte sich neben mich, und fasste mir nach einiger Zeit unter das Kleid, und hat mich unsittlich berührt. Ich war damals noch sehr jung, keine 10, und war natürlich noch nicht aufgeklärt, aber dass es nicht richtig war, wusste ich, und stieß ihn weg. In Zukunft ging ich ihm ängstlich aus dem Weg. Die 2. Angelegenheit erzählte ich sehr wohl zu Hause. Ich war Jungscharführerin, und machte die Beobachtung, wie Kaplan oder Pfarrer Wochner ein kleines Mädchen auf seinem Schoß hatte, und seine Hand unter ihrem Kleid war. Ich nahm ihm das Kind vom Schoß. Daheim erzählte ich das Ganze meinen Eltern. Einerseits war sie in der Mütterrunde, und anderseits war hier meine Erzählung. Unternommen hat sie nichts. Sie sagte nur, dass ich nach der Kindermesse nicht alleine zum Wochner gehen dürfe. Komischerweise haben wir das sowieso nie gemacht, instinktiv schauten wir immer, dass wir mehr Kinder waren, oder wir gingen nach Hause.
Ein weiterer Täter von mir in der Pfarre Breitenfeld: Zirkuspater Schönig, der oft als Gast in der Pfarre Breitenfeld war
Ein oftmaliger Zeuge von dem mir mindestens 20 mal über die Genitalien greifenden Herrn Hans war ein gewisser Kurtl oder Karl, der damals, als Jugendlicher, schon als Hilfsmesner agierte. Er war auch immer der persönliche Sekretär vom Pallottinerpater P. Heinz-Peter Schönig, wenn dieser für einige Zeit von Deutschland als Zirkuspater nach Wien kam. Von der Breitenfelderkirche borgte sich P. Schönig immer die Ministranten für seine Zirkusmessen aus. P. Schönig lernte ich ab dem 6. Lebensjahr kennen. Er trat oft auf mich zu, war sehr zuvorkommend nett, streichelte mir über den Kopf und zwickte mich immer in den Rücken und lange auf meinen Schultern herum, als ich oft von ihm festgehalten wurde und mit dem Rücken an ihm lehnend (oder von ihm dorthin gedrückt worden) vor ihm stand. In meinem 17ten Lebensjahr kam es im Hotelzimmer zu seinem ersten offenen Verführungsversuch mir gegenüber, getarnt als Massagespielchen (danach begann ich unter Bulimie zu leiden). Bei diesem Geschehen im Hotel war auch sein Wiener Sekretär, dieser Kurtl (oder Karl) mit dabei.
Als ich im 16. Lebensjahr war und einmal zu Hause darüber sprach, dass ich eventuell Priester werden will, sagte mir mein vermeintlicher tief katholischer Vater, Ing. Anton Gugler, kurz und schroff, dass er nicht mein leiblicher Vater ist. Er ist mein Großvater. Er hat mich adoptiert. Seine zweite Gattin (meine vermeintliche Mutter), die bei ihm lebt, war unfruchtbar und sie wollte unbedingt ein Kind. Für eine Fremdadoption wären aber beide schon viel zu alt gewesen. Ich solle mir also den Gedanken, Priester zu werden, aus dem Kopf schlagen und lieber Mesner werden, denn das sind immer die Jobs, welche die Geisteskranken in der Kirche ausüben dürfen. Ich fragte, was das soll. Dann ging es Schlag auf Schlag. Mein Großvater (geb. 1903) berichtete folgendes: Seine Tochter habe er mit einer Frau Slaby Friedreich, seiner ersten Frau, gezeugt. Diese Frau war adelig und verfügte über gute Kontakte. Sie verhalf ihm zu seinem ersten Job im Bundeskanzleramt (Dollfußsekretär). Aber mit der Zeit meinte mein Großvater, sie habe das zweite Gesicht, könne Hellsehen und sie sei dadurch auch vom Teufel besessen. Also müsse er sich als Katholik scheiden lassen. So begann ein Rosenkrieg, der 15 Jahre lang dauerte und Entführungen meiner leiblichen Mutter von beiden Elternteilen fanden auch statt. Aber meinem Großvater gelang es sogar, sie über 10 Jahre von der Mutter fernzuhalten und bei Verwandten in NÖ zu verstecken, das berichtete er voll Stolz. Als er einmal merkte, Maridi, seine Tochter (meine leibliche Mutter), lache während der Wandlung bei einem Messbesuch als 15 jährige in der Alserkirche, war für ihn klar, auch sie ist (wie ihre Mutter) vom Teufel besessen und sie gehöre sofort psychiatriert. Sie wollte darauf von zu Hause ausziehen und dürfte es auch irgendwie geschafft haben, bis ich 1956 zur Welt kam.
Ing. Anton Gugler hatte mitbekommen, dass sie unehelich schwanger war und er wollte sie zwingen, wegen nicht noch größerer Schande, den Kindsvater sofort zu heiraten. Doch der wurde nicht genannt. (Er konnte auch nicht genannt werden, denn so wie es aussieht, bin ich der leibliche Sohn von Ing. Anton Gugler, und die kath. Verwandtschaft in Amstetten, Stephanshart, Ardagger und Aschbach wusste es aber immer schon …..Der Adoptionsgrund bei mir war: Ing. Anton Gugler garantiert, dass ich kath. erzogen werde, so steht es im Adoptionsvertrag. Doch Ing. Anton Gugler war der tiefgläubige Tyrann in der kath. Familie und alle haben mitgespielt und weggeschaut.
Details über seine Züchtigungsmethoden mir gegenüber, die er als Erziehung verstand, erspare ich mir zu beschreiben. Dass ich diese vielen (fast täglichen) Prügel dieses tief katholischen, selbstherrlichen Alkoholikers, Agrar Ing. und Sprecher von etlichen ÖVP Ministern, überlebt habe, grenzt sowieso an ein Wunder! Der streng kath. Ing. Anton Gugler machte mich auch schon seit der Geburt hinter meinem Rücken überall schlecht und steckte mich in kirchliche Internate und sagte, ich soll nie Kinder haben. Ich habe aber drei Söhne.)
Die Nichtnennung meines leiblichen Vaters war dann angeblich der Hauptgrund, dass von meinem Groß- und Adoptivvater (Ing. Anton Gugler) ein Entmündigungsverfahren gegenüber seiner Tochter (meiner leiblichen Mutter) angestrengt wurde. Sie wohnte kurzfristig daheim, lief aber aus diesen Gründen davon. Eine Schwangerschaftspsychose dürfte den ganzen Stress meiner Mutter noch verstärkt haben. Auf jeden Fall meinte mein Großvater im selben Atemzug, ich werde sicher auch bald so verrückt werden und in der Kirche Schlechtes tun, wie z. B. auch Lachen bei der Wandlung. Deswegen habe er mich von der 1. Volksschulklasse an, aber ohne mein Wissen, was da eigentlich immer passiert, von Psychiatern und Schulpsychologen permanent untersuchen lassen, ob nicht endlich Auffälligkeiten festzustellen wären. Vage kann ich mich erinnern, dass mir immer eine künstlerische Fähigkeit attestiert wurde. Ing. Gugler, also mein Großvater (bis zu meinem 15. Lebensjahr mein vermeintlicher Vater) hat es zustande gebracht, dass seine 1. adelige Ehefrau in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Es gelang ihm auch weiters, seine Tochter (also meine leibliche Mutter) nach meiner Geburt in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Er sagte weiters, dass ich sicher auch ein Kandidat für die Psychiatrie und vom Teufel besessen sei (und es gelang ihm leider auch etwas später, dass ich sogar einmal kurz - für drei oder vier Tage - in die Psychiatrie eingewiesen werden sollte, die haben mich aber gleich wieder "rausgeschmissen" und dem Wunsch meines Adoptivvaters, mich mit Medikamenten zu versorgen, kamen die Verantwortlichen auch nicht nach. Also ich hatte Glück, welches andere arme Missbrauchsopfer aber nicht hatten). Ich nahm das alles schweigend zur Kenntnis. Er sagte weiters, ein Gutes hatte die Sache schon, seine 2. Frau, die er, bevor ich geboren wurde, heiratete, hatte durch mich endlich ihr ersehntes Kind. Ich kam am Bahnhof von Waidhofen an der Ybbs in N.Ö. zur Welt und meine Mutter hat die Entbindung selber durchgeführt. Und in einer Nottaufe wurde ich Franz Alois benannt, meine vermeintliche Mutter aber (bei der ich mit meinem Großvater, Herrn Ing. Anton Gugler) aufwuchs, nannte mich immer Michael. Abschließend sagte mein Großvater, er habe mich erst mit meinem 12.Lebensjahr vom Gericht als Adoptivsohn für sich und seine Frau bekommen. 12 Jahre lang, ich wohnte seit meiner Geburt bei ihnen, dürften es doch berechtigte Einwände gegen diesen Menschen für meine Adoption seitens der Behörden, vermutlich auch von meiner Mutter, gegeben haben. Aber sie wurde mundtot gemacht. Auf dem Adoptionsvertrag steht, er könne und will mich sehr katholisch erziehen, was er auch tat, deswegen ging ich so oft in die Kirche. Leider weiß ich bis heute nicht, wer mein leiblicher Vater ist. Eine Spur, die ich einmal verfolgte, stimmte leider nicht. Und meine leibliche Mutter will ich nicht sehen, sie lebt noch. Ich habe sie noch nie gesehen.
(Im März 2011 erreichte mich die Nachricht, dass meine Mutter im Alter von 84 Jahren im Februar 2011 verstorben ist. Ich habe sie leider in meinem Leben und nur wegen der katholischen Kirche nie gesehen)
Meine ergebnislose Vatersuche
Ing. Anton Gugler arbeitete, bevor er von vielen Landwirtschaftministern deren Pressesprecher wurde, etliche Jahre als Gutsverwalter bei einer Gräfin Dürkheim oder Türkheim. Verwandte sagten mir, dass auch lange nach Beendigung des Dienstverhältnisses eine Verbindung bestand. Sie könnte so weit gegangen sein, dass Nachkommen der Adelsfamilie mit der Tochter von Ing. Anton Gugler, also mit meiner Mutter, ein Verhältnis gehabt haben könnten und dass in diesem Familienumfeld mein leiblicher Vater zu suchen wäre.
Ich war auch lange der Meinung, dass Ing. Anton Gugler, also mein leiblicher Großvater (mein Adoptivvater) mein leiblicher Vater sei (Inzucht), weil er meine Mutter vergewaltigte! Verwandte machten eine Andeutung in diese Richtung.
Doch erst vor wenigen Jahren erfuhr ich den Namen eines Mannes, der auch mein leiblicher Vater sein könnte. Es handelt sich um einen ehemaligen Bauunternehmer oder Architekten russischer Abstammung, der in Linz mit der Firma Porr zusammen arbeitete. Sein Name ist Stadtbaumeister Dipl. Ing. Franz Voitischek.
Jetzt versuche ich in diese Richtung zu forschen und bald forsche ich schon 40 Jahre lang danach, wer mein leiblicher Vater ist!!!
Ich hörte fast täglich: "Du kommst in ein katholisches Kinderheim".
Mein sehr kath. Großvater (Ing. Anton Gugler), bei dem ich leider aufwachsen musste (verm. ist er sogar mein leiblicher Vater) hat mir unentwegt damit gedroht, dass ich beim kleinsten Anlass (was immer das auch sei) in ein kath. Kinderheim komme. Dann erzählte er mir Schauergeschichten, wie es dort abgeht, bis ich mich angeschissen habe. Verdroschen hat er mich fast täglich (seit ich denken kann), Sesseln hat er mir nachgeschmissen, bewusstlos hat er mich geboxt…..und er war so ein Tyrann, den all seine kath. Verwandten aus der Amstettner Gegend immer deckten, weil er ja so ein tiefgläubiger Mann sei, denn das ist doch so ein guter Charakterzug. Wer es glaubt oder nicht, ich hatte nicht einmal ein eigenes Bett, geschweige einen Kinderschreibtisch oder gar einen eigenen Sessel. Wo war das Jugendamt? Seit meiner Geburt an musste ich bei diesem Menschen leben, im Alter von 12 Jahren hat er mich dann noch adoptiert.
Hier sind noch weitere Anmerkungen zu Ing. Anton Gugler: Er durfte von 14 Bauergeschwisterkindern als einziger studieren. Er absolvierte aber nur in Mödling das Franziskum Josefinum, danach bekam er nach einiger Zeit den Titel Ingenieur. Er wurde überzeugter Austrofaschist und er war bei BK Dolfuss der jüngste Sekretär im Bundeskanzleramt. Er war weiters im Bauernbund als Sekretär tätig (Bauernbündler). Er erzählte mir sehr oft von den Todeschüssen auf Bundeskanzler Dollfuss und dass er damals im Nebenraum war und alles genau mitbekommen hatte und die Schüsse hörte. Später war Ing. Gugler bei einigen Hochadeligen als deren Gutsverwalter tätig und er war auch irgenwo im Waldviertel Bürgermeister während des 2. Weltkrieges. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er im Landwirtschaftministerium Pressesprecher einiger Landwirtschaftsminister (er war auch der 1. Sekretär von allen LW Ministern). Ich recherchiere nicht, bei wie vielen LW-Ministern er diente, auf jeden Fall war er dann einmal einem neuen Minister einfach zu alt. Es was Herr Landwirtschaftminister Dr. Karl Schleinzer (davor 3 Jahre lang Verteidigungsminister), der Ing. Anton Gugler, im Alter von 61 Jahren, in Frühpension schickte. Sein Argument war, er sei einfach zu alt für sein Kabinett. Ich denke, Herr Minister Dr. Karl Schleinzer wollte sich seiner nur entledigen, weil Ing. Anton Gugler ein ordentliches Alkoholproblem hatte (unabhängig davon, war er auch wirklich für eine neue Kabinettsmannschaft zu alt und vermutlich wollte er sich nicht mehr einfügen, und als schwerer Alkoholiker hätte er sicher im neuen jungen Team von Herrn BM Dr. Karl Schleinzer Probleme gemacht.
Nun: Ich wollte studieren und Priester werden. So begann ich ab dem 16. Lebensjahr mit Priestern zu reden, wie ich mit Hilfe der Kirche zu einem Studium kommen könne und erzählte dabei überall die Worte meines Großvaters. Das sollte auch der Inhalt des Gesprächs mit P. Schönig sein. Als P. Schönig wieder einmal in Wien war vereinbarten wir ein gemeinsames Gespräch, das in so einer Art vertrauensvollem Beichtgespräch im Hotelzimmer von P. Schönig stattfinden soll. Schon auf dem Fußweg von der Breitenfelderkirche zu seinem Hotel sprach ich diese Thematik an. Doch P. Schönig, den ich seit meinem 6. Lebensjahr kannte, und zu dem ich Vertrauen hatte, zeigte dann, nachdem er am Weg zu seinem Hotel alles von mir erfahren hatte, was sich da bei mir alles getan hat, sein wahres Gesicht. Wenn das Familienleben so aussieht und die Mutter eine Verrückte ist, dann glaubt dem Michael (also mir) doch niemand, wo doch sein Adoptivvater (leiblicher Grossvater) nur darauf wartet, dass etwas passiert, damit Michael (ich), wie seine leibliche Mutter und Grossmutter, weggesperrt gehöre.
So war ich dann sehr verwundert, als ich mit P. Schönig ins Hotelzimmer kam, seinen sogenannten Wien-Sekretär, den Kurtl (oder Karl) also den ehemaligen Hilfsmesner von der Pfarre Breitenfeld im Hotelzimmer wartend vorfand. Noch mehr verwunderte es mich, dass Zirkuspater Schönig keinerlei Andeutungen machte, dass dieser weggehen solle, damit er mit mir reden könne. Stattdessen zog sich P. Schönig das Hemd aus, setzte sich mir nur dem Unterhemd bekleidet auf das Bett, breitete seine an der Hose anhaftenden Hosentäger links und rechts von sich aus und sagte zu mir, ich soll ihn massieren, denn er sei noch so verspannt, sonst könne er mit mir kein Gespräch führen. Ich sagte zu ihm, dass ich das nicht kann, dass ich so etwas noch nie gemacht habe und dass ich es auch nicht tun will. Darauf meinte P. Schönig, dass ich das aber lernen soll, wenn ich kirchliche Karriere anstreben wolle oder aber auch nur einen kirchlichen Beruf erlernen will, denn da massiere man sich eben. Mich graute es, den stark behaarten Körper von P. Schönig anzugreifen. Kurtl (oder Karl) sagte aus dem Hintergrund in die Richtung von P. Schönig, lass ihn doch, wenn er es nicht tun will. Da entgegnete P. Schönig noch einmal, dass ich es tun soll und lernen soll. So begann ich halt an den Schulerblättern von P. Schonig herumzukneten, nachdem er mir sagte, wie ich die Massiergriffe machen solle.
Nach kurzer Zeit sagte P. Schönig ich solle aufhören, den Rücken zu massieren und nach vorne kommen um ihn dort weiterzumassieren. Ich wollte ihn irgendwie in der Brustgegend anfassen um ihn zu bekneten, so wie ich das mit seinen Schulterblättern und seinem Rücken machte. Doch da sah ich aus seinem offenen Hosenschlitz sein versteiftes Glied heraushängen. Nachdem ich sein versteiftes Glied sah, und ich über diesen Schritt, dass er mein Vertrauen missbrauchte, entsetzt war, lief ich aus dem Zimmer. Ich fuhr mir zum Kotzen mit dem Finger in den Mund und übergab mich, das war mein Protest, und von da an litt ich an Bulimie, die ich erst nach 33 Jahren besiegen konnte.
Über diese Begebenheit redete ich mit Pfarrer Gruber von der Breitenfelderkirche, da er aber auch über meine Lebensgeschichte genauestens hinter meinem Rücken vom sechsten Lebensjahr an, bescheid wusste. Als ich in der Pfarre Breitenfeld im Alter von 6 Jahren zu ministrieren begann, von Pfarrer Gruber von meinem Großvater über meine Herkunft informiert, und so glaubte mir Pfarrer Gruber nicht, was ich ihm von P. Schönig erzählte. Aber ich rief im Lauf der Jahre bei den Pallotinern in Augsburg und bei deren Niederlassung in Wien (Pfarre im 10. oder 11. Bezirk) an und erzählte meine Geschichte und schimpfte dabei immer telefonisch über P. Schönig, dass er ein Kinderschänder sei. Heute würde man womöglich sagen, ich hätte versucht, den armen Pater zu stalken.
Am 2.3.2010 erhielt ich um 17:30 folgendes E-Mail betreffend Pater Schönig:
Sehr geehrter Herr Tfirst,
Ich war nach meinem Abitur 1995 eine Saison mit Pater Schönig auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei mußte ich eineige - für mich etwas schräge - Rituale mitmachen. Ich war es nicht gewohnt - als erwachsener Mann - mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht zu werden. Außerdem fand ich es auch komisch mit Pater Schönig zusammen zu baden. So richtig Missbraucht hat er mich nicht. Ich bin ihm auch ganz bewuß aus dem Weg gegangen und habe dei Nähe zu meinen Kameraden (wir waren zu dritt unterwegs) gesucht. Ich habe all die Jahre diese Dinge verdrängt. Doch heute habe ich - ich weiß auch nicht genau wieso - mal im internet gesucht und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Sind Ihnen Mißbrauchsfälle bekannt? Ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen freuen.
Liebe Grüße XXXXX
Und am 10.3.2010 erreicht mich folgendes E-Mail:
Hallo Franz Michael Tfirst
Durch die aktuellen Fälle in der Presse habe ich mal nach Pater Schönig gesucht und bei Dir gefunden... ich kann leider Deine Probleme zu 100% bestätigen... über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber was ich weis, ist nicht ohne... leider... er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für Homosexuelle Jungs... die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte... Ich bin aber davon gekommen, finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war... er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, von der Niemand wußte... seine Zuflucht für Seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte...
Ein weiters Opfer schrieb mir:
Hallo!
Ich kann nur bestätigen und nachvollziehen was ich auf Deiner Homepage gelesen habe. Auch ich, heute sechzig Jahre alt, hatte mit Herrn Pater Heinz Peter Schönig ein entsprechendes Erlebnis. Der Ort: Ein Oktoberfest in München, in den sechzigern. Ich war damals 15 Jahre alt und konnte mich seiner nächtlichen Attake gerade noch entziehen. Vorgefallen in seinem Wohnwagen gegen 2.00 Uhr Morgens, nachdem im Vorfeld Alkohol im Spiel war. Ein Kumpel und Arbeitskollege aus der Gatronomie, wir waren damals beide im Vorstand des Picollo Clubs Augsburg, welcher von Herrn Pater Schönig geleitet wurde, lag neben mir auf dem Doppelbett, während Herr Pater Schönig versuchte, unter der Bettdecke an meinem Geschlechtsteil herumzugrabschen. Ich habe mich umgedreht, um so dieser Peinlichkeit zu entgehen, usw.usf. Da habe ich ja nochmal richtig Glück gehabt?!
Mit freundlichem und mitleidendem Gruß
Und noch zwei weitere Schönigopfer haben mich aufgrund meiner Homepage kontaktiert ……….
Einen anderen körperlich sehr aufdringlicher Geistlichen, der öfters in der Pfarre Breitenfeld auftauchte, wurde ich auch nur sehr schwer los
Dem Leiter der Sicherheitswache in Wien, Oberst Peter Prechtl (ich glaube mittlerweile hat er schon einen höheren Beamtenposten im Innenministerieum bekommen), half ich nach Horn ins Canisiusheim (kleines Priesterseminar) zu kommen, nachdem dessen Mutter verstarb (es muss so an die 35 Jahre her sein). Er suchte Halt. Da tauchte auch immer in der Breitenfelderkirche ein Pfarrer auf, der als Pfarrprovisor in Tullnerbach war. Er kam Prechtl immer in der Sakristei der Pfarre Breitenfeld besuchen. Einmal ersuchte mich Prechtl plötzlich, ich solle sagen, Peter ist heute nicht da. Ab da hatte ich den Pfarrer für längere Zeit am Hals, der körperlich extrem aufdringlich war. Er wollte mit immer spazieren gehen und so machte ich das auch einige Male. Er wollte immer über Peter Prechtl mit mir sprechen. Er hing sich beim Gehen immer bei mir ein oder er fuhr mir während dem Gehen mit seiner Hand über meinen Rücken auf und ab. Mir war das so unangenehm und in der Öffentlichkeit peinlich, ich hätte in den Boden versinken können. Laut einer Aussage Frau Wolfbauer von der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien sei es aber nicht mehr eruierbar, wer in der Zeit ungefähr von 1974 - 1976 in der Pfarre Tullnerbach tätig war.
Peter Prechtl wolle sie auch nicht befragen, da das doch schon so lange her sei.
Nachdem ich aber endlich Kontakte mit der Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien hatte, hoffte ich auf seriöse und saubere Mitarbeit für die Aufklärung in all meinen Fällen. Meine Hoffnung zerschlug sich bald, als ich merkte, die wollen mich überall nur als Irrer darstellen und in keinem einzigen Fall bei einer richtigen Aufklärung mithelfen. Es sollte im Nachhinein alles weiter vertuscht werden, so gut dies halt geht. Ich fand das Ganze wieder sehr zermürbend und dachte mir, sind diese Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch von allen Diözesen nur eingerichtet worden um zusätzlich zu verschleiern?
Meine Zeit in der Pfarre Alservorstadt
Von September 1973 – August 1974 lebte ich als Kandidat des Ordens der Minoriten (OFM Con) in deren Kloster, das zugleich die Wiener Pfarre Alservorstadt, in 1080 Wien gelegen, ist. Ich war im 18. Lebensjahr, also noch minderjährig und meine (in diesem Schreiben noch genau erläuterte) Lebensgeschichte war dort bis ins Detail allen bekannt.
P. Christian Fichtinger war damals gerade zum Priester geweiht worden und er wurde vom Orden aus mit ersten kleineren seelsorglichen Aufgaben betraut, wie Gefangenenhausseelsorge usw. P. Christian hatte damals auch intensiven Kontakt zu Mitgliedern einer Sekte, die sich Kinder Gottes (Children of God) nannten. Einige Jahre später wurde der Sektenname aber umgeändert. Also, die Niederlassung der Kinder Gottes befand sich damals in einer Eigentumswohnung in der Wiener Innenstadt. Der Hauseingang war am Anfang des ersten Hauses der Dorotheergasse und eine Fensterfront des Hauses befindet sich in der Augustinerstraße. P. Christian meinte auch einmal, dass er sich offen nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern der Kinder Gottes pflegt. Und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten. Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von P. Christians Nähe zu den Kindern Gottes.
Über die Kinder Gottes:
P. Christian Fichtinger gründete damals auch eine neue geheime Ordenskongregation, die sich die Cordillieren nannte und ich war eines der ersten eingetragenen Mitglieder. Das ganze war so eine Mischung aus mystisch und urchristlich geprägtem Gemeinschaftscharakter und es sollte so eine Art dritter Orden sein. Aber da es den dritten Orden der Franziskaner und Minoriten schon lange gab, solle es eben eine ganz neue Sache unter P. Christian Fichtinger werden, wo er der oberste Ordenskanzler und Provinzial war. Weiters experimentierte P. Christian auch immer mit Hypnose herum und einmal hypnotisierte er mich auch. Dieses Ritual fand in seinem damaligen Zimmer, das er als Minoritenpater und Bruder in der Pfarre Alservorstadt bewohnte, statt. Und da P. Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut P. Christian so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von P. Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen. Ich dachte mir: P. Christian Fichtinger hat leicht reden, sein Dach über dem Kopf hat er ja und auch seine Verpflegung usw. Und ich hatte erst einige Monate davor, in meinem 17. Lebensjahr, das Erlebnis mit dem deutschen Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner (diese Begebenheit erläutere ich in diesem Schreiben auch noch genauer), der mich zu sexuellen Spielchen missbrauchte. Den einzigen Befürworter bei den Minoriten fand ich im damaligen Provinzial des Ordens, P. Clemens Breineder. Mein größter Gegner aber war P. Albert Herzog. Er war damals zugleich der Pfarrer der Pfarre Alservorstadt. Er war sehr oft schwer betrunken. Er rauchte auch immer 120 Zigaretten täglich. Mehrere Male musste ich welche der Marke LORD für ihn holen. Nur da war er freundlich zu mir. Als ich einige Monate im Minoritenkonvent wohnte, verstarb P. Albert, der erst ein knappes Jahr als Pfarrer agierte, an Gehirnthrombose. Er, der mich immer spüren ließ, dass er so intelligent und der Beste sei. Damals hatte ich einfach die Meinung, dass er ein todunglücklicher Mensch war, der mit übermäßigem Alkoholkonsum, übermäßigem Zigarettenkonsum und mit permanentem Überfressen ein Selbstmörder war und dadurch auch keine 34 Jahre alt wurde.
Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch P. Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich P. Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von P. Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte. Als Gefolgsmann von P. Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein allererster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen. Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch P. Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ. Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drang aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt. Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden? Oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer 25-jährigen Ehe sehr oft gesprochen. Auch schon nach unserem Kennenlernen.
2006 rief mich eine Mitarbeiterin von der Sektenstelle der Bundesregierung (Wollzeile?) an und teilte mir mit, dass in der Dorotheergasse nie ein Zentrum der Kinder Gottes war.
Ich war sehr erstaunt, dass auch diese Stellen mithalfen, die Unwahrheit zu verbreiten.
Dann fragte ich, ob es sich womöglich um die Privatwohnung eines Mitglieds hätte handeln können, in welcher Kinder Gottes aus den USA einfach zum Schlafen abgestiegen sein könnten, wenn sie auf der Durchreise waren? Für mich hatte diese Wohnung einfach den Charakter des Zentrums der Kinder Gottes. Mit den Strukturierungen, und den Wohnorten als Nederlassungen von den Sektenmitgliedern der Kinder Gottes kannte ich mich leider damals nicht aus (und heute überhaupt nicht). Aber das dürfte, wie ich im Nachhinein merkte, sehr kompliziert sein, für mich war damals eben diese kleine Wohnung wegen P. Christian die Zentrale der Kinder Gottes.
Weiter unten bringe ich noch eine schriftliche Bestätigung darüber, dass die Kinder Gottes vor 35 Jahren eine Niederlassung in der Dorotheergasse hatten.
In was ich da durch P. Christian Fichtinger hineingeraten bin, hat Herrn Kardinal Schönborn auch nie interessiert. Dass P. Christian mein Vertrauen in anderer Form schwer missbrauchte, knapp nachdem mich P. Schönig sexuell missbrauchte, war der Kirchenobrigkeit auch früher schon völlig egal. Und für eine ordentliche Aufklärungsarbeit stand mir seitens der Kirche rund um den Kardinal wieder niemand zu Verfügung. Denn seitens der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien wurden all meine Angaben sofort in einen Graubereich gedrängt. Während der 6. Klasse des Aufbaugymnasiums in Horn in NÖ las ich an einer Biografie über Franz von Assisi, die ich mir aus der Bibliothek geholt hatte. Während des Studiums der Lektüre des Buches fielen mir immer die Worte vom Minoritenpater Christian Fichtinger ein, dass man auch heute durchaus so Leben kann wie Franziskus damals lebte, ohne Besitz, auf der Straße und ohne festen Dach über dem Kopf, einfach von der Hand in den Mund.
Da ich schon im Alter von 16 Jahren mit echter Obdachlosigkeit Erfahrungen machen musste, war mir das herumziehende Leben in Armut von Franz von Assisi also nicht fremd. Ich dachte, P. Christian hat recht, so ein Leben ist gut, wenn man Jesus so in der heutigen Zeit nachfolgt. Da ich in im Aufbaugymnasium sowieso keine guten Noten zusammenbrachte (Basis 2. Klassenzug Hauptschule) trat ich aus der Schule vor Beendigung des Schuljahres aus und ich machte mich auf die Reise. Nach einigen Wochen kam ich zurück, bis nach Rom war ich ohne Geld und mit nur etwas Essen aus meinem Rucksack gekommen. Obdachlos blieb ich also auch im Alter von 21 Jahren, da mich dann die Direktion des Aufbaugymnasiums Horn nicht mehr aufnehmen wollte.
Ich realisierte leider damals noch nicht, wie die Orden der Kirche funktionieren und dass die Patres von deren immensen Besitztümer leben. Die Minoriten der Pfarre Alservorstadt erhalten ihren Lebensunterhalt u. a. vom Zinserlös ihrer ungefähr 10 Zinshäuser, die sie rund um das Kirchengebäude besitzen. Da kann dann P. Christian leicht predigen, wie erstrebenswert es ist, in völliger Armut zu leben wie Franziskus. Ich realisierte wirklich nicht so richtig, dass die Armutsorden viele Besitztümer haben und dass ihre Mönche immer gut materiell versorgt sind. Nur eines realisierte ich, wenn ich einmal ins Kloster gehen sollte, dann mache ich es nicht so, wie der Minoritenpater Norbert Kalcher. 1974 lebte ich ja wie gesagt im Konvent der Minoriten der Pfarre Alservorstadt und da war oft im Konvent die Rede von P. Norbert Kalcher und seinen vielen Frauenverhältnissen, die er als Ordensgeistlicher pflegte und dass er das Keuschheitsgelübde nie einhalte. Ich sagte zu mir, so will ich als Mönch aber nicht werden, ich will das Mönchsleben ernst nehmen. Doch dann soll noch wegen P. Norbert (im Jahr 2007), eine Frau, die ihn öffentlich als Hurenbock beschimpfte, verurteilt werden. Das Gericht glaubte P. Norbert, dass er als Priester und Ordensgeistlicher doch mit Frauengeschichten nichts am Hut habe und er ist sehr verwundert, dass er von einer Frau die ihm nachstellt, der Vergewaltigung bezichtigt wird.
Er, als Mann Gottes, der das zölibatäre Leben mit dem Keuschheitsgelübde gewählt hat, sagte bei Gericht, dass er doch nie mit Frauen intime Beziehungen hatte.
Priester-Stalkerin vor Gericht
Jene 42-jährige Wienerin, die seit Jahren einen Priester verfolgt und seine Gottesdienste mit lautstarken Beschimpfungen unterbrochen haben soll, musste sich vor Gericht verantworten. Staatsanwältin Michaela Schnell legte ihr Störung einer Religionsausübung und schwere Körperverletzung zur Last, denn laut einem medizinischen Gutachten traten bei dem 67-jährigen Geistlichen in Folge der Belästigungen Depressionen, Herzrasen, Blutdruckregulationsstörungen und Schweißausbrüche auf, was in Summe eine länger als 24 Tage dauernde Gesundheitsschädigung zur Folge gehabt haben soll.
„Herzrhythmusstörungen haben wir alle! Das ist ein aufgelegter Blödsinn, was der Pfarrer sagt. Der Pfarrer ist nicht schlecht beisammen! Der liebe Gott ist mein Zeuge“, gab die Frau zu Protokoll. Sie bekannte sich zu sämtlichen Vorwürfen nicht schuldig. In Wahrheit sei sie von dem Gottesmann vergewaltigt worden. Nach dem Unfalltod ihres Lebensgefährten und einer schweren Erkrankung habe seine Mandantin bei der Kirche Rat und Hilfe gesucht, erläuterte Verteidiger Christian Werner. In der Pfarre Alservorstadt fand die Frau Aufnahme, wurde in die Frauen- und Bibelrunde integriert. „Ich war glücklich, dass ich dort angekommen bin“, verriet sie Richter Thomas Hahn. Der Pfarrer habe ihr schließlich „Einzelgespräche“ angeboten, da ihre schlechte Verfassung offenkundig gewesen sei. Es sei eine „gemeine Verleumdung“, dass sie während dieser Sitzungen ein sexuelles Interesse entwickelt habe. Vielmehr sei der Priester zudringlich geworden: „Beim 21. Gespräch war er plötzlich ganz anders. Er hat mich im Zuge dessen vergewaltigt“, behauptete sie.
Für die Richtigkeit dieser Angaben gibt es laut Anklagebehörde keinen Anhaltspunkt.
Der Don Juan der kath. Priester, dem schwere sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde, wurde also ein Stalkingopfer seines weiblichen Opfers. Die Frau wurde verurteilt, er nicht. Dazu schrieb ich wieder einmal der Staatsanwaltschaft und auch wieder einmal dem Herrn Kardinal folgendes:
Wien, am 6. 6. 2007
Sehr geehrte Fr. Staatsanwältin Schnell!
Ich möchte zu dem Fall der „Priesterstalkerin“ folgendes sagen, (siehe meinen beiliegenden Brief an Kardinal Schönborn), denn ich glaube der Frau (obwohl ich sie nicht kenne) mit ihren Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs durch P. Norbert. Die Verurteilte ist für mich das eigentliche Opfer der ganzen Geschichte, denn es hat seitens der Kirche Methode, wie mit Opfern von sexueller Belästigung oder sexuellem Missbrauch umgegangen wird. Die Opfer werden immer als Irre dargestellt oder dazu gebracht, weil sie dann eben irgendwie reagieren um sich endlich Gehör zu verschaffen. Die Psychiatrie und die Justiz und die Politik in Österreich helfen immer der Kirche (u. a. wegen dem Konkordat, das in der Verfassung verankert ist) außer aber in den Fällen, wo die Sachlage gegen die Kirche schon so eindeutig ist, dass da nichts mehr zu drehen und zu biegen geht……
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
Und hier ist der erwähnte Brief an Kardinal Schönborn, den ich ihm zu diesem Thema am 4. 6. 2007 schrieb:
Eure Eminenz!
Das ist die Bigotterie in Ihrer Kirche: Ihre Öffentlichkeitsarbeiter waren froh, endlich einmal nicht über einen HOMOPÄDOPHILEN Priester und dadurch über einen sexuellen Missbrauchsfall Stellung zu nehmen (und herumzulügen, wie immer in solchen Fällen) sondern endlich berichten zu lassen, dass ein Priester Opfer und von einer bösen Stalkerin verfolgt wurde.
P. Norbert Kalcher war von 1978 – 2003 als Pfarrer in der Pfarre Alservorstadt (zugleich Minoritenkloster) tätig. Davor war er ebenfalls von 1967 – 1969 in der Pfarre Alservorstadt schon als Kaplan tätig. Dazwischen wurde er als Ordengeistlicher der Minoriten in diverse andere Klosterpfarreien der Minoriten in Österreich schon von seinen Ordensoberen hin- und herversetzt, da P. Norbert sehr viele Mädchen und Frauengeschichten hatte. Seine Ordensobrigkeiten (P. Clemens Breineder, dann P. Christian Fichtinger) haben einfach immer lächelnd darüber hinweg gesehen.
Die Vorliebe für seine Schmuseattacken oft mit minderjährigen Mädchen (die aber immer einverstanden gewesen sein sollen) und anderen, oft verheirateten Frauen, fanden bevorzugt in Nischen des Kreuzganges des Klosters der Pfarre Alservorstadt satt.
Die unzähligen Frauengeschichten von P. Norbert waren Jahrzehnte Gesprächsthema unter vorgehaltener Hand in der Pfarre Alservorstadt und dabei erwischt worden ist er von ZIG Leuten der Pfarre, die nach außen hin aber immer geschwiegen haben, und gesagt haben, er ist ja so ein fescher Pfarrer, da kann man nicht widerstehen.
So konnte P. Norbert sein Don Juan Dasein (als Ordengeistlicher) ungeniert und intensiv ausleben. Das schlimme dabei ist, das nicht Einhalten des zölibatären Priesterlebens. Die Kirchenobrigkeiten, die nach außen hin immer an der Ehelosigkeit festhalten, tolerieren das Verhalten ihrer Priester, denn wenn sie es beichten, dann wird ihnen verziehen und das war’s. Konsequenzen gibt’s auch keine. Noch dazu, wenn die Ehelosigkeit eines kath. Priesters durch einen Eintritt in ein Kloster als Ordensmann noch zusätzlich mit einem neuerlichen Keuschheitsgelübde (also doppelt) geleistet wurde.
Nun sagt aber P. Norbert im Kurierbericht über die Frau, die ihn belästigt haben soll: „Die hat eine andere Absicht. Sie hat in mir eher den Mann als den Priester gesehen. Eigentlich wollte sie MICH haben.“ Natürlich stellte Hochwürden sofort klar: „Dafür gebe ich mich nicht her.“
Ich sage, die vielen Frauengeschichten haben einfach P. Norbert eingeholt, denn alles im Leben kommt irgendwann zutage…..
PFUI TEUFEL sage ich da nur zu so viel (von oben geschützter) Bigotterie!
Warum ich, Michael Tfirst, das alles weiß? Ich war 1973 / 1974 für fast ein Jahr lang Kandidat der Minoriten in der Pfarre Alservorstadt und ich wohnte in der Klausur der Mitbrüderbrüder, davor war ich in der Pfarrjugend der Pfarre Alservorstadt.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
Mesner in der Wiener Peterskirche
Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello. Er wohnt heute noch dort. Die Peterskirche in der Wiener Innenstadt ist das Österreichische Opus Dei Zentrum (seit einigen Jahren ist aber die Wiener Karlskirche das OPUS DEI Zentrum geworden. Also, ich sprach mit DDr. Torello und dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr.
Es waren aber noch mehrere Kirchenleute, die bei mir Annäherungsversuche gemacht hatten.
Sie begannen damit verbal, indem sie mir zuallererst Komplimente machten.
Mein erster Kontakt zu Göttweig
Der Minoritenprovinzial, Herr P. Clemens Breineder, half mir im Alter von 17 Jahren, dass ich mich bei dem Psychiater für Piloten, Herrn Dr. Rotter, der mit seiner Familie in einer Wohnung der Minoriten (Alserstaße) wohnte aussprechen durfte. (die Minoriten besitzen mehrere Häuser rund um den Konvent der Pfarre Alservorstadt). P. Clemens Breineder wollte nicht, dass ich wieder auf der Straße stehe, wie schon mit 16 Jahren, und er sagte, er wird mit dem Abt vom Benediktinerstift Göttweig reden, ob die mich aufnehmen würden. Außerdem verhalf er mir nach Horn ins Aufbaugymnasium.
Anfangs war ich für diese Weiterreichung auch sehr dankbar. P. Berhard Springer OFM Conv. von der Pfarre Alservorstadt brachte mich dann nach Göttweig. Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von P. Hermann Groer (dem späteren Kardinal Groer) und in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden. Damals schon war mir der Kontakt zu P. Hermann Groer nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche. Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von P. Hermann, dem späteren Kardinal Groer, habe ich einmal im Stift Göttweig zum Thema gemacht. Dr. Groer tat mir zwar nichts (es war aber sehr knapp daran, als ich einmal mit ihm länger im Zimmer alleine war) aber nach einigen Gläsern Prälatenweins beschimpfte ich ihn einmal und diverse andere Göttweiger als schwule Hunde.
Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder (P. Martin), ein sw Foto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer (er wurde bereits mit 29 oder 31 Jahren Abt) herumzeigte, da er es komischerweise immer bei sich trug, das den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer (auch Rotary Mitglied seit 1975 im Rotary Club Krems-Wachau) zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Ich war mir immer sicher, dass auch Kardinal König damals schon über das Treiben von Dr. Groer (P. Hermann) im Wiener Erzbischöflichen Knabenseminar Hollabrunn voll informiert war. Auch das warf ich dem Weihbischof Krätzl und Kardinal Franz König vor. Aber vertuscht wurde alles. In den Fällen von Kardinal Groer war ich auch immer der Meinung und ich bin es nach wie vor, sie gehören auch nach dessen Ableben ganz ordentlich und sauber aufgearbeitet und medial offengelegt.
Der gläubigen Bevölkerung in Österreich gehören die Lügen der Kirchenleitung richtig aufgezeigt, damit alle sehen, wie sie getäuscht wurden. Ich war im Hintergrund auch ein Betreiber, dass die Groergeschichte medial nicht abebbte, da ich in ja Göttweig zur Zeit Groers Noviziatskandidat war.
Abt Clemens Lashofers Eltern, die angeblich einen Fleischereibetrieb hatten, kamen bei einem Unfall ums Leben. So kam Abt Lashofer noch als Kind in die volle Obhut von Göttweig. Dort wurde er von seinem Vorgänger zum Nachfolger heranerzogen. Abt Clemens besticht oft mit seiner freundlichen Art. Dennoch habe ich mich immer während meiner Besuche als Kandidat im Stift Göttweig gefragt, warum ist er dem Dr. Groer so hörig? Ich besuchte damals das Aufbaugymnasium in Horn. Teile der Ferien und die Hochfeste verbrachte ich meist in Göttweig. Also nicht allzu viel an Zeit, aber mehr als genug, um über die Jahre hinweg einen Eindruck als Kandidat in das Stiftsleben zu gewinnen. Der Abt ermöglichte auch dem damaligen Prior P. Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund P. Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte. Aber er ermöglichte auch dem damaligen Pfarrer der Stiftskirche Göttweig, P. Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte. Leider war der Abt von irgendeinem Ehrgeiz besessen, das Benediktinerkloster zu leiten, das den aller- allermeisten Zuwachs in kürzester Zeit hatte. Kurz war sogar der Konvent gespalten, als es darum ging, so an die 20 Leute, die immer im Anhang von Dr. Groer waren, aufzunehmen, damit sie später im Kloster Roggendorf, das erst erbaut werden musste, als Benediktiner mit P. Hermann Groer leben sollten. Wie schon gesagt, auch ich hätte damals laut Abt Lashofer in das von P. Hermann neu gegründete Aufbaugymnasium von Horn nach Hollabrunn wechseln sollen. Mich schreckte aber die Gefolgschaft rund um Dr. Groer immer ab und ich will da nicht ins Detail gehen.
Als Groer seine ewigen Gelübde ablegte, war ich zwar noch Kandidat, aber schon nicht mehr so richtig, denn für Göttweig nach Hollabrunn zu gehen, schreckte mich immer mehr ab. Dann hat aber Abt Lashofer bei P. Hermann mitgeholfen, dass er Kardinal wird.
Nun zu meinen zwei Selbstmordversuchen im Stift Göttweig (nur damit ich mit Groer nichts mehr zu tun habe):
Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte. Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht. Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen. Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht. Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“ Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich.
Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer. Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), P. Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit P. Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir P. Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.
Bei mir wurde später eine bandförmige Verbreiterung des Zwerchfelldurchtritts festgestellt, den ich mit ziemlicher Sicherheit auf den Sprung aus dem Turmzimmer vom Stift Göttweig zurückführe. Ich habe schon seit damals (also seit über 30 Jahren) so ein komisches Gefühl im oberen Bauchbereich, denn ich verspürte den Schmerz erstmals erst einige Tage nach dem Sprung aus dem Turmzimmer.
Bei Arztbesuchen habe ich mehrmals (im Lauf der Jahrzehnte) angeben, dass ich im Oberbauchbereich etwas habe und dort öfters Schmerzen verspüre.
Wegen Kardinal Groer sprangen Jahre später (mich nachahmend?) noch weitere Mönche aus dem gleichen Turmzimmer des Rekreationsraumes, einer überlebte den Sturz nicht.
Ich persönlich habe im Jahr 1979 meine zwei Selbstmordversuche (wegen Groer) im Stift Göttweig überlebt, auch weitere Mönche überlebten Jahre später ebenso ihre Selbstmordversuche, den sie auch nur wegen Groer machten. Wir sind vom Turm (wo das Rekreationszimmer ist) hinunter gesprungen (dieser Turm wird auch der Restaurantturm genannt). Ich habe aber diese Seite für meinen Sprung gewählt, wo man in den Innenteil des Konventgartens fällt und auf weichem Boden und Gestrüpp landet. Das dürften auch die anderen Mitbrüder so gemacht haben, die Ihre Sprünge aus dem Turmzimmer, ebenso wie ich, überlebt haben. Doch ein Pater wählte die andere Seite des Turmes. Er war ein Jungpriester aus Groers Umfeld, und er kam wirklich 1984 durch seinen Selbstmordversuch (auch nur wegen Groer) um. Von dieser Seite des Turmes geht es tief den Abgrund hinunter, an der dicken Festungsmauer des Stiftes entlang bis zur Straße, die zum Stiftsrestaurant führt. Der Mönch zerschellte an dieser Mauer und es zerriss ihn in Stücke, die auf der Straße verteilt herumlagen. Die wenigen Angestellten des Konvents oder die wenigen Sängerknaben des Konvikts, die die Fleischstücke von diesem Mönch verstreut herumliegen gesehen haben, wurde unter Androhung ärgster Dinge zum Schweigen gebracht. Diejenigen, die die Teile des Körpers zu Gesicht bekommen haben, sind alleine deswegen bis heute traumatisiert, denn der Mönch wurde bei dem Sprung geköpft. Den Sängerknaben wurde nicht geholfen, sondern es wurde ihnen nur seitens des Konvents und von Abt Lashofer mit unangenehmen Konsequenzen gedroht, wenn sie darüber nicht schweigen.
Die Konventsmitglieder schweigen immer noch (auch bis heute), denn das erfordert das Schweigegelöbnis eines jeden Klosters. Abt Lashofer gab die Parole aus, dass man bei ganz hartnäckigen Fragen nur antworten solle: Der Pater war immer schon ein Irrer.
Und in den 70er und 80er Jahren wollten schon einige Opfer von Groer den Göttweiger Benediktinerpater anzeigen, doch das wurde von den Behörden in Niederösterreich schon im Keim erstickt.
Ich habe schon 1975 als Kandidat des Stiftes Göttweig Abt Lashofer auf Groer aufmerksam gemacht, und ich sagte ihm, dass da noch schwere Zeiten auf das Stift zukommen werden, und dass mit Groer etwas nicht stimmt, weil er sexuell abartig veranlagt sein dürfte. Darauf lobte mich Lashofer, dass ich eine sehr starke Persönlichkeit sei. Dass ich bei ihm, seit er mich kennen gelernt hat, immer einen starken Eindruck hinterlassen habe und dass er von mir deswegen sogar träumte.
Die päpstliche Visitation im Stift Göttweig im Jahre 1998 hat natürlich von all dem gar nichts mitbekommen. Abt Lashofer deckte Groer, solange es ging. So unglaublich es klingt, Lashofer hatte auch eine lockere Hand gegenüber den jüngeren Sängerknaben.
Und ich betonte immer, dass alle Klöster, Stifte, Orden, Konvente, Seminare, Konvikte und Schulheime der Kirche ähnliches Grausliches aufzuweisen haben. Jährlich finden große Gedenkmessen für den pädophilen Benediktiner und Kardinal Dr. Groer statt. Er jedes Jahr so verherrlicht, wie wenn nie etwas gewesen wäre. Denn es kann nicht sein, dass der Papst immer wieder seinen Botschafter, den Nuntius in Österreich, zu dieser Feier schicken wird, und wieder und wieder werden die Militärbischöfe (meist Opus Dei Leute) zelebrieren. Am 24. März 2010 ist der 7. Todestag von Kardinal Groer. Und bei diesen Pilgerschaften zu seinem Grab wird von Göttweiger Benediktinern immer versucht, Groers Selig- und Heiligsprechung anzukurbeln. Doch seit Jahren mache ich durch meine Öffentlichkeitsarbeit der geplanten Seligsprechung von Kardinal Groer einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.
Nun zum Fall Groer selbst und den Lügen von Groer’s Abt Clemens Lashofer:
Am 10. Jänner 1998 bittet Abt Lashofer in Rom um eine Apostolische Visitation seines Stiftes, um die Vorwürfe gegen Groer, aber auch gegen seine Amtsführung zu klären. Am 2. März 1998 beginnt eine „Außerordentliche“ päpstliche Visitation von Göttweig unter der Leitung des Benediktiner und Abtprimas Marcel Rooney.
Wieder tritt der Fall ein, dass sich nicht nur die Kirche selbst untersucht, sondern, dass sich sogar im Auftrag des Papstes die Benediktiner selbst untersuchen dürfen, nur um weiter zu vertuschen.
Das also ist das vatikanische Prinzip!
Und Groer erkärt zeitgleich, weiterhin "eisern" schweigen zu wollen. Und zum Abschluss der Göttweiger Visitation erklärt Abtprimas Roony, dass "alle weiteren Schritte in der Angelegenheit Groer" beim Papst liegen.
Diese sahen dann so aus, dass der Vertuscherabt Lashofer bis zu seinem Tod im Sommer 2009 im Amt bleiben sollte und der Rest ist sowieso bekannt.
Am 10.5.2010 wurde von jemand, der sich „devmann“ nennt, unter dem Artikel „Eine vatikanische Watsch’n für den Wiener Kardinal“, auf der Internetplattform Kreuznet, folgendes gepostet:
Groer war nicht das Opfer einer Verleumdungskampagne. Ich weiß von 2 ganz konkreten Fällen aus erster Hand, also nicht über 2 Ecken, sondern von direkten Missbrauchsopfern. Beide Missbrauchstaten haben im Knabenseminar in Hollabrunn stattgefunden, in dem er Präfekt war und später als Relegionslehrer und noch später als Direktor des Aufbaugymnasiums der ED Wien gewohnt hat.
Ich bin selbst Absolvent des Bundesgymnasiums in Hollabrunn und habe Dr. Groer 5 Jahre als Religionslehrer gehabt – ich weiss, wovon ich rede.
Später habe ich Groer aus anderen Gründen noch näher kennen gelernt. Auch habe ich sehr guten Einblick in seine nächste Umgebung (Maria Roggendorf und Stift Göttweig) gehabt.
Die sexuellen Missbräuche sind übrigens nur eine Sache.
Die in meinen Augen viel schlimmere Sache ist der psychische Missbrauch. Jetzt noch sind eine Handvoll seiner ehemaligen Jünger in Psychotherapie, weil er sie dank seines meisterhaften psychologischen Talents in eine totale psychische Abhängigkeit gebracht hat, auch unter missbräuchlichem Einsatz des Bußsakramentes.
Hier liegt in meinen Augen seine wirkliche Schuld, der sexuelle Missbrauch ist (leider! – in Hinblick auf den psychischen) eher nur einer Nebensache.
(Ende des Postings von Kreuznet)
Rund im die sexuellen Missbräuche selbst passiert bei den Familienangehörigen oft so viel unbeschreiblichs Leid, und das kann kein Bischof mit einer oft herzlosen Entschuldigung an Opfer irgendwie gut machen.
Doch die akademisch ausgebildeten Pädophilennetzwerke in der katholischen Kirche verhindern nicht nur gekonnt eine ordentliche Aufklärung all dieser Schweinereien, nein, sie zerstören noch gekonnt ganze Familien, entzweien Pfarrgemeinderäte, weil nicht jeder, der von Missbrauchsfällen weiß, schweigen will. Aber diese Leute werden dann so gemobbt, bis sie sich aus dem Gemeindeleben zurückziehen und all ihr Freundesumfeld damit verlieren. Die Opfer ziehen sich dann resignierend zurück und deren Familien, wenn sie aus der Pfarrgemeinde wegziehen, werden hinterrücks von den Kirchenoberen verleumdet, usw. usf. und die Gerichte legen meist die Fälle (falls schon jemand den Gang zum Gericht wagt) mit fadenscheinigen Gründen wegen dem Konkordat zurück. Und seit Jahren versuche ich den Menschen die Dimensionen klarzumachen, welches Leid jeder einzelne Fall (der immer von den Kirchenoberen vertuscht wurde) auslöste.
Ich habe heute noch oft Albträume vom Stift Göttweig, wenn ich daran denke, wie die dort lebenden homosexuellen Mönche versuchten, mich auf ihre Seite ziehen zu wollen (es sind nicht alle dort homosexuell, aber etliche sind es). Hätte ich in meiner Jugendzeit gewusst, dass in Klöstern zur Mehrheit Homosexuelle leben, wo etliche noch dazu pädophile Neigungen haben, niemals hätte ich eine Nähe zu einem kath. Kloster gesucht.
Ich nahm von Göttweig aus öfter an Legio Mariens Veranstaltungen teil. Mitglied der Legio wurde ich aber nicht, obwohl ich im Stift Göttweig von der Dr. Groer Gefolgsschaft aus Hollabrunn immer in diese Richtung bearbeitet wurde. Das Opus Dei schlägt in die gleiche Kerbe, es gibt sich nur elitärer.
Und hier ist ein Brief von mir an P. Johannes Paul Abrahamowicz, der ein ehemaliger Freund von mir war, und er gab mir, für mich unerwartet, die Bestätigung, dass die Kinder Gottes eine Niederlassung in der Dorotheergasse hatten:
-----Messaggio originale-----
Da: Franz Alois Michael Tfirst [mailto:tfirst@gmx.at]
Inviato: Mittwoch, 25. Juni 2008 20:20
A: johannes.paul@abrahamowicz.org
Oggetto: Wir waren zusammen im Canisiusheim in Horn
Hallo Nikola!
Ich war einige Zeit im Canisiusheim und Du hast mir einiges am Klavier beigebracht. Zufällig sah ich Dich gerade im Bayern TV mit der Dokumentation über den hl. Paulus.
Wenn Du willst kannst Du „vieles über mein Leben“ auf meiner Homepage lesen, Du musst es aber nicht tun…..
http://michaeltfirst.blogspot.com/
Auf jeden Fall, ich werde einen Papst Schönborn verhindern und nicht nur das, endlich beginnen in Österreich Prozesse gegen die kath. Kirche mit dem vertuschten sex. Missbrauch, gestern wurden die ersten drei Klagen bei Gericht eingereicht (Näheres auf meiner Homepage) und weitere Klagen werden folgen. Dass die Sache Groer endlich öffentlich aufgearbeitet wird, werde ich auch noch schaffen!
Also Ciao
Michael
P.S. Ich bin seit 27 Jahren glücklich verheiratet und ich habe drei Söhne, die alle brav (ausgezeichnet) lernen und studieren.
P. Priore Johannes Paul Abrahamowicz, O.S.B.
Abbazia San Paolo fuori le Mura
Via Ostiense 186
I-00146 Roma
Italia
Lieber Michael,
Danke für dein Email. Ich kann mich an unsere gemeinsame Zeit im Canisiusheim sehr gut erinnern. Auch deine Homepage habe ich gelesen. Du hattest mir auch von deinem Sprung aus dem Fenster erzählt.
Übrigens war damals tatsächlich ein Gestrüpp (heute nicht mehr). Das Aufschneiden der Pulsadern habe ich nicht mehr in Erinnerung, vielleicht habe ich es wegen der Beschreibung (ich mag nicht blutüberströmte Dinge) verdrängt. Kurz danach war ich in Göttweig zu Gast.
Eigenartig, was man dir über die Adresse der "Kinder Gottes" weismachen wollte.
Die waren in der Dorotheergasse. Ihr Hauseingang war nahe der Augustinerstrasse.
Sie haben alle Kinder und Jugendlichen auf der Strasse angesprochen,
auch meine Schwester und mich. Wir waren damals noch Kinder. Wir wohnten in der Dorotheergasse. Darum weiß ich das noch so detailliert.
P. Hermann habe ich erst nach meinem Klostereintritt (1978) kennengelernt.
Ich blieb lange per "Sie" mit ihm, weil er mir zu aufdringlich (Händchen halten) schien, als er mir das Duwort anbot, und so lehnte ich es ab.
Nun muss ich zu meinem Beichtdienst.
Ich sehe deine Beschreibung des Schönen und Freudvollen, das du in deiner Familie hast, so, dass du es als Trost von ganz oben annimmst.
Liebe Grüße,
P. Johannes Paul Abrahamowicz
(Nicola)
Siehe auch den folgenden Screenshot des Originalmails als Link. Das Foto (Screenshot) ist auf einer meiner Homepages namens „Korrespondenz“
Ich wohnte in den vielen Jahren als Stiftskandidat fast jedes Mal in einem anderen Gästezimmer:
Mehrmals in einem in der alten Schule, die man damals zu restaurieren begann. Drei oder viermal wohnte ich in einem keinen Zimmer neben der Konventsschneiderei, das am Ende des ebenerdiges Ganges war (unter dem Cäciliensaal gelegen). Ich war auch mehrmals in den noblen Gästezimmern neben dem Cäciliensaal untergebracht, oder auch in einem leeren Zimmer im Novizentrakt. Das war nur möglich bis Groer seine Gefolgschaftsleute in das Stift als Novizen brachte, dann ab da waren diese Räume alle belegt. Auch in einem ganz großen Gästezimmer nahe der Chorkapelle (vis a vis) durfte ich einmal wohnen, ich glaube es wurde das Bischofszimmer genannt) usw. usf.
Auf jeden Fall spielte ich immer im Cäciliensaal des Stiftes, wenn ich zu Gast war, Klavier. Ich saß oft stundenlang im Cäciliensaal am Flügel, umgeben von vielen Bildern des großen Barockmalers Martin Johann Schmidt, auch genannt Kremser Schmidt. Abt Clemens Lashofer gab mir die Erlaubnis, dort Klavier zu spielen.
Denn bei meinen ersten Besuchen in Göttweig spielte ich oft am Klavier im Musikzimmer der Sängerknaben (ein ebenerdiges Turmzimmer). Dr. Constantini und P. Paulus (damals Konviktsleiter) klärten mich dann darüber auf, dass dieses Klavier eigentlich nur für die Sängerknaben bestimmt ist, und die ich eigentlich durch mein Spiel am Üben behindere.
So zeigte mir Abt Clemens den Schlüssel für den Cäciliensaal. Er war in der Nähe des Cäciliensaales in einem kleinen Ladenkästchen immer hinter einer Lade versteckt. Ich durfte den Schlüssel also jederzeit von dort nehmen, um im Cäciliensaal Klavier zu spielen. So spielte ich also im Cäciliensaal, bei jedem meiner Besuche, täglich Klavier.
Die Göttweiger Mannschaft verbreitet plötzlich seit einigen Jahren hinter meinem Rücken, dass ich in meinem Leben nur ein einziges Mal in Göttweig zu Besuch gewesen wäre und dass ich niemals Kandidat in diesem Stift war und dass ich wegen Groer dort auch niemals zwei Selbstmordversuche unternommen habe.
Auf der Holocaustleugnenden Seite von kreuznet fand ich 2008 die Meldung, dass ich nur einmal in Göttweig zu Besuch gewesen sein solle. Sofort hatte ich damals eine Stellungnahme dazu geschrieben.
Am Samstag, den 20. Dezember 2008 postete ich unter dem Artikel mit dem Titel: „Wird Gott wirklich verzeihen?“ folgendes:
79 Michael Tfirst 10:48:08 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Weltoffen und kunstsinnig? Ich habe mich mit der Person von Kardinal Schönborn beschäftigt, da ich bei der Behandlung, die er mir als sexuelles Missbrauchsopfer von Kirchenleuten angedeihen lies, nicht schlau wurde (hinterrücks Verleumdungen über meine Person). Ich nahm lange an, dass vieles nicht zu ihm durchdringt. Dann kam ich dahinter, dass der Kardinal überall intern seinen Senf dazugibt und auch viel über Details bescheid weiß. Weiters kam ich dahinter, dass er sehr viel selber macht, daher bleibt auch vieles auf seinem Schreibtisch zu lange liegen. Ich gehe davon aus, dass der Psychologe Schönborn (laut Stephansdom Homepage studierte er auch Psychologie) sich auch als Fachmann für freie und unzensurierte Kunst fühlt (siehe die umstrittenen Bilder von Hrdlicka im Diözesanmuseum). Bei all den Facetten, die er in sich trägt (Schönborn mimt oft den naiven Kindmenschen), sind mir dennoch seine Spagate unverständlich, Hauptsache für ihn ist nur, dass er in Medien vertreten ist. Und wenn er bald nach Rom berufen wird, wird ihn aus Österreich ein Donnerwetter einholen, dass sich gewaschen hat. Auf meiner Homepage: „Kardinal Graf Schönborn, Sie Schützer pädophiler Priester, es reicht“ mache ich einen AUFRUF ZUR SAMMELKLAGE. Wir sind bereits an die 70 sexuellen Missbrauchsopfer (Eisbergspitze) von kath. Kirchenleuten in Österreich, die klagen werden und eine Vertuschungsklage gegen Schönborn ist auch schon im Laufen: - LINK ZU MEINER HOMEPAGE - MfG Michael Tfirst
Dann schrieb ein gewisser Gerhard folgendes:
91 Gerhard 17:02:46 | Montag, 22. Dezember 2008
Ad „Kandidat in Göttweig“ – Michael Tfirst
Meines Wissens nach, ich fragte konkret nach, war Michael Tfirst niemals Kandidat im Stift Göttweig, sehr wohl hatte er sich dort einmal aufgehalten.
Darauf antwortete ich:
92 Michael Tfirst 22:23:27 | Montag, 22. Dezember 2008
Gerhard: Sie müssen tolle Informanten haben. Meine Autobiographie ist 100% wahr. Aber ich bin es leider gewohnt, dass ich von Kirchenleuten seit 40 Jahren verleumdet werde. Ich glaube nicht, dass es Ihnen Abt Clemens Lashofer selbst gesagt hat, dass ich nur einmal in Göttweig zu Gast war!!!!!! Ich bewohnte fast jedes Mal ein anderes Gästezimmer: Mehrmals eines von der alten Schule, die man damals begann zu restaurieren, bis hin zum Nachbarschneiderzimmer, oder den Gästezimmern damals neben dem Cäciliensaal, wo ich ebenfalls einige Male untergebracht war, oder ich wurde auch in einem damals leeren Zimmer im Novizentrakt einquartiert, auch in einem großen Gästezimmer nahe der Chorkapelle durfte ich einmal wohnen, usw. usf. Gerhard schämen sie sich, weil auch Sie (wer immer Sie auch sein mögen) mich als Lügner hinstellen wollen. Einfach traurig ist das mit euch Kirchenleuten. Statt meine Homepage zu lesen und sich für die Kirche zu schämen, beginnen auch Sie, mich öffentlich als Lügner darstellen zu wollen. LESEN SIE EINMAL MEINE HOMEPAGE, oder rufen Sie doch Abt Clemens Lashofer selber an und nicht irgendwelche drittklassige Informanten. Michael Tfirst
Und da sind die Postings im Original zu sehen:
Weil die Göttweiger solche Lügen über mich verbreiten berichte ich hier noch einige meiner Erlebnisse aus Göttweig:
1974 hatte Abt Clemens Lashofer bereits einen Novizen (sein ziviler Vorname war, so glaube ich mich noch erinnern zu können, Gottfried). Er nahm aber den Namen Clemens an. Es sei so üblich, dass der erste Novize immer den Namen des Abtes annimmt. Aber er ist nicht lange in Göttweig geblieben, ich glaube, die Groer Gefolgsleute, die Abt Clemens Lashofer ins Stift anschleppte, haben Gottfried abgeschreckt.
Mich klärte man dahingehend auf, dass ich mir einen Namen bei Klostereintritt aussuchen dürfe, aber dass ich auch einen Namen vorgeschlagen bekomme, weil es so üblich ist, dass gewisse Namen im Kloster immer vorhanden sein sollen. Es hat mit den Vorgängerbrüdern des Stiftes zu tun, die schon längst gestorben sind. Mir hat Abt Lashofer 1974 gesagt, ein Name wäre vakant, der bald zu vergeben wäre, nämlich der Name Columban. Er erzählte mir irgendetwas über einen früheren Göttweiger Mitbruder, der diesen Namen getragen haben soll. Da ich aber 5 Jahre lang Kandidat blieb, wurde der Name anderwärtig vergeben. Dieser Namensträger (Columban) ist der Nachfolger Abt von Abt Clemens Lashofer.
Auch dass P. Benedikt Triebl Abt werden wollte und Lashofer als Abt verhindern wollte, wusste ich von Anfang an.
P. Gregor Lechner wurde als Dr. der Kunstgeschichte und Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er (Gregor Lechner) in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte P. Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nikola Abrahamowicz, (den jetzigen Göttweiger P. Johannes Paul Abrahamowicz, der z. Z. aber als Prior eines Bendiktinerklosters in Rom lebt) stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband P. Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.
Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetztige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.
Dort begann der zukünftige Novize seine Koffer auszupacken und sein Zimmer zu gestalten. Ich war ersucht worden, etwas Gepäck des Neuen aus einem Auto des Konvois vom Bischof zu tragen. Irgendwann nach Stunden brachte ich noch ein Gepäckstück nach, das bei der Eingangstür oder im Auto vergessen wurde. Da sah ich im Zimmer des neuen, der sich das Novizenzimmer schon etwas gemütlich gestaltet hatte, einige Poster an den Wänden, die er in den wenigen Stunden aufgehängt hatte.
Es war auf allen Poster jeweils ein halbnackter Ballett tanzender Mann abgebildet. Zufällig kam auch P. Albert wieder in das Zimmer, schaute auf die halbnackten Männer und grinste noch süffisanter als vorher.
Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der wäre was für P. Hermann (P. Hermann war der Groer).
Als ich einmal am Abend an seinem Raum im langen Gang vorbeiging hörte ich aus seinem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen?
Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren die Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert…..
So viel als Nachwirkung zu Kardinal Lehmanns Besuch in Göttweig!
In Göttweig machte ich auch die Feststellung, dass in den täglich mehrmalig stattfindenden Chorgebeten folgendes gebetet oder gesungen wird (Auszüge):
………………..Gott wird zerschmettern das Haupt seiner Feinde….Gepriesen sei der Herr, der meine Hände unterweist zum Kampf….meine Finger zum Krieg….meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis ich sie aufgerieben hatte...vor ihm zittern die Völker, alle Gesichter erglühen…wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter.......ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen…der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die Völker unter mich …damit du sie zerschmetterst, damit dein Fuß im Blut watet, damit die Zunge deiner Hunde ihr Teil bekommt von den Feinden…………………………
Die gleichen Psalmen werden aber in allen Klöstern des christlichen Abendlandes gebetet und gesungen!
Ich könnte noch viel über meine Erlebnisse in Göttweig berichten, aber ich höre jetzt auf...............
Eine Sache noch: Ein Priester aus dem Stift Göttweig wurde 2004 Jahren bei zwei Mädchen straffällig. Abt Lashofer, beim Rotaryclub Krems-Wachau, ersuchte einfach einen Mitbruder, einen Gerichts- Vizepräsidenten ein Wischiwaschiurteil zu erwirken. Das kam auch dann heraus: Väterliche Gefühle für die Mädchen…… Freispruch……
Auf jeden Fall diese Freisprüche mit „Väterlichen Gefühlen“ bei Priestern von Richtern dürfte auch Tradition haben, siehe ganz oben, wo ich nach meinem Aufruf in TV -Sendung "Vera" (für eine Sammelklage gegen die kath. Kirche), so eine ähnliche Sache mit väterlichen Gefühle eines Klerikers beschreibe. In diesem Fall intervenierte Kardinal König persönlich bei der damaligen Richterin.
Sicher war bei dem Göttweiger Vertuschungsfall auch Kardinal Schönborn dahinter, denn Schönborn ist ja zusätzlich auch ein Ordensmann (Dominikaner) und Göttweig ist permanent bei Vertuschungen auffällig.
Siehe dazu auch meine Homepage über Göttweig.
Die folgende Geschichte (leider nur wahre Begebenheiten) schrieb ich aus gegebenem Anlass über den Tatort Kloster Göttweig:
Weihnachtsgeschichte 2011
Auch wenn die Welt in diesen Zeiten aus allen Fugen zu geraten scheint und es in so vielen Ländern wirtschaftlich schlecht und oder auch kriegerisch zugeht, diese Sachen aus dem Stift Göttweig sind so grauslich, dass Ihnen, werte Leser/Innen, beim Lesen dieser Weihnachtsgeschichte schlecht werden kann.
Im Jahr 2011 wurde bei Abt Columban Luser vom Stift Göttweig nachgefragt, ob er für einen ehemaligen Mönch aus Göttweig, der wegen den seinerzeitigen sexuellen Übergriffen des Göttweiger Benediktinerpaters Kardinal Groer ins „Irrenhaus“ kam, etwas finanzielle Hilfe leisten könne, weil er von Obdachlosigkeit bedroht sei. Der Abt lehnte jede Hilfe ab, und er meinte, endlich einen Schlussstrich unter alle Groeraffären ziehen zu wollen. Doch bis dato - Stand Dezember 2011 – hat kein einziges Groer-Opfer je eine Entschädigung von Göttweig erhalten, weil das Stift permanent überall angibt, ein so armes Stift zu sein, obwohl es vermutlich das allerreichste Stift / Kloster in Österreich ist, und Entschuldigungen gegenüber Groeropfern gab es auch nie – soviel zum Schlussstrich. Ein Abt wird auch immer der „Stellvertreter Jesu“ im Kloster genannt, und mich erinnert seine verweigerte Hilfeleistung für diesen am Boden liegenden ehemaligen Mitbruder an die Herbergssuche der Familie Jesu vor 2000 Jahren.
Ich sprang im Jahr 1979 als Kandidat des Stiftes Göttweig wegen dem späteren Kardinal Groer aus einem Turmzimmer, denn sexueller Missbrauch war bei Groers Beichtgesprächen üblich. Ich habe meine zwei Selbstmordversuche in Göttweig überlebt, und da ich mich nach dem Sprung aus dem Turmzimmer und dem darauf folgenden Aufschneiden meiner Pulsadern noch bewegen konnte, musste ich, als man mich einige Stunden später fand, sofort und ohne ärztliche Versorgung das Stift verlassen. Wegen Groer sprangen Jahre danach, ich möchte fast sagen, mich nachahmend, noch einige junge Mönche aus dem Turmzimmer des Rekreationsraumes, denn Groer hatte sehr viele Missbrauchsopfer - neben seinem Seminar der Erzdiözese Wien in Hollabrunn - auch im Stift Göttweig.
Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht. Er brachte sich auch nur wegen Groer um und sprang aus dem Turmzimmer, während dem Sturz wurde er enthauptet. Die wenigen Angestellten des Konvents oder die wenigen Sängerknaben des Konvikts, die die Fleischstücke von diesem Mönch verstreut herumliegen gesehen haben, wurden unter Androhung ärgster Dinge zum Schweigen gebracht. Diejenigen, die die Teile des Körpers zu Gesicht bekommen haben, sind alleine deswegen bis heute traumatisiert, denn der Mönch wurde bei dem Sprung geköpft. Den Sängerknaben, die ihn so sahen, wurde nicht geholfen, sondern es wurde ihnen nur seitens des Konvents und von Abt Lashofer mit unangenehmen Konsequenzen gedroht, wenn sie darüber nicht schweigen würden.
Die Konventsmitglieder schweigen bis heute noch, denn das erfordert das Schweigegelöbnis eines jeden Klosters. Abt Lashofer gab die Parole aus, dass man bei ganz hartnäckigen Fragen von Medien nur antworten solle: Der Pater war immer schon ein Irrer. Doch er war kurz vor seinem Suizid, den er nur wegen den sexuellen Übergriffen Groers machte, vom Psychiater des Stiftes Göttweig unter Psychopharmaka gesetzt worden. Da Frater Placidus aber Erbe einer großen Möbelhandelskette war, wurde er kurz vor seinem Tod von Abt Lashofer gezwungen, ein Testament zugunsten des Abtes zu unterzeichnen, angeblich mit drei Kreuzen.
Übrigens: Ein Abt darf keinen Privatbesitz haben, schon gar keinen sehr hohen, denn es gehört ja immer alles der Klostergemeinschaft. Abt Lashofer wollte aber anscheinend viel Geld für sich alleine haben. Dafür spielte Abt Lashofer dann den Trauernden und weinte beim Begräbnis, nachher prozessierte er mit seinen Kirchenanwälten um die sehr hohe Erbschaft von Frater Placidus, wobei dieser damals noch nicht einmal ein vollwertiges Mitglied des Benediktiner-Konvents Göttweig war. Der Vater von Frater Placidus hatte mehrere Firmen in der Möbelbranche, und er war mit all diesen Unternehmen Kunde der Kirchenbank Schellhammer und Schattera. Der Göttweiger Abt war vermutlich damals schon im Vorstand dieser Bank, so wusste er über die Höhe des ererbten Vermögens seines jungen Konventmitgliedes Frater Placidus Bescheid. Und da wird die Kirche ja immer sehr aktiv, um für solch hohe Beträge zu kämpfen. Und als im Jahr 2011 eine Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig begann, war dabei das Thema: Systematische Schwarzarbeit im Stift, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung, und es ging auch um das von Abt Dr. Lashofer angehäufte Privatvermögen – von dem niemand im Stift etwas gewusst haben will, alle machten Falschaussagen vor Gericht - und um ein mündlich zugesagtes Honorar an einen Konsulenten, und, und, und.....Laut dem Göttweiger Rechtsanwalt wird das viele Geld von der Erbschaft von Abt Lashofer immer nur für Arme verwendet, so mache es der Nachfolger, also Abt Luser ebenso. Aber nicht nur, dass es sich hier nach wie vor um einen illegalen Privatbesitz eines Abtes gehandelt hat – es wurde dieser Besitz auch unrechtmäßig erworben - dem noch nicht genug, Abt Luser wolle dieses Geld für Arme bestimmt haben. Ich erinnere dabei an die obige Einleitung von dieser Weihnachtsgeschichte, wo Abt Luser um Hilfe für einen Exmönch gefragt wurde, der der Hilfe nur wegen Groers sexuellen Übergriffen bedarf, der Abt verweigerte. Unabhängig davon, nur Abt Columban Luser wusste vom immensen Vermögen seines Vorgängers Lashofer, keiner seiner mit den Finanzen des Stiftes befassten Mitbrüder wußte laut Gerichtsakten und Aussagen darüber Bescheid. Daraus ist abzuleiten, dass Abt Luser nicht nur über das Vermögen Bescheid wusste, er hat es auch übernommen! Und er hatte schon am 27.1.2010 den Notariatsakt unterzeichnet, eineinhalb Jahre später wusste niemand vom Stift darüber Bescheid. Meine vielen Auforderungen an die Kirchenobrigkeit, dass wegen diesen Sauereien Abt Luser sofort zurückzutreten solle, blieben bis Dezember 2011 ergebnislos, stattdessen verleumdet mich Kardinal Schönborn über seine Sprecher überall nur mit den Worten, dass ich als Person nicht ernst zu nehmen sei..........
Aber es geht nicht nur um das Testament von Frater Placidus - es geht überhaupt um die Erbschaftspraktiken des Stiftes und der Kirche allgemein, denn ein Pater entschlug sich bei der Richterin in der Gerichtsverhandlung gegen Göttweig aller Aussagen, weil er dem Stift nicht schaden möchte. Stiftsintern wurde das so geregelt, dass er das Stift dafür verlassen darf. Mit Kardinal Schönborn wurde darüber verhandelt, dass er eine Pfarre der Erzdiözese Wien zu Betreuung bekommt. Kardinal Schönborn ist also wieder einmal in eine Vertuschungs-Sauerei verwickelt. Der Göttweiger Pater, der sich bei der Richterin der Aussage entschlug, wurde sogar seinerzeit auf Wunsch von Abt Lashofer von einer Frau adoptiert, die dadurch eine große Erblasserin für das Stift wurde. Da machte das Stift – oder wieder Abt Lashofer - eine große Erbschaft. Jener Pater war aber auch in seiner Rolle als Erzieher im Stiftskonvikt schon extrem negativ auffällig geworden, weil er die Kleinsten bei den Sängerknaben im Konvikt oft (fast täglich) blutig schlug. Er wurde aber seitens des Stiftes und vor allem von Abt Lashofer immer gedeckt. Musste er sich aber deswegen, nur, dass über seine Verfehlungen Stillschweigen bewahrt wird, adoptieren lassen, um dadurch auch noch mehr Geld für das Stift mittels dubiosen Erbschaften zu lukrieren? Es verstummen auch die Gerüchte nicht, dass die Krebskrankheit von Abt Lashofer, an welcher er starb, AIDS hieß, über Details bin ich schon seit längerem informiert, denn angeblich hat Abt Lashofer auch andere angesteckt.......
Ich veröffentlichte im Internet auch eine 39seitige Korrespondenz, die zeigt, dass der Göttweiger Abt Lashofer schon Jahre vor der päpstlichen Visitation 1998 über die sexuelle Abartigkeit von Groer voll informiert war – und zwar nicht nur von mir während meiner Zeit als Kandidat im Stift Göttweig, die von 1974 bis 1979 dauerte, und wobei ich ihm sagte, dass Mitbruder Groer sexuell abartig ist - aber Abt Lashofer war leider jahrzehntelang der Vertuscher von Groers Missbrauchsfällen. In einer geheimen Korrespondenz über Groer handelte es sich auch um einen Mönch, den Groer ebenfalls mehrmals in Göttweig – wie Frater Placidus - sexuell missbrauchte und dem Groer auch 100.000 Schilling (ungefähr € 7.000) abgenommen hat. Geld, das die Mutter für ihren Sohn zusammengespart hat. Denn Groer war oft sehr aggressiv beim Geldeinsammeln für den Bau seines Klosters, wo er jetzt begraben liegt. In dieser Korrespondenz steht auch, welche sexuelle Abartigkeiten Groer mit dem Mönch machte, und dass auch dieser Mönch nur wegen Groers Übergriffen für Jahre ins Irrenhaus kam, und weiters steht in dieser Korrespondenz auch, dass sich die Schwester des Opfers aus lauter Gram über diese Sache umbrachte.......
Exzellenz Nuntius Dr. Fahrhat überbrachte erst im Jahr 2008 persönliche Worte von Papst Benedikt XVI für einen Groer-Gedenkgottesdienst an Groers Grab. Das Ganze ist ein Hochjubeln eines Kinderschänders..... sträflich...unverantwortlich....ein Hohn für die Opfer...... und da verkündete Kardinal Schönborn im Jahr 2010 während einer ORF Pressestunde, dass Papst Benedikt XVI in seiner Zeit als Kurienkardinal im Vatikan so sehr für eine Aufklärung im Fall Groer eingetreten sei, aber ein anderer mächtiger Mann habe das im Vatikan verhindert. Falls dies gestimmt hätte, und Benedikt XVI von Groers Schuld überzeugt war, warum schickte er dann erst im Jahr 2008 den Nuntius – also seinen persönlichen Botschafter - zu einer Gedenkmesse für Groer, wo dieser ihn als Unschuldslamm hochjubelte? Zum Kotzen ist diese Verlogenheit. Und so unglaublich es klingt, aber bei diesen Pilgerschaften zu Groers Grab wird von den Göttweiger Benediktinern ernsthaft versucht, eine Selig- und Heiligsprechung anzukurbeln. Seit Jahren mache ich aber durch meine Öffentlichkeitsarbeit für eine geplante Seligsprechung von Kardinal Groer den Göttweigern einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Leider werden aber die kleinen Votivtafeln rund um Groers Grab immer mehr, auf welchen steht, dass durch die Anrufung an Groer mittels Gebete Heilungen und Wunder geschehen seien, die ja ein Vorstufenprozedere für eine Selig- und Heiligsprechung sind.
Und statt dass diese Grauslichkeiten aus Göttweig irgendwann einmal aufhören könnten steigert sich das Ganze immer unermesslicher weiter, jetzt lassen die Göttweiger über deren Rechtsanwalt Dr. Stephan Probst vor Weihnachten 2011 verkünden, ich sei überhaupt nur ein einziges Mal in meinem Leben in Göttweig gewesen und ich habe all das, worüber ich u. a. auch hier berichte, nur erfunden, und
deswegen zeigte ich den Rechtsanwalt des Stiftes Göttweig wegen Verleumdung an. Schönborn selbst zeige ich nicht mehr wegen Vertuschung und Verleumdung an, da vier Anzeigen gegen Kardinal Schönborn, die ich bei der Staatsanwaltschaft innerhalb der letzten sieben Jahre einbrachte, sofort alle immer zurückgelegt worden sind.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, da wurden in Österreich und in Deutschland unzählige teure Kommissionen ins Leben gerufen, die dann die jeweiligen Opfer mit wenigen Tausendern für all das Leid, das sie ein Leben lang durch die Kirche durchmachen mussten, abspeisten, aber die kirchlichen Obervertuscher von all diesen Sauereien sollen mit allen Mitteln ungeschoren bleiben? Dazu legte sich die unabhängige Klasnic-Kommission jenes Statement zurecht: "Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden."
Besinnliche Weihnachten 2011
Testamentsurkundenfälschung im Stfit Göttweig
Einige Tage nach der Veröffentlichung dieser „Weihnachtsgeschichte 2011“ über das Stift Göttweig stellte sich heraus, dass das im Text erwähnte Testament von Frater Placidus von jemandem gefälscht wurde, denn es handelt sich nicht um die Handschrift von Frater Placidus.........
Göttweig wäre schon seit vielen Jahren ein Fall für den Staatsanwalt gewesen, und weil nie etwas geschah, ersuchte ich halt im Mai 2010 Frau Klasnic und ihre Kommission persönlich, dass sie gegen Göttweig aktiv werde, ich referierte lange vor der Kommission darüber......ich brachte Unterlagen, woraus Schrecklichstes ersichtlich war... nichts geschah seitens der Kommission...... auf meiner Klasnic-Kommission Homepage berichte ich Details. Wegen ihrem Partei-Landeshauptmann-Kollegen-Freund Pröll blieb Frau Klasnic speziell im Fall Göttweig inaktiv.....ich warf ihr dann tiefste Befangenheit vor, sie ignorierte das sehr gekonnt.....
Es wurde immer alles seitens der Politik als Schutz für das Stift Göttweig getan, begonnen im Fall Groer, und, und, und .....und es ist auch wie bei den vielen Missbrauchsfällen von Bad Goisern, dass eben die Politik mithilft, für die Kirche zu vertuschten.......... ganz zu Schweigen bei Groer, wo auch alles extrem im Land Niederösterreich vertuscht wurde........ die ÖVP Prominenz von Schüssel bis Pröll im Stift Göttweig gingen und gehen dort ein und aus, man sehe sich nur die Fotos dazu im Internet an..........all diese Leute tragen mit Schuld an den Vertuschungen bei Groer - und sie tragen auch für die traumatischen Folgen der Opfer bis heute - bei.
Und noch einmal, nicht nur im Fall Groer, sondern auch in den Fällen wie Bad Goisern und bei vielen anderen Fällen tragen diese Vertuscher eine Mitverantwortung – und überall hat das Opus Dei – es steht unter der direkten Aufsicht des Papstes - seine Hand mit im Spiel, echt grauslich ist das Ganze. Ich gebe seit vielen, vielen Jahren keine Ruhe, ich decke auf und decke auf und informiere unverblümt darüber...........und was ist dabei bis dato die österreichische Lösung? Die österreichische Lösung ist die Übliche, nämlich, dass gar nichts geschehen ist, für niemanden gab es Konsequenzen, usw., usf., ....und die Vertuscher können mit ihren Begünstigungen für die Täter völlig ungestraft weitermachen, wie wenn nichts gewesen wäre, und sie schützen und decken sich und ihre österreichischen Sado-Maso-Pädophilenringe auch 2011 weiter.....
Über den Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn
Zur Erledigung meines Schmerzensgeldes (siehe ganz oben das Dokument Generalvergleich) möchte ich sagen: Die Selbständigkeit mit einem Gewerbeschein für Öffentlichkeitsarbeit hatte ich damals schon seit längerem ins Auge gefasst. Ich wartete noch endgültig sämtliche Löschungen des KSV auf den Negativlisten ab, um wieder Bonität zu erlangen, die man als Selbständiger braucht.
Ich hatte nämlich Ende der 80er Jahre eine Eigentumswohnung von der Salzburger Bautreuhand gekauft, knapp bevor diese in Konkurs ging (WEB Skandal). Das brachte meiner Gattin und mir viele Probleme, da auch ein Teil für die Finanzierung von Banken geborgt war.
Schon nach dem ersten Gespräch mit Dr. Ehn löste ich meinen Gewerbeschein als Öffentlichkeitsarbeiter, weil ich mit der vereinbarten Starthilfe von € 3.700,- rechnete.
Denn als ich meinen Privatkonkurs beendete, wollte ich wieder, wie schon erwähnt, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, aber diesmal als Selbständiger, tätig sein. Außerdem bräuchte ich für die Unternehmensgründung etwas Kapital.
Das bekam ich von Herrn Dr. Erich Ehn in einem persönlichen Gespräch auch zugesagt, sonst hätte ich den Gewerbeschein nicht gelöst.
Also mein Gründerkapital wären die € 3.700,- von Herrn Dr. Ehn gewesen. Als ich merkte, da explodieren die Kosten, (die Honorarnoten für meine Tätigkeiten kämen auch erst viel später, aber das war auch so von mir eingeplant) doch Herr Dr. Ehn stellt sich plötzlich taub, wollte nichts überweisen und er stellte plötzlich alle sexuellen Übergriffe an mir in Frage.
Da gab ich den Gewerbeschein schnell wieder ab. Und in meiner Branche war ich endgültig ruiniert und mit meinem gesamten Gesundheitszustand ging es dadurch plötzlich rapid bergab.
Die kurze Selbständigkeit brachte plötzlich wieder neue Schulden.
Es folgten Schreiduelle mit Dr. Erich Ehn am Telefon.
Die neuen finanziellen Probleme, in die ich mich durch die Selbständigkeit hineinmanövrierte, wurden nur durch die Nichteinhaltung von Dr. Erich Ehn, mir die € 3.700,- für die Gründung zu geben, ausgelöst.
Viel Korrespondenz über diese schäbige und für mich extrem berufschädigende und Existenz gefährdende Verhaltensweise, die meine Familie fast noch einmal an den Ruin brachte, schickte ich auch an viele Stellen.
Zum Abschluss versuchte ich es noch mit schmuseweichem Kuschelkurs und dass ich ja alles unterschreiben werde, was immer auch Dr. Ehn aufsetzt.
Ich musste ja die laufenden kosten irgendwie bezahlen, zumal ich auch für eine fünfköpfige Familie sorge, und so bekam ich 6 Monate später doch die € 3.700,--.
Der Druck, unter dem ich in diesen 6 Monaten mit den Verhandlungen mit Herrn Dr. Ehn stand, war einfach enorm.
Wie gesagt, kuschelweich kroch ich mit schriftlichen Eingaben an den Kardinal zu Kreuze, weil ich solch starkem Druck ausgesetzt war, da ich nicht wusste, wie ich neuerliche Schulden durch diese kurze Selbständigkeit bezahlen sollte.
Die Schulden der Selbständigkeit seit einem halben Jahr erdrücken mich.
Deswegen unterschrieb ich den Generalvergleich.
Dr. Erich Ehn ist auch Rotarier.
Dr. Ehn ist Mitglied im Rotary Club Wien-Albertina.
In den Rotary Clubs erwartet man von seinen Mitgliedern persönliche Integrität, Mitmenschlichkeit und Toleranz.
Der persönliche Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn hat mich weder mitmenschlich noch tolerant behandelt. Er hat mich, als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute, noch einmal zum Opfer der Kirche gemacht .…
"Wenn man einen Mann mit dem Rotary-Abzeichen am Revers sieht, dann weiß man, dass dieser Mann Handschlagqualität hat" (so ein Rotarier über Rotarier).
Bei mir hat das z. B. bei Dr. Erich Ehn nicht gestimmt, denn in meinem Fall ist dieser Rotarier leider zum Auslöser einer riesigen Eskalation geworden.
Ich schickte meine Erlebnisse mit Herrn Dr. Ehn per E-Mail zur Information auch einigen Rotariern, die ich im Internet recherchiert habe.
Am Donnerstag, den 26. 4. 2007, holte mich gegen 14:00 mein jüngster Sohn zum Telefon und sagte: „Da ist jemand für dich am Telefon, der seinen Namen nicht nennt“. Ich ging zum Telefon und meldete mich mit „Hallo, Michael Tfirst“, darauf entgegnete eine Stimme ohne Gruß: „Ehn, jetzt hat der Spaß ein End“, ich sagte spontan: „Na gut“ und legte auf……..
Also wenn mir ein feindlicher Rechtsanwalt etwas mitzuteilen hat, dann soll er mir doch ein Schriftstück schicken (so wie es bei einer rechtsanwaltlichen Verständigung üblich ist).
Herr Dr. Ehn hat mich neuerlich unter Druck zu setzen versucht.
Ich leite aus dieser seiner Ankündigung ab, dass einfach seine Nerven blank liegen müssen. Haben ihm womöglich seine Rotariermitbrüder und -schwestern zu solch einem Schritt geraten, dass er mir eine telefonische Drohung aussprechen möge?
Da Hr. Dr. Ehn als Beamter der Kirche, als Leiter des Amtes für Liegenschaften der Erzdiözese Wien, zugleich eine eigene Rechtanwaltskanzlei betreibt und zusätzlich auch noch eine private Hausverwaltung, für die er öfters mit persönlichen Wohnungsvisiten unterwegs ist, ist er oft nur sehr schwer persönlich telefonisch zu erreichen. Und Herr Dr. Erich Ehn sagte zu mir auch in einem Telefonat, dass er mich bei der Rechtsanwaltskammer so schlecht machen wolle, dass ich nie mehr eine Verfahrenshilfe bekomme, dass sich deswegen auch nie mehr ein Anwalt finden wird, der mich je in Zukunft vertreten wird.
Erwähnenswert:
Dr. Ehn und "Heute"
In der Tageszeitung „Der Standard“ war am 07. Dezember 2011 unter dem Titel „Verein für Stephansdom überrascht über Begünstigung“ folgender Artikel:
Vorstand von "Rettet den Stephansdom": Niemand im Vorstand wusste davon
Im Verein "Rettet den Stephansdom" ist man überrascht, dass die Organisation als Begünstigter im Stiftungskonstrukt hinter der Gratiszeitung "Heute" auftaucht. Das sagte der Rechtsanwalt Erich Ehn, Vorstand von "Rettet den Stephansdom", der Stadtzeitung "Falter". Er zeigte sich überrascht darüber, dass die karitative Einrichtung, die sich dem Erhalt des Wiener Doms widmet, sich als Begünstigte der "Periodika Privatstiftung" entpuppte, die die höchst erfolgreiche Gratiszeitung "Heute" zu großen Teilen besitzt.
"Ich weiß auch nicht mehr, als in der Zeitung steht, eben dass unser Verein Begünstigter der Periodika Privatstiftung ist. Niemand im Vorstand wusste etwas von dieser Begünstigung. Ich habe nicht einmal gewusst, dass es diese Stiftung gibt", so Ehn. Der Verein müsse von einer Begünstigung aber nicht informiert werden.
Der Verein "Rettet den Stephansdom" hat laut Ehn jedenfalls bisher "keinen Cent bekommen". Dass man als Begünstigter geführt werde, bedeutet bloß, dass Ausschüttungen aus der Stiftung nur an Begünstigte fließen dürften. "Zu uns ist aber bis jetzt nichts geflossen." Günstigere Inserate bekomme man ebenfalls nicht.
Am Montag hatte "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand erklärt, dass sowohl "Rettet den Stephansdom" als auch die Opferhilfeorganisation "Weißer Ring" Begünstigte der "Periodika" seien. Die übrigen Anteile an dem Boulevardblatt hält der Wiener Steuerberater Günther Havranek - nach dessen Angaben auf eigene Rechnung. (APA)
Ich konnte es mir nicht verkneifen, darunter folgende 2 Postings zu schreiben
Posting Nr. 1
"Wenn man einen Mann mit dem Rotary-Abzeichen am Revers sieht, dann weiß man, dass dieser Mann Handschlagqualität hat" (so ein Rotarier über Rotarier).
Der Rechtsanwalt des Kardinals Dr. Ehn, Rotarier im Rotary Club Wien-Albertina sagt: „Im Verein "Rettet den Stephansdom" ist man überrascht, dass die Organisation als Begünstigter im Stiftungskonstrukt hinter der Gratiszeitung Heute auftaucht.“ Heute Herausgeberin Dr. Eva Dichand, Rotarierin im Rotary Club Wien-Stephansplatz – mit Sitz im Demel als Nachfolgeclub vom Club 45 (auch Faymann und Ostermayer sind dort Mitglieder) erklärt, dass sowohl "Rettet den Stephansdom" als auch die Opferhilfeorganisation "Weißer Ring" Begünstigte seien. Ist da die Headline – siehe oben - noch passend? „Was für ein Kasperltheater wird da eigentlich immer wieder „von denen da oben“ dem Volk vorgeführt?
Posting Nr. 2
Dr. Ehn wird im Artikel wie folgt zitiert: „Günstigere Inserate bekomme man ebenfalls nicht.“
Da ist man also Miteigentümer der Zeitung und bezahlt womöglich noch für die Glossen des Chefs (Kardinal Schönborn) den vollen Seiten/Inseratenpreis? Dass man die nicht einmal günstiger bekommt, finde ich schon ein starkes Stück, wo doch diese Öffentlichkeitsarbeit auch vom „Opfergeld“ der „alten Muaterln“ kommt und eigentlich anderwertig verwendet werden soll, als für die Kolumnen des Kirchenchefs vollen Inseratentarif für diese PR-Evangelienkommentare zu berappen, noch dazu in einer Zeitung, deren Eigentümer man ist, und das gar nicht weiß.......
Unser hochadeliger und gräflicher Kardinal Schönborn wird sich für sein langes Schweigen, Vertuschen und Lügen vor seinem Gott zu rechtfertigen haben (seine verlogenen Helfershelfer im Ordinariat Wien auch) und es ist angesichts seiner schäbigen Behandlung an all den vielen sexuellen Missbrauchsopfern von Kirchenleuten der Erzdiözese Wien nicht anzunehmen, dass ihm "der Herr" dereinst gnädig sein wird, auch wenn er Bailli-Ehren und Devotionskreuzträger des Souveränen Malteserordens und auch Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies ist. Denn so viele Fälle hat Kardinal Schönborn mitvertuscht, und jetzt plötzlich spielt er den Missbrauchs - Oberaufdecker in der katholischen Kirche. Im Endeffekt geht es doch nur darum, dass endlich weil einer aus dem Geschlecht der Schönborns einmal Papst wird. Die anderen hochadeligen Familien stellten in Laufe der Jahrhunderte schon alle einmal einen Papst.
Hin und wieder bekam ich eine Antwort auf meine unzählig versendeten Konkordatsbriefe, wo ich als österreichischer Staatsbürger die Abschaffung des Konkordates mit der dazu notwendig einhergehenden Verfassungsänderung Österreichs fordere.
Anfang Dezember 2006 erhielt ich zu meiner Überraschung folgenden Brief:
Ich erhielt also eine Antwort aus dem Bildungsministerium meine früheren Mails an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel betreffend über mein Vorhaben in Österreich ein Volksbegehren gegen das Konkordat zu initiieren.
Wieso mir das Bildungs- und Unterrichtsministerium antwortet war mir zwar unverständlich, hat doch das Konkordat nicht nur mit dem römisch katholischen Religionsunterricht zu tun.
Auf jeden Fall geht aus dem Brief aber hervor, dass erst 2006 in Österreich ein Gesetz geändert wurde, in dem der Begriff Seelsorger als Schuldiger oder Täter in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde.
Erwähnenswert:
Exorzismus auf Krankenschein
Ich suchte einen sehr berühmten Psychotherapeuten auf, dem ich über meine Erlebnisse mit den PÄDO-Priestern erzählte. Der Psychotherapeut stellte fest, dass ich nicht an den sexuellen Übergriffen dieser Herren lange gelitten habe, sondern, daran, weil mich mein Großvater verfluchte habe. So sagte der sehr nahmhafte Psychotherapeut der der Kirche auch sehr nahe steht, dass er an mir eine Fluchaustreibung vornehmen werde. Es stimmt zwar, dass mir mein leiblicher Großvater mit seinem tief gläubigen Katholizismus sehr schadete, ob er mich aber verfluchte, das kann ich nicht nachvollziehen. Dass an mir dann durch einen Psychotherapeuten ein Woodoo-Exorzismus gemacht werden sollte, das bitte schön brauchte ich nicht auch noch von dieser abergläubischen Bande. So erzählte ich diesen Vorfall sofort einer Psychotherapeutin, die darauf meinte, der Herr Kollege habe halt eine anerkannte alternative Form aus der Psychotherapie anwenden wollen.
Pater aus Stift Heiligenkreuz geht in Berufung
Am 4.6.2010 postete ich unter dem Artikel „Pfarrer wegen Kinderpornos verurteilt“ in der Tageszeitung der Standard u. a. folgendes:
Der Kinderpornopater ist ein Zisterzienserpater aus dem Stift Heiligenkreuz, vor einigen Jahren wurde dieser Pater von heute auf morgen als Religionslehrer eines Gymnasiums in Wiener Neustadt wegversetzt, so eine Blitzversetzung erfolgt immer nur mit dem Wissen des Abtes (hier Abt Gregor Henckel-Donnersmarck), der 100%ig die wahre Begründung für die Versetzung erfahren hat. Und jetzt erhält der Pater 8 Monate bedingt.
Ein Mönch ist mittellos.
Welcher hochrangige Jurist der Kirche also hat die 8 Monate herausgeschlagen?
Und am 29.6.2010 ging der Pater in Berufung
Ich sage wie immer bei solchen Fällen: Ein schändliches Schauspiel ist das, was Kardinal Schönborn da wieder betreibt.
Der Sprecher von Schönborn musste überall verkünden, dass der Täter in einem Kloster untergebracht wurde! Warum soll er dort erst untergebracht werden, wenn er sowieso ein permanenter Mitbewohner des Klosters Heiligenkreuz ist und dort seine Gemächer hat, auch wenn er eine Pfarre in Stiftsnähe betreibt und den Pfarrhof nur zusätzlich bewohnt?
Es veranstalten die Sprecher des Kardinals (wie immer bei Fällen, wenn sie öffentlich werden) ja nur die üblichen psychologischen Wortspiele und Lügen.
Denn schon vor einigen Jahren wurde der Pater aus dem Stift Heiligenkreuz von heute auf morgen als Religionslehrer eines Gymnasiums in Wiener Neustadt wegversetzt.
Wenn jetzt die Frage auftaucht, warum er dann in einer anderen Schule sofort wider unterrichten darf, ist einfach:
Seit Jahren mache ich darauf aufmerksam, dass auch unter Kardinal Schönborn die Täter in Nacht- und Nebelaktionen immer nur versetzt werden.
Und da es sich hier um einen Mönch und Pater aus dem Stift Heiligenkreuz handelt, erfolgte so eine Blitzversetzung immer nur mit dem Wissen des Abtes von Heiligenkreuz, der 100%ig die wahre Begründung für die Versetzung erfahren hat.
Doch jetzt ist alles aufgeflogen und es erfolgt wie immer das große: "NIX WISSEN" des Abtes, des Kardinals, des Konvents, des Religionslehreramtes usw. usf...
Abt Gregor Henckel-Donnersmarck tat auch bei einem anderen Pater seines Stiftes, der zugleich Vikar von Kardinal Schönborn ist, so, als wisse er von gar nichts. Ja, ja der Herr Abt (zugleich Graf) Gregor Henckel-Donnersmarck weiß in der Öffentlichkeit von nichts. Und Kardinal Schönborn (ebenfalls gräflich) weiß auch von nichts, deswegen reagiert er ja jetzt sofort (laut seinem Sprecher Leitenberger)……
Am 14.2.2010 stand in in der Tageszeitung „Österreich“ über den Kinderpornopater, dass "Blau" für ihn keine Farbe, sondern ein Zustand ist. Wenn man den ganzen Alkohol ins Meer schüttet, wird unser Pfarrer sofort Taucher (laut Pfarrgemeinde).
Ich schrieb ja schon früher über einen anderen Pater aus den Stift Heiligenkreuz, der zugleich Vikar von Kardinal Schönborn ist, und der sich auch stockbesoffen in der Sauna auf einen anderen Mönch legte und ihn mehrmals sexuell belästigte.
Stockbesoffen habe er sich in eine schlechte Situation gebracht hörte man aus dem Erzbischöflichen Palais von Schönborns Sprechern, doch er habe das volle Vertrauen Schönborns, weil da gar nichts war.
Die Sprecher verkündeten, dass das Opfer (ein Mönch) sofort, nachdem er die Vorfälle meldete, in psychiatrische Behandlung gesteckt wurde und damit war die Sache für die Öffentlichkeit und die Staatsanwaltschaft erledigt.
Weiter über das Stift Heiligenkreuz:
Im folgenden Fall zeigte ich Kardinal Schönborn wieder einmal wegen Vertuschung an. Und die Staatsanwaltschaft legte auch diese Anzeige von mir gegen Schönborn sofort wieder zurück......
Denn Kardinal Schönborn meinte schon, unter Alkoholeinfluss hat sich sein Stellvertreter, der Bischofsvikar (auch ein Pater aus dem Stift Heiligenkreuz) in eine Situation gebracht, die nicht gut war
Doch im selben Atemzug sprach der Kardinal aber dem besoffenen Vikar das Vertrauen aus und bestellte ihn sogleich für eine weitere Amtsperiode (5 Jahre) als Bischofvikar, denn der Herr Vikar ist ja beim Volk soooooooooooooo beliebt.
Der Vikar von Kardinal Schönborn machte einen Mitbruder aus Heiligenkreuz zu seinem sexuellen Missbrauchsopfer.
Die Tageszeitung "Die Presse" schrieb nach Auskunft der Erzdiözese und des Sprechers von Kardinal Schönborn, Prof. Erich Leitenberger (der früher selber als Redakteur bei der Tageszeitung "Die Presse" tätig war), dass nur das Opfer der Psychiatrie bedürfe und nicht der Täter.
Alle lobten die weitere Zustimmung zur Amtsführung des Beschuldigten durch Kardinal Schönborn und wiesen auf die große Beliebtheit des Vikars hin.
Das Opfer wurde aber medial schlecht gemacht, wo es nur ging.
Soches zu tun, ist nicht nur die Art von Herrn Leitenberger bei allen Fällen sexuellen Missbrauchs kath. Kirchenleute, sondern es ist auch ein Auftag an ihn von Kardinal Schönborn selbst, in der Öffentlichkeit immer so zu agieren.
Der eigentliche Horror dieses Falles ist folgender:
Schon 1993 gab es den ersten sexuellen Belästigungsversuch gegen den Frater im Stift Heiligenkreuz. Zwar wurde der damalige Täter aus dem Kloster entfernt (verm. nur versetzt) aber dem Opfer wurde eine Psychotherapie wegen der Traumatisierung durch das sexuelle Belästigungserlebnis aufgezwungen.
Jetzt nehmen das der Psychiater Herr Dr. Max Friedrich und der Sprecher der Kardinals Herr Prof. Erich Leitenberger zum Vorwand den armen Mönch in eine psychiatrische Anstalt einzuweisen um ihn dort täglich mit Beruhigungsmitteln „niederspritzen“ zu lassen.
Dann wurde in der Öffentlichkeit verkündet, der Mönch war ja schon 1993 in psychiatrischer Behandlung, also war es nur Frage der Zeit bis er wieder Hilfe dieser Art benötigt, weil dieser laut Leitenberger ja so krank ist.
Der Vikar ist also lt. Kardinal Schönborn völlig unschuldig, weil einfach sagte, zum Tatzeitpunkt so besoffen gewesen zu sein, dass er von nichts weiß.
Ein feiner Vikar, oder?
Und noch feiner ist es, dass er Deckung durch seine Eminenz Schönborn erhielt.
Mehrere Mitbrüder des Klosters bestätigen aber den Vorfall, doch sie wollen nicht öffentlich genannt werden.
Die Hauptsache aber ist, dass alle meinen, der Mönch ist geistig krank und deswegen ist er auch endlich in stationärer Psychiatriebehandlung und somit wird es keine Vorfälle mehr in Heiligenkreuz geben.
Man hat wieder dem Opfer die Schuld zugeschoben, wie in all den meisten anderen Fällen in Österreich, wenn so etwas schon einmal ans Tageslicht kommt.
Der unsittliche Vorfall habe sich bereits 2005 nach einem Besuch der pfarrhöflichen Sauna in Sittendorf ereignet. Der Bischofsvikar hätte ihn in seine Wohnung im Pfarrhaus Alland mitgenommen, dort eine Flasche Whisky geöffnet, "um ihn danach zu masturbieren", gibt das Opfer gegenüber profil an. Er sei seit diesem Vorfall in psychiatrischer Behandlung. Kardinal Schönborn wurde im Frühjahr 2006 vom Psychiater Max Friedrich in dessen Funktion als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch über die Causa in Kenntnis gesetzt.
Bei Saunabesuch getrunken
Konsequenzen: keine. "Weil da absolut nichts passiert ist", sagt Schönborn-Sprecher Erich Leitenberger zum Standard. "Wie es in Österreich halt so üblich ist", hätten beide bei ihrem Saunabesuch "ordentlich was getrunken", so Leitenberger. "Der Mönch konnte dann nicht mehr ins Stift zurück und der Bischofsvikar hat ihm angeboten bei ihm zu übernachten. Und da war dann gar nichts mehr." Das angebliche Opfer ist auch nicht erst seit dem Sauna-Besuch in psychiatrischer Behandlung. (mro\ DER STANDARD Printausgabe 14.5.2007)
Bei homosexuellen Handlungen unter Klosterbrüdern handelt es sich lt. Kardinal Schönborn (LEX Schönborn) immer um zwei erwachsene Menschen, die wissen müssen, was sie tun und daher ist es nicht strafrechtlich relevant, auch wenn sexuelle Belästigung vorläge.
So werden also laut Schönborn alle Missbrauchstaten (also alle sexuellen Belästigungen oder auch sexuellen Missbräuche) seiner Klosterbrüder untereinander und innerhalb von Klostermauern als eine Angelegenheit zwischen zwei Erwachsenen Männern abgetan, wo ein Gericht nichts dabei zu suchen habe.
So sieht also die LEX-Schönborn aus!
Und weil Kardinal Schönborn diese komischen Ansichten der Kirche so auslegt, meint er zur ev. Aufhebung des Zölibats für seine Priester auch, dass die Ehe auch nichts für seine Priester ist, weil so viele Ehen geschieden werden und so würden sich seiner Meinung nach auch sehr viele Priester scheiden lassen.
Eine Frechheit ist das von Kardinal Schönborn über die Institution Ehe so zu sprechen.
Ich zum Besispiel bin über drei Jahrzehnte glücklich verheiratet und weil meine Frau und ich eben beziehungsfähig sind, funktioniert unsere Ehe auch.
Und hier ist der ganze Artikel mit der Vikarstory, wie sie im Profil, Heft Nr. 20 (2007) am 13./14.5.2007 erschienen ist:
Nach angeblichen sexuellen Übergriffen durch einen Wiener Bischofsvikar befindet sich ein Mönch aus Heiligenkreuz in psychiatrischer Behandlung im AKH. Kardinal Schönborn kennt die Causa seit einem Jahr – Konsequenzen gibt es bislang keine. Längst hatte man freudig damit begonnen, im Stift Heiligenkreuz zu hämmern, zu pinseln, die Fassaden zu behübschen, um dem Papst bei seinem Besuch im September vorzuführen, dass es in der großen, zerrissenen Welt auch eine kleine, heile gibt. Doch in den Klostermauern von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck im Wienerwald und in den Gemächern des Wiener Erzbischofs Christoph Schönborn ist der Friede dahin. Höchste Nervosität regiert. In einem Einzelzimmer der Station 4A der psychiatrischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien befindet sich Frater Konstantin (Name geändert, Red.) seit der Karwoche in stationärer Behandlung. Zweimal täglich werden Pharmakeulen wie Paroxat oder Trittiko gegen seine „tiefe Traurigkeit“ und „schweren Depressionen“ eingesetzt. Frater Konstantin ist Ende 30, übergewichtig, sehbehindert und am Ende seiner Kräfte: „Mein Vertrauen ins klösterliche Leben ist nicht nur erschüttert, sondern zerstört. Ich kann und will nicht mehr. Ich hoffe, dass man mir wie versprochen eine betreute Wohngemeinschaft vermittelt und eine Arbeit im Computerbereich.“ Die Wochenenden verbrachte er zuletzt im Kloster, doch der Aufenthalt dort belaste ihn immer aufs Neue: „Sobald ich weg und hier im Krankenhaus bin, geht es mir wieder besser.“ Konstantin versuchte, sein Problem innerhalb der klösterlichen „Familie“ zu lösen, im Beichtstuhl, durch Ratsuchen bei Mitbrüdern, bei der kirchlichen Ombudsstelle für Opfer von sexuellem Missbrauch, bei mehreren Psychiatern. Schließlich sahen er und einige seiner Mitbrüder nur noch eine Möglichkeit, mit den Vorkommnissen umzugehen: den Gang an die Öffentlichkeit. Frater Konstantin berichtet, Bischofsvikar Andreas Pfeifer (Name von der Redaktion geändert), Kardinal Schoenborns Stellvertreter fuer den Süden der Diözese „unter dem Wienerwald“, habe ihn im Herbst 2005 zunächst in die pfarrhöfliche Sauna nach Sittendorf und danach in die Gemächer der Pfarre Alland mitgenommen. Dort habe er eine Flasche Whisky geöffnet, um ihn danach „zu masturbieren“, was er selbst, Konstantin, „gelähmt“ über sich ergehen habe lassen müssen. Danach habe er wochenlang erfolglos versucht, die Sache zu vergessen, und sich schließlich in psychiatrische Behandlung begeben. Kardinal Christoph Schoenborn wisse seit Langem davon, doch passiert sei nichts.
Tatsächlich wurde Schönborn sowohl vom Psychiater Max Friedrich (als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs) wie auch von Abt Henckel-Donnersmarck über die Causa informiert. Bischofsvikar Pfeifer erklärte gegenüber profil, da sei „nichts gewesen“. Genauer gesagt erinnere er sich nicht mehr, schließlich „waren wir beide ja besoffen“. Erich Leitenberger, Sprecher von Christoph Schoenborn, erklärt gegenüber profil, er könne sich nicht vorstellen, dass der Kardinal zu dieser Causa Stellung nehmen werde. Frater Konstantin stammt aus Deutschland und kam erstmals 1993 als Novize nach Heiligenkreuz. Seine damaligen Freunde hatten ihn vor dem Eintritt in ein Kloster gewarnt, weil es dort so viele Homosexuelle gebe. Doch Konstantin hielt dies für ein Vorurteil. „Heute nicht mehr“, sagt er. Wiewohl man festhalten müsse, dass es auch sehr viele Mönche gebe, die tatsächlich nach nichts anderem als spiritueller Erfüllung strebten.
Schon im Oktober 1993 kam es laut Frater Konstantin zu einem ersten Übergriff: Pater K. habe ihn auf dem Gang in eine Ecke gezerrt und „an den Genitalien berührt“. Frater Konstantin: „Ich war total gelähmt. Ich habe das einfach nicht verstanden. Mein Glaube wurde dabei nicht erschüttert, doch meine Erwartungen vom Kloster waren gestört.“
Er habe sich an Mitbrüder gewandt, auch an den jetzigen Abt und damaligen Pater Gregor. Dieser habe ihm nur geraten, die Oberen über die wahren Gründe zu informieren, sollte er aus dem Kloster austreten. Henckel-Donnersmarck erinnert sich heute nicht mehr daran. Der damalige Abt Gerhard reagierte prompt und entfernte Pater K. umgehend aus dem Kloster.
Konstantin begab sich erstmals in Psychotherapie. Nach dem Noviziat kehrte Konstantin nach Bochum zurück, bevor ihn Abt Gerhard 1995 wieder nach Heiligenkreuz rief, weil er einen Gehilfen für den „Gästemeister“ benötigte. Konstantin freute sich, gebraucht zu werden, und es folgten klösterliche Jahre, die er heute nicht missen möchte. Konstantin war zwar nicht unbedingt die Geselligkeit in Person und hielt nie viel von den weltlichen „Faxen“ einiger Mitbrüder wie dem Bodybuilding-Training in der klösterlichen Kraftkammer, in der auch Jugendliche von außerhalb des Klosters ein- und ausgingen, doch abgesehen davon war er „ganz zufrieden“.
Am 14. September 2005, man feierte „Kreuzerhöhung“, habe Kardinal Schönborns Bischofsvikar Andreas Pfeifer ihn, Konstantin, in die Sauna von Pater Augustinus in Sittendorf – wo auch immer wieder Gäste aus dem Ort gesehen worden sein sollen – eingeladen. Nach den Saunagängen, so die Schilderung von Frater Konstantin, habe ihn Pfeifer noch in dessen Pfarre nach Alland mitgenommen. „Ich dachte, er wollte mit mir reden“, erzählt Konstantin. In Alland habe Pfeifer eine Flasche Whisky hervorgeholt, und man habe einiges getrunken. Konstantin: „Plötzlich hat er sich auf das Bett gelegt, und ich musste mich auf ihn legen. Dann hat er meine Hose ausgezogen und begonnen, mich zu masturbieren. Ich hatte wieder diese totale Lähmung. Ich sagte, das funktioniere bei mir nur mit Frauen. Doch er hat eine Zeit lang einfach weitergemacht. Bevor er dann einschlief, sagte er noch, er werde mich eben morgen wach küssen.“ Doch er, Konstantin, sei am nächsten Morgen schon sehr früh aufgestanden, um dem zu entgehen. Konstantin sagt, er habe das Erlebnis zu verdrängen versucht, „bis es nicht mehr ging“. Er habe „eine tiefe Traurigkeit gefühlt“ und sei sich selbst „so schmutzig vorgekommen“. Ab Ende Oktober 2005 ließ er sich schließlich von einem Psychotherapeuten in Baden bei Wien behandeln. Im Frühjahr 2006 bat Frater Konstantin schließlich Bischofsvikar Pfeifer, ihn zu seinem Therapeuten zu begleiten. Dort erklärte Pfeifer (was er auch im profil-Gespräch bestätigt), nicht ausschließen zu können, „dass da etwas war“, doch glaube er es nicht. Er könne sich nicht erinnern, man sei ja alkoholisiert gewesen. Frater Konstantin begab sich nun auch zur kirchlichen Ombudsstelle für sexuelle Missbrauchsopfer. Deren Leiter, der Psychiater Max Friedrich, informierte Kardinal Christoph Schönborn im Frühjahr 2006 über die Causa. Friedrich: „Das ist das normale Prozedere. Wir hören die Menschen an, informieren unsere Auftraggeber und helfen, so gut wir können.“
Die angebotene Hilfe bezog sich hauptsächlich auf materielle Unterstützung bei einem Austritt aus dem Kloster. In der Karwoche 2007 ging es Frater Konstantin schließlich so schlecht, dass er in der Psychiatrie des Wiener AKH stationär aufgenommen wurde. Am Osterdienstag besuchte ihn Abt Henckel-Donnersmarck und fiel aus allen Wolken, als er erstmals Konstantins Geschichte hörte. Umgehend sprach er bei Schönborn vor.
Dieser soll laut Frater Konstantin erklärt haben, es handle sich um erwachsene Personen, die selbst wissen müssten, was sie zu tun hätten. Außerdem sei dies alles strafrechtlich nicht relevant, und daher dürften keinesfalls die Medien eingeschaltet werden. Frater Konstantin behauptet, er habe diese Aussage vom Prior in Heiligenkreuz erfahren, der wiederum vom Abt informiert worden sei. Weder der Prior noch der Abt stellen diesen Umstand gegenüber profil in Abrede. Auch der beschuldigte Bischofsvikar Andreas Pfeifer bestätigt, nach wie vor das volle Vertrauen des Kardinals zu haben.
Pfeifer zeigt sich selbst betroffen von den Vorwürfen. Er könne sich nicht erklären, warum Frater Konstantin ihm durch Verbreitung von Unwahrheiten schaden wolle.
Abt Henckel-Donnersmarck bleibt zwar dabei, dem aus dem Kloster ausscheidenden Frater Konstantin beim Aufbau einer Existenz unterstützen zu wollen.
Doch greift er ihn im profil-Gespräch persönlich massiv an:
Dieser Mann habe ohnehin nie wirklich am klösterlichen Leben teilgenommen, sei nur „zum Essenabholen erschienen“, nicht einmal zum Gebet sei er aufgestanden, „aber für das Gasthaus hat er schon Zeit gehabt“. Auch Schönborn-Sprecher Leitenberger stellt die Glaubwürdigkeit Konstantins in Abrede und sieht dessen psychische Krankheit eher als Ursache für die Verbreitung seiner Behauptungen denn als Folge der Übergriffe. Leitenberger: „Er ist krank.
Offenbar erträgt er das klösterliche Leben nicht. Er hat es versucht und ist daraufgekommen, dass es nicht das Richtige für ihn ist.“
Was Leitenberger übersieht: Wollte Frater Konstantin nur einem Mitbruder schaden, dann hätte er schon früher Unwahrheiten verbreiten können und hätte nicht in Beichtstühlen und bei der Ombudsstelle Hilfe suchen müssen. Und er hätte seinen „Verführer“ wohl kaum darum gebeten, ihn zum Psychiater zu begleiten. Außerdem bestätigen anonym bleiben wollende Personen aus dem Klerus die „Vorgänge“. Für Leitenberger steht in der Causa jedenfalls „Aussage gegen Aussage“.
Und er verteidigt die Haltung von Christoph Schönborn. Auch Abt Henckel-Donnersmarck sieht die Angelegenheit wie der Kardinal: „Ich würde ihm eine Watschn runterhauen. Aber mich ist noch nie ein Homosexueller angegangen. Wohl weil ich ein schiacher Hund bin.“
Ende des Profil Artikels
Und weil ja in Österreich bei solchen Fällen gar nichts passiert, auch wenn in Medien darüber berichtet wird, machte ich eine Anzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft im Fall des Vikars:
Hier ist meine Anzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft gegen Vikar Hörschläger vom 21. 5. 2007:
Sehr geehrte Damen und Herren der Oberstaatsanwaltschaft!
Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst, geb. am……, wohnhaft……
Ich möchte, dass Sie (Oberstaatsanwaltschaft) in dem, durch das Nachrichtenmagazin Profil, öffentlich bekannt gewordenen Fall von sexueller Belästigung, aktiv werden und mit Nachforschungen gegen den Vikar, Herrn P. Mag. Amadeus Hörschläger, (geboren am 16. Juli 1947 in Wels/ OÖ), beginnen.
Er ist als Vikar ein Stellvertreter von Herrn Kardinal Schoenborn. Ich lege den besagten Artikel des Nachrichtenmagazins hier bei.
Diese Art, wie diese sex. Belästigung im Profil zitiert wurde, stellt meiner Meinung sicher ein Strafdelikt dar. Weiters wird im Profilartikel Kardinal Schönborn so zitiert, dass es sich bei dem gegenwärtigen Fall um keinen Straftatbestand handle, da zwei erwachsene Personen wissen müssen, was sie tun….
So wollte es Schönborn vom Tisch haben. Doch die Psyche rächt sich und lässt das Opfer nicht in Ruhe, er beginnt mit Psychotherapie.
Doch schon nach dem ersten Missbrauch, der dem Missbrauchten 1993 in Heiligenkreuz widerfuhr, wurde er, nachdem er es der Ordensobrigkeit meldete in Psychotherapie geschickt….
Ich bin zwar kein Jurist, aber müsste da nicht die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden???
War es nicht im Fall Prammer so, als Vorwürfe im Raum standen, dass die Justiz zu handeln begann?
Ich verlange, dass in dem öffentlich bekannt gewordenen Fall die Staatsanwaltschaft und die Justiz endlich tätig wird, und damit etwas in diesem Fall geschieht, versuche ich es eben mit dieser Anzeige.
Denn es findet seitens der Kirche PERMANENT eine OPFERBELEIDIGUNG nach der anderen statt. Vikar Hörschläger sagte (was er auch im profil- Gespräch bestätigt), dass er nicht ausschließen kann, „dass da etwas war“, doch glaube er es nicht. Er könne sich nicht erinnern, man sei ja alkoholisiert gewesen.
” So ein Mensch soll pädagogisches Vorbild sein, denn er war sogar als Konviktsleiter tätig.
Eigentlich übertrifft der betrunkene Bischofsvikar die Aussage von Pater Paterno, dessen Hand ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaßen hinübergerutscht ist, mit dem er im gleichen Bett übernachtete.
Wie viele Peinlichkeiten mit all diesen Vertuschungen, die hin und wieder ans Tageslicht (Öffentlichkeit) dringen verträgt Kardinal Schönborn eigentlich noch?????
Viele kath. Priester, die den Verein Kirche verließen sattelten dann auf eine neue Tätigkeit um und wurden Psychotherapeut. Dort betreuen sie auch oft die Opfer von Sexuellen Missbrauch durch Kirchenleute (sie bekommen diese meist von den kirchlichen Ombudsstelle für sex. Missbrauch vermittelt), wo leider wieder mit so Praktiken wie Fluchaustreibung und Exorzismus dem Bösen auf den Leib gerückt wird.
Das alles müssen die Opfer dann auch noch aushalten. Ich denke, dass dem sex. missbrauchte Mönch vom Stift Heilgenkreuz durchaus ähnliches bei der Psychotherapie passiert sein dürfte, und bei mir (als ehem. Sex. Missbrauchsopfer von mehreren Kirchenleuten) ist es leider so passiert.
Schönborn-Sprecher Erich Leitenberger stellt im Standard die Glaubwürdigkeit des Fraters in Abrede und sieht dessen psychische Krankheit eher als Ursache für die Verbreitung seiner Behauptungen denn als Folge der Übergriffe.
Leitenberger: „Er ist krank. Vielleicht ist er schon als Kind missbraucht worden. Offenbar erträgt er das klösterliche Leben nicht. Er hat es versucht und ist daraufgekommen, dass es nicht das Richtige fuer ihn ist.“
Was Leitenberger übersieht:
Wollte der Frater nur einem Mitbruder schaden, dann hätte er schon früher Unwahrheiten verbreiten können und hätte nicht in Beichtstühlen und bei der Ombudsstelle Hilfe suchen müssen.
Und er hätte seinen „Verführer“ wohl kaum darum gebeten, ihn zum Psychiater zu begleiten. Außerdem bestätigen anonym bleiben wollende Personen aus dem Klerus die „Vorgänge“. Leitenberger verteidigt die Haltung von Christoph Schönborn.
In einem anderen Bericht der Tageszeitung der Standard sagte Leitenberger weiters:
”Wie es in Oesterreich halt so üblich ist”, hätten beide bei ihrem Saunabesuch ”ordentlich was getrunken und der Mönch konnte dann nicht mehr ins Stift zurück.
Der Bischofsvikar hat ihm angeboten bei ihm zu übernachten.
Und da war dann gar nichts mehr.” Um den”angeblich Belästigten, der sich seit einigen Jahren in einem Zustand befindet, der psychotherapeutische Sorge notwendig macht”, kümmere man sich von kirchlicher Seite intensiv.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
Unbestritten ist: Vikar Hörschläger sagte (was er auch im profil-Gespräch bestätigt), dass er nicht ausschließen kann, „dass da etwas war“, doch glaube er es nicht.
Er könne sich nicht erinnern, man sei ja alkoholisiert gewesen."
Es folge die Zurücklegung meiner Anzeige
Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt (Mag. Werner Nussbaumer) hat mir geantwortet und mich über die Zurücklegung der Strafanzeige gegen Vikar Hörschläger mit 13. 6. 2007 informiert.
Die Begründung lautete: §§ 212 Abs 2 Z1 Strafgesetzbuch, 218 Abs 1 Z 1 Strafgesetzbuch
Im Internet habe ich dann diese § gefunden:
Strafgesetzbuch (StGB)
Besonderer Teil
Zehnter Abschnitt
Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung
§ 201 Vergewaltigung
§ 202 Geschlechtliche Nötigung
§ 203 aufgehoben
§ 204 aufgehoben
§ 205 Sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person
§ 206 Schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen
§ 207 Sexueller Missbrauch von Unmündigen
§ 207a Pornographische Darstellungen Minderjähriger
§ 207b Sexueller Missbrauch von Jugendlichen
§ 208 Sittliche Gefährdung von Personen unter sechzehn Jahren
§ 209 [Gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter achtzehn Jahren] aufgehoben.
§ 210 aufgehoben
§ 211 Blutschande
§ 212 Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses
§ 213 Kuppelei
§ 214 Entgeltliche Vermittlung von Sexualkontakten mit Minderjährigen
§ 215 Zuführen zur Prostitution
§ 215a Förderung der Prostitution und pornographischer Darbietungen Minderjähriger
§ 216 Zuhälterei
§ 217 Grenzüberschreitender Prostitutionshandel
§ 218 Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen
§ 219 Ankündigung zur Herbeiführung unzüchtigen Verkehrs
§ 220 Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechtes oder mit Tieren (außer Kraft)
§ 220a Werbung für Unzucht mit Tieren
§ 221 Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht (aufgehoben)
Nun die beiden angegebenen §, die als Zurücklegungsgrund der Anzeige zitiert werden:
§ 212 Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses
(1) Wer
1. mit einer mit ihm in absteigender Linie verwandten minderjährigen Person, seinem minderjährigen Wahlkind, Stiefkind oder Mündel oder
2. mit einer minderjährigen Person, die seiner Erziehung, Ausbildung oder Aufsicht untersteht, unter Ausnützung seiner Stellung gegenüber dieser Person eine geschlechtliche Handlung vornimmt oder von einer solchen Person an sich vornehmen lässt oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer
1. als Arzt, klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe oder Psychotherapeut oder sonst als Angehöriger eines Gesundheits- oder Krankenpflegeberufes mit einer berufsmäßig betreuten Person,
2. als Angestellter einer Erziehungsanstalt oder sonst als in einer Erziehungsanstalt Beschäftigter mit einer in der Anstalt betreuten Person oder
3. als Beamter mit einer Person, die seiner amtlichen Obhut anvertraut ist, unter Ausnützung seiner Stellung dieser Person gegenüber eine geschlechtliche Handlung vornimmt oder von einer solchen Person an sich vornehmen lässt oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen.
§ 218 Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen
(1) Wer eine Person durch eine geschlechtliche Handlung
1. an ihr oder
2. vor ihr unter Umständen, unter denen dies geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, belästigt,
ist, wenn die Tat nicht nach einer anderen Bestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer öffentlich und unter Umständen, unter denen sein Verhalten geeignet ist, durch unmittelbare Wahrnehmung berechtigtes Ärgernis zu erregen, eine geschlechtliche Handlung vornimmt.
(3) Im Falle des Abs. 1 ist der Täter nur auf Antrag der belästigten Person zu verfolgen.
Leider ist das ist der Grund, warum die Staatsanwaltschaft die anzeige zurücklegte.
Oder liegt der Grund einfach darin, dass unter § 212
(1) Wer
2. mit einer minderjährigen Person, die seiner Erziehung, Ausbildung oder Aufsicht untersteht, unter Ausnützung seiner Stellung gegenüber dieser Person eine geschlechtliche Handlung vornimmt oder von einer solchen Person an sich vornehmen lässt oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
Priester sind in dem Absatz leider nicht explizit angeführt. Doch ich erhielt vom Bildungsministerium überraschender Weise 2006 einen Brief, dass der Begriff „Seelsorger“ 2006 in die Strafrechtbestimmung „Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses“ , § 212 Abs, 2, Z. 1 des Bundesgesetztes vom 23. Jänner 1974, BGBl. 60, i. d. F. BGBl. I Nr. 56/2006, über die mit gerichtlicher Strafe bedrohten Handlungen ( Strafgesetzbuch – StGB), aufgenommen wurde (siehe folgenden Brief).
HAT SICH DIE STAATSANWALTSCHAFT MIT DER SCHNELLEN ZURÜCKLEGUNG MEINER ANZEIGE GEGEN VIKAR HÖRSCHLÄGER WOMÖGLICH DOCH GEIRRT???
Da sich der Mönch im Psychiatriegewahrsam des AKH Wien befindet, wurde ihm vermutlich eine Anzeige zu erstatten ausgeredet, so wird dem Vikar nichts passieren.
Dennoch verstehe ich die Haltung der Staatsanwaltschaft nicht:
Anzeigepflicht:
Wer immer von einer strafbaren Handlung Kenntnis erlangt, ist berechtigt, Anzeige zu erstatten, aber grundsätzlich nicht dazu verpflichtet.
Die Anzeige sollte am besten bei der nächstgelegenen Polizei- oder Gendarmeriedienststelle erstattet werden.
Ich habe halt gleich die Anzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft eingebracht.
Die Sexualdelikte sind im Strafgesetzbuch (StGB) unter „Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung“ geregelt. Dazu zählen u.a. Strafbare Handlungen im Ausland, die ohne Rücksicht auf die Gesetze des Tatorts bestraft werden (§ 64), Vergewaltigung (§ 201), Geschlechtliche Nötigung (§ 202), Sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person (§ 205), Schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen (§ 206), Sexueller Missbrauch von Unmündigen (§ 207), Pornografische Darstellung Minderjähriger (§ 207a), Sittliche Gefährdung von Personen unter 16 Jahren (§ 208), Blutschande (§ 211), Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses (§ 212), Kuppelei (§ 213), Entgeltliche Vermittlung von Sexualkontakten mit Minderjährigen (§ 214), Zuführen zur Prostitution (§ 215), Förderung der Prostitution und pornografischer Darbietungen Minderjähriger (§ 215a), Zuhälterei (§ 216) sowie Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen (§ 218).
Und hier ist mein ZIGster unbeantworteter Brief an Kardinal Schönborn, diesmal das Thema Horschläger betreffend:
Eure Eminenz Kardinal Schönborn!
Bitte folgen Sie dem Ruf Ihres Chefs Ratzinger (Papst Benedikt XVI), der Sie schon immer bei sich im Vatikan haben wollte und verlassen Sie Wien.
Ihre Grabenkämpfe mit dem Heiligenkreuzer Abt (auch ein Hochadeliger) sind mittlerweile zum Kotzen, aber deswegen dürfte diese Geschichte auch aufgeflogen sein. Eminenz, Sie umgeben sich vermehrt mit Menschen die PÄDOHOMO Veranlagungen haben, oder zumindest setzen Sie diese in Ihrem Umfeld mit Vorliebe ein.
Dann streiten Sie immer persönlich alles ab und lassen von Ihrem Sprecher ebenso alles abstreiten. Dafür werden andere komische Axiome in den Raum geschoben, die aber im Endeffekt genauso hirnrissig sind (oder sogar hirnrissiger) wie: V
ikar Hörschläger (der Zistersienser in Heiligenkreuz ist, wo auch das Opfer wohnt) kann sich laut eigener Aussage an gar nichts erinnern, da ja der Herr Vikar zu diesem Zeitpunkt so betrunken gewesen sein soll. P. Amadeus Hörschläger soll aber pädagogisches Vorbild sein, denn er war sogar lange als Konviktsleiter tätig.
Eigentlich übertrifft Ihr betrunkener Bischofsvikar Hörschläger die Aussage von Pater Paterno, dessen Hand ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaßen hinübergerutscht ist, mit dem er im gleichen Bett übernachtete. Eminenz, schmeißen Sie aber, bevor Sie sich endgültig nach Rom verabschieden, dieses negative Vorbild für die Jugend (den betrunkenen Bischofsvikar, der lt. eig. Aussagen so betrunken ist, dass er sich an gar nichts mehr erinnern kann....) noch schnell aus ihrer Firma (Erzbischöfliches Ordinariat/ oder Kirche) hinaus.....
Eminenz, wie viele Peinlichkeiten mit all diesen Vertuschungen, die hin und wieder ans Tageslicht (Öffentlichkeit) dringen vertragen Sie eigentlich noch?????
EX- oder ALT- Bischof Krenns These lautete ja:
Sex. Missbrauchsopfer der Kirche sind immer selber schuld, denn sie sind ja alle psychisch gestört mit Ihren fragwürdigen Missbrauchsvorwürfen gegen die ehrwürdigen Kirchenleute.
Außerdem willigen lt. Krenn diese Opfer in voller Mündigkeit dem Missbrauchsakt vorher zu, weil sie ihn selber wollen oder einfach zulassen. ALSO, ICH WOLLTE DAS ALS 6JÄHRIGER SICHER NICHT UND DENNOCH PASSIERTE ES......
Ich hatte leider einige sexuelle Missbrauchstäter, die Kirchenleute waren, und es ist für mich so, als ob ich schon einige Weltkriege überlebt habe.
Und wenn ich als Opfer schweigen soll (Wunsch von Dr. Gusenbauer, von Dr. Schüssel und von Ihnen Eminenz usw.), sollen es dann die Steine herausschreien?
Aber wer kein persönliches Missbrauchsopfer war kann nicht so empfinden, wie ich als Opfer empfinde.
Wer selbst kein Opfer war wird auch nie verstehen, wie das Gefühl der Ohnmacht ist, das ich schon als 6jähriger empfand.....
Es ist einfach noch immer so demütigend, weil es immer dasselbe Muster ist, das laut Kirchenobere die österreichischen Schäfchen glauben sollten.
Im Ö1 Mittagsjournal wurde auch über den Fall mit Ihrem Vikar berichtet. Lt. Ihrem Pressesprecher (Leitenberger?) wurde aber gesagt, dass die Sache deswegen für Sie erledigt sei, weil man Ihnen versicherte, der junge Mönch sei laut des Heiligenkreuzer Abtes, Henkell von Donnersmark, schon lange in psychiatrischer Behandlung.
Ich weiß weiters, dass in Österreich alle Missbrauchsopfer von Kirchenleuten, wenn sie schon öffentlich bekannt werden, als immer schwer psychisch gestörte und minderbemittelte Menschen dargestellt werden.
Und genau diesen Punkt zeige ich seit Jahren auf. In Irland konnte man Dank Premierminister Ahern, der wegen der vielen vertuschten sex. Missbrauchsfälle von Kirchenleuten eine staatliche Untersuchung anordnete, 16.000 Opfer ans Tageslicht bringen. 16.000 Menschen als Irre zu bezeichnen, war der Kirche in Irland dann leider doch nicht mehr möglich....
Bei uns in Österreich geht das aber leider noch. NOCH!!!!!!!!!!!!!!!
Ihr Pressesprecher hat mich ja auch zum unglaubwürdigen Geisteskranken und Irren erhoben.
Ich frage mich, was musste dieser junge Priester und Mönch des Stiftes Heiligenkreuz hinter den Kulissen alles erdulden?
Hoffentlich hat er nicht schon AIDS. (Etliche Ihrer Priester sind ja schon Träger des HIV Virus).
Es ist ein langer Weg, bis sexueller Missbrauch hinter Klostermauern an die Öffentlichkeit kommt.
Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass so etwas Jahre, bis Jahrzehnte dauert, da dort ein absolut diktiertes Schweigegelöbnis vorherrscht. In dieser Geschichte mit Heiligenkreuz, wo der vermeintliche Täter und das Opfer dem Heiligenkreuzer Konvent angehören, muss es schon eine grausliche (verm. lange andauernde) Vorgeschichte gegeben haben.....
MfG
Michael Tfirst
tfirst@gmx.at
Und im Mai 2007 reichte ich schon meine 2. Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn (wegen Vertuschung der Geschichte seines Vikar) bei der Oberstaatsanwaltschaft ein:
Sehr geehrte Damen und Herren der Oberstaatsanwaltschaft!
Eine neuerliche Strafanzeige von mir gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung und Rechtsbeugung. Vor wenigen Jahren brachte ich gegen Kardinal Schönborn, aus dem gleichen Grund schon einmal eine Anzeige bei Ihnen ein.
Vor einer Woche, am 21.5.2007, reichte ich bei Ihnen (Oberstaatsanwaltschaft) eine Strafanzeige per. E-Mail (über die Homepage des Justizministeriums) gegen den Vikar von Kardinal Schönborn, Herrn Mag. Amadeus Hörschläger, ein.
Ich erhielt eine elektronische Bestätigung dieser meiner Anzeige, die ich kopiert habe. Ich ersuchte Sie in dieser Anzeige, die Tatbestände der schweren sexuellen Belästigung, die im Nachrichtenmagazin Profil (in der AUSGABE Nr. 20 / 07, vom 13./14.5.2007), ausführlich beschrieben sind, zu prüfen und in Folge ein Strafverfahren gegen Vikar Hörschläger einzuleiten.
Die Sache kann für den Vikar ja nur mit einem Schuldspruch oder aber, wenn er wirklich unschuldig sein sollte (was ich persönlich eher bezweifle), auch mit einem Freispruch enden.
Auf jeden Fall sollen endlich die Zeugen des Stiftes Heiligenkreuzes, die ebenfalls, leider anonym, aber dennoch, laut Profilbericht, vorhanden sind, angehört oder einvernommen werden, wie auch das sexuelle Missbrauchsopfer selber.
Kardinal Schönborn lässt aber in dem Profilbericht und auch in anderen Medien über seinen Pressesprecher, Erich Leitenberger, verkünden, dass er mit dem vermeintlichen Täter ausführlich gesprochen habe und dabei zu dem Schluss kam, der Mann ist unschuldig (er war ja leider wirklich nur stockbetrunken, und kann sich nur deswegen nicht mehr daran erinnern das Opfer masturbiert zu haben).
Aber das sexuelle Missbrauchsopfer wird in der psychiatrischen Abteilung des AKH behandelt, da er ja solch eine Behandlung (laut Leitenberger) nötig habe. Auf die im Profilbericht erwähnten Zeugen (von denen es einige geben dürfte) und das Opfer selbst geht Kardinal Schönborn erst gar nicht ein, denn er glaubt dem sexuellen Missbrauchsopfer ja nicht, weil er leider nur seinem Vikar und seiner Unschuld und den Psychiatern der Ombudsstelle glaubt.
Das genügt und deswegen braucht man ja kein Gericht. Das sexuelle Missbrauchsopfer erhält doch schon die ihm zustehende und notwendige Behandlung in der Psychiatrie des AKH Wien und das ist schon für Kardinal Schönborn die oberste Gerichtsinstanz für das Opfer.
Bis vor weniger als zweihundert Jahren war die Kirche ja wirklich noch oberste Gerichtsbarkeit (auch Strafgericht). Wieso sitzt da aber noch immer bei einem (zufällig bekannt gewordenen) STRAFTATBESTAND Kardinal Schönborn als oberster Richter zu Gericht und kommt dann mit seinem Domkapitel oder der Bischofs- oder Vikarkonferenz zu dem Entschluss, da war nichts?
Wieso kann Kardinal Schönborn so ein Diktat seiner Meinung in der Öffentlichkeit kundtun? Die Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien, die seit ungefähr eineinhalb Jahren vom Primararzt für Kinderpsychiatrie des AKH, Herrn Dr. Max Friedrich, geleitet wird, gibt immer an, mit den kriminalpolizeilichen Dienststellen und der Justiz bei jeglichem Verdacht zusammenzuarbeiten.
Was geschah hier in diesem Fall?
Hat die Staatsanwaltschaft wirklich dieselbe Meinung wie der Kardinal?
Das Oper ist ja verrückt, die Zeugen brauchen wir nicht, und über einen (sogar öffentlich bekannten) Tatbestand des schweren sexuellen Missbrauchs sehen wir einfach hinweg, da die staatliche Gerichtsbarkeit auf die Psychiatrieverantwortlichen in den jeweiligen Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch abgewälzt wird????
Aus dem vom Profil beschriebenen Fall ist sogar viel mehr als nur von Verdacht herauszulesen. Es ist ein sehr schwerer Fall von sexueller Belästigung, wo der Hinweis, dass es mehrere Zeugen gibt, weil sich diese Geschichten ja wiederholten, auch beschrieben wurde.
Ich denke, in unserem Rechtstaat hat das ordnungsgemäß anders abzulaufen, aber anderseits denke ich auch leider als gelernter Österreicher, dass für die kath. Kirche in Österreich eigene Gesetze gelten und Sie sich als Oberstaatsanwaltschaft mit irgendeiner juristischen Spitzfindigkeit schon aus der Verantwortlichkeit ziehen werden, die Sie mich gar nicht wissen lassen werden.
Leider genügt es ja in Ihrem hohen Amte als Oberstaatsanwaltschaft, dass Sie mich nur dahingehend (wenn überhaupt) informieren, dass Sie meine eingebrachte Strafanzeige gegen Vikar Hörschläger zurücklegen werden und meine hiermit zweite eingebrachte Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn, ebenso.
Vor wenigen Jahren machte ich ja schon eine Anzeige bei Ihnen (Oberstaatsanwaltschaft) gegen den Kardinal und Erzbischof von Wien, Dr. Schönborn, da bei mir der Verdacht aufkam, die Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch der diversen Diözesen helfe nur beim Vertuschen und nicht beim Aufklären.
Vor allem helfen Sie aber den sexuellen Missbrauchsopfern nicht, da diese (wenn etwas öffentlich bekannt wird) sowieso immer nur als Verrückte und Irre nur seitens der Kirche abgetan werden. Der oberste Fadenzieher, wie so eine Sache behandelt werden soll, ist leider immer Kardinal Schönborn selber. Ist er also im Rechtstaat Österreich nach wie vor die oberste Gerichtsbarkeit für die Straftatbestände seiner Kirchenangestellten? Zumindest versteht er sich als solcher, da er lt. Profil nach Prüfung der Sachlage zu dem Entschluss kam, da war nichts.
Noch einmal, Kardinal Schönborn hatte ich schon bei Ihnen, weil ich ihn der Begünstigung für seine pädophil veranlagten Mitarbeiter durch Vertuschung und Verschleierung in etlichen Fällen von sexuellem Missbrauch durch Kirchenleute anzeigte. In diesem Fall ist es wieder so.
Deswegen reiche ich hiermit auch eine neuerliche Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung und Rechtsbeugung ein.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Heinz Fischer!
Ich schrieb Ihnen unlängst einen Brief, den Sie dankenswerter Weise beantworteten.
Am 27.2.2007 haben Sie gleich fünf Bischöfe mit hohen Orden der Republik Österreichs ausgezeichnet, als permanent verleumdetes Missbrauchsopfer von Kirchenleuten, protestierte ich bei Ihnen schriftlich dagegen.
Anlässlich der neuen Ereignisse (diesmal den Stellvertreter Kardinal Schönborn betreffend und bereits in mehreren Medien nachzulesen) ersuche ich Sie wirklich, von Herrn Kardinal Schönborn das „Große Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich am Bande“ wieder zurückzuverlangen.
Abererkennen Sie aber auch ebenso den Titel Professor vom Pressesprecher des Kardinals, Herrn Leitenberger.
Ich weiß nicht, ob ich Staatsbürger der Republik Österreich über ein solches Recht überhaupt verfüge, eine Abdankung zu verlangen, aber ich versuche es hiermit einmal.
Sie wissen selbst sehr genau (da sie meine Lebensgeschichte kennen), dass ich Kardinal Schönborn öffentlich als permanenter Schützer seiner vielen PÄDOHOMO Priester benenne.
Die Ausflüchte von Kardinal Schönborn und Herrn Prof. Leitenberger sind dazu immer eine PERMANENTE OPFERBELEIDIGUNG und ich bin leider auch ein persönlich Betroffener!
Und so „glaubwürdig“ hat (Profil) lt. Kardinal Schönborn und Herrn Leitenberger Herr Vikar Hörschläger alles widerlegt, der auf den Vorwurf hin nur damit reagierte, er war so besoffen, dass er sich "nicht mehr genau" erinnern kann!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Äußerungen in den Medien von Herrn Leitenberger sind wie so oft leider von massiver Unsensibilität: Das vermeintliche Opfer ist in einem Zustand, der "psychotherapeutische Sorge notwendig macht"! Der Zustand des Opfers ist sicher nur die Folge der Übergriffe.
Das gleiche Muster werfe ich seit Jahren schon den engsten Mitarbeitern des Kardinals vor, denn Herr Leitenberger stellte mich auch als Missbrauchsopfer von Kirchenleuten öffentlich nur als IRRER dar. Siehe dazu meine Homepage mit dem Schweigevertrag: http://michaeltfirst.blogspot.com/
Kardinal Schönborn umgibt sich vermehrt mit Menschen die PÄDOHOMO Veranlagungen haben….
…oder er setzt diese in seinem Umfeld mit Vorliebe ein.
Vikar Hörschläger kann sich laut eigener Aussage an gar nichts erinnern, da er zu diesem Zeitpunkt so betrunken gewesen sein soll.
So ein Mensch soll pädagogisches Vorbild sein, denn er war sogar als Konviktsleiter tätig.
Eigentlich übertrifft der betrunkene Bischofsvikar die Aussage von Pater Paterno, dessen Hand ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaßen hinübergerutscht ist, mit dem er im gleichen Bett übernachtete.
Wie viele Peinlichkeiten mit all diesen Vertuschungen, die hin und wieder ans Tageslicht (Öffentlichkeit) dringen verträgt Kardinal Schönborn eigentlich noch?????
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, bitte werden Sie tätig! Nehmen Kardinal Schönborn den hohen Orden weg!!!!! Nehmen Sie Prof. Leitenberger den Titel Prof. weg!!!!!!!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
Noch etwas zu Heiligenkreuz
Ein Mönch und Zisterzienserpater aus dem Stift Heiligenkreuz war der Erfinder der Nazis.
Sein Name war Lanz von Liebenfels.
Bei einer Meditation über einem Grabstein mit der Abbildung eines Ritters, der einen Hundsaffen niederringt, will ihm schlagartig klar geworden sein, dass die Rasse der „Arier“ oder „Herrenmenschen“ einen ständigen Abwehrkampf gegen die Rasse der „Nichtarier“ oder „Affenmenschen“ zu führen habe. Da die arische Rasse durch Vermischung mit „Minderrassigen“ geschwächt sei, seien umfassende „rassenhygienische“ Maßnahmen zu ihrer „Reinzucht“ und „Veredlung“ erforderlich. Diese wiederum bedürften unter anderem einer bedingungslosen Unterordnung der arischen Frau unter den arischen Mann.
Der Zisterzienserpater Lanz von Liebenfels aus dem Stift Heiligenkreuz war also der Hitlermacher!
Thomas Bernhard beschreibt in einem seiner autobiographischen Bücher, dass die Methoden des von Nationalsozialisten geführten Internates, das er besuchte, von den katholischen Institutionen nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 bruchlos übernommen wurden!
In Österreich sind heute noch zu viele Nachkommen von engagierten NS-Familien in Führungspositionen, ob als Juristen, als Wirtschaftskapazunder, bei der Polizei, in der Politik, in der katholischen Kirche, usw.
Es fand nie eine ordentliche Aufarbeitung der NS Zeit in Österreich statt. Sogar der BSA - Bund Sozialistischer Akademiker - nahm viele NS Verbrecher auf. Opfer und Täter arrangierten sich bei den besten Jobs und aus dieser materiellen Gier und Machtgier wurde fast alles verschwiegen und vertuscht.
Leute wie der pädophile Kinderpsychiater Dr. Wurst - er missbrauchte auch 1.500 Kinder sexuell, ließ seine Ehefrau durch einen seiner Zöglinge umbringen - oder der Kindereuthanasiearzt Dr. Gross, wurden von der hohen Politik bis zu ihrem Lebensende gedeckt. In der österreichischen Klasnic-Kommission sitzt jetzt jener Psychiater, der Dr. Heinrich Gross Verhandlungsunfähigkeit attestierte. Zum Glück wurde das von den Medien als falsch kommentiert.
Die wichtigen Teile der österreichischen Geschichte sollen einfach unaufgearbeitet bleiben, oder verfälscht werden, mehr ist da nicht drinnen.
So läuft das auch mit dem gleichen Muster bei Missbrauchsfällen der katholischen Kirche ab.
In Deutschland brachte zum Beispiel Pater Eberhard von Gemmingen bei den sexuellen Missbrauchsfällen an katholischen Jesuiten-Schulen einen Vergleich mit der Judenverfolgung, um vor einem Generalverdacht gegen seinen Orden zu warnen - Verzerren oder Geschichtsverfälschung betreiben und immer Leugnen. Wird in Österreich einmal ein Priester für zig Missbrauchsfälle verurteilt, dann gibt es anstelle der Haftstrafe ein Jahr Aufenthalt in einer Lungenheilanstalt, oder so etwas Ähnliches, als österreichische Lösung halt. Denn Bischöfe und Äbte intervenieren permanent im Hintergrund in Gerichtshöfen über ihre Mitbrüder aus den Studentenverbindungen oder den Rotaryclubs, denn die hohen Kirchenfürsten sind da auch in diesen Lobbys selbst als Mitglieder dabei. Ein Trauerspiel ist das Ganze, denn die Führungsebene der Kirche ist im gesamten Missbrauchsskandal bis dato ungeschoren geblieben.
Opus Dei Wirtschaftsskandale in Österreich
Über Hochegger in Verbindung mit dem Opus Dei und über die in der ÖVP dominierende Freimaurerei, die wiederum mit dem Opus Dei wirtschaftlich sehr verbunden ist:
Das Opus Dei ist schuld an sehr vielen Wirtschaftsskandalen in Österreich. Die ÖVP ist nicht nur eine Freimaurerpartei sondern auch eine Opus Dei Partei. Da das Opus Dei fast aus nur rechtskonservativen Katholiken besteht, muss die ÖVP mit ihren vielen Freimaurern auch immer ordentliche Spagate machen. Laut Vatikan werden alle Freimaurer exkommuniziert. Der Wiener Kardinal Schönborn wollte da seinen ÖVP Freunden helfen, dass das endlich aufgehoben wird, doch Kurienkardinal Ratzinger machte gleich, als er Papst Benedikt XVI. wurde, einen ordentlichen Strich durch diese Rechnung. Jetzt muss Schönborn selber Papst werden, um diesen Freimaurer-Exkommunikations-Passus endlich aufzuheben. Nun wieder weiter zum Opus Dei: Auch der parteipolitische Rest Österreichs ist ebenfalls schon in dem undurchsichtigen Opus Dei Filz verfangen.
Als sexuelles Missbrauchsopfer des Klerus studiere ich seit gut 30 Jahren das leugnende und vertuschende Verhalten der Kirchenobrigkeiten. Mit der Wiener Peterskirche (bis vor kurzem der Hauptsitz des Opus Dei in Österreich) kam ich 1974 in Verbindung und Seit damals schon forsche ich über das Opus Dei und über den Opus-Dei-Vatikan Filz in Verbindung mit der weltweiten Kirche, dem Staat und der Wirtschaft.
Vor über 10 Jahren erzählte mir ein Bekannter, dass seine Tochter ein Praktikum bei Hochegger.com machte. Dabei ist ihr nahe gelegt worden, wenn sie danach in der Agentur bleiben will, muss sie dem Opus Dei beitreten. Damals habe ich mir die Mitarbeiter von hochegger.com im Internet angesehen und ich stellte fest, dass die gesamte Führungsmannschaft dem Opus Dei sehr nahe stand. In etlichen Gesprächen über die Agentur Hochegger hörte ich von mehreren Leuten, dass Mitarbeiter öfters genötigt wurden, dem Opus Dei beizutreten.
Hochegger.com war beim internationalen Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller und das bedeutet: Opus Dei, denn Burson Masteller gehört dem
OPUS DEI.
Schon damals begann ich damit, die Medien über meinen Wissenstand zu informieren, doch niemand hat sich dafür interessiert und ich wurde überall als Verschwörungstheoretiker und als ein sehr lästiges Kirchenmissbrauchsopfer abgewimmelt.
Siehe da: In einem Protokoll des parlamentarischen Untersuchungsausschuss vom 16. Februar 1012 zur Klärung von Korruptionsvorwürfen spricht Herr Hochegger auf der Seite 16 über Burson Masteller:
.............Abgeordneter Dr. Peter Pilz (Grüne): Und der Premierminister gibt österreichischen Ex-Politikern oder Politikern den Auftrag, von Österreich aus die Schwächen des politischen Systems Bulgarien zu erforschen.
Dr. Peter Hochegger: Herr Pilz! (Abg. Dr. Pilz: Wir kommen dann schon, wir kommen schon …!) – Ja, ja. Unsere Agenturgruppe war eingebettet in ein internationales Agenturnetzwerk: Burson-Masteller. Das heißt, diese Agenturgruppe hatte Büros in Berlin, in Paris, in London – in allen europäischen Hauptstädten. Abgeordneter Dr. Peter Pilz (Grüne): Wichtig ist da: Sofia, Belgrad – dazu kommen wir noch.
Dr. Peter Hochegger: Das war die Agenturgruppe Hochegger. Aber Burson Masteller hatte Büros in allen europäischen Städten. (Abg. Dr. Pilz: So ist es!)So, und ein Kriterium war, eine Agentur zu finden, die in der Lage ist, den Dialog in diesen europäischen Hauptstädten zu führen...............
Und ich postete einen Tag vor diesem Untersuchungsausschuss wieder einmal – wie schon seit einigen Jahren, über dieses Thema im Standard über den Hochegger Opus Dei Filz - unter dem Artikel mit dem Thema „Telekom-Manager sagte 100.000 Euro für Familienpartei ÖVP zu“
Und falls dieser Posting Strang oder der Artikel gelöscht werden sollte, hier sind noch einmal die Originale meiner Postings:
Auch Mitarbeiter der SPÖ wurden bei Hochegger intensiv bearbeitet dem Opus Dei beizutreten, wenn sie bei Hochegger Karriere machen wollen.
Schon seit 10 Jahren mache ich unzählige Redakteure und andere darauf aufmerksam, dass es sich hier nur um ein ein Opus Dei Netzwerk handelt. Und immer wenn ich sagte, dass von der Kirche das ganze ausgeht, wo Österreich sich jetzt befindet, wurde ich immer nur belächelt......
Altbundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel hielt bei seiner Rede im Wiener Stephansdom fest, es gebe Politiker mit christlichen Grundsätzen:
Und weil Dr. Schüssel so gerne im Stephansdom predigt und ein Freund vom Schönborn ist, brockte er uns Kirchenopfer seine engste ÖVP Mitstreiterin Frau Klasnic als Kommissionschefin ein, die mich ordentlich angelogen hat mit ihrem „Opus Dei“ nahen Sumpf! Auch das Stift Göttweig mit all seinen Sümpfen erfuhr Schüssels Schutz!
Zurück zu Hochegger.com.
Er war beim internationalen Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller und das bedeutet: Opus Dei. Einzelne oder mehrere Mitglieder gemeinsam errichten mit Spenden u. a. Wirtschaftsschulen - zum Beispiel IESE, Barcelona.
Die Opus-Dei-Zentren sind so genannte kooperative Werke und werden auf Veranlassung des Opus Dei von Mitgliedern ins Leben gerufen.
Außerdem gibt es Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist.
IESE is an initiative of Opus Dei, a personal prelature of the Catholic Church.
IESE insight: Centro Internacional de Investigación de Organizaciones; Burson-Marsteller
Auch bei den vielen aufgeflogenen Wirtschaftsskandalen tragen die Vertuscher in den Führungsebenen die Mitverantwortung. Und überall hat das Opus Dei - es steht unter der direkten Aufsicht des Papstes - seine Hand mit im Spiel......
Und jetzt wird Herr Hochegger als der einzige Gierige dargestellt Die Kirche und die mächtigen Vertuscherhintermänner im Klerus sollen schon wieder - wie leider immer - leer ausgehen?
Dabei hatte (und hat noch immer) dieser OPUS DEI Filz nur das eine System, nämlich die ganze Wirtschaft für den eigenen Vorteil zu unterwandern und zu manipulieren.
Anlässlich der Bestätigung des neuen Wiener ÖVP Parteichefs am Wiener Landesparteitag im Februar 2012, sagte ein Teilnehmer in einer TV Nachrichtensendung, „dass es in der ÖVP sehr mächtige Bünde gibt und wenn nur ein Bund will, dass der neue Parteichef weg soll, dann wird das auch so umgesetzt“.
Die Bürger werden mit den mächtigen Bünden die Industriellenvereinigung, den ÖAAB, den Bauernbund usw., meinen, dennoch gibt es darüber gesetzt einige Bünde mit mächtigen ÖVPlern, die wirklich entscheiden und wo in deren Salons die Weichen für alles gestellt werden.
Ich brauche nicht extra darauf hinzuweisen, dass der Geheimbund der Freimaurer in der ÖVP extrem stärker ist, als der Bauernbund. Und die Wirtschaftskammer brauche ich da auch nicht noch einmal eigens anführen, sitzen dort genügend Freimaurer und Rotarier herum.
Und wie schon erwähnt ist der Rest der Schlüsselstellenbesetzer der Wirtschaft in den Rotaryclubs untergebracht (siehe auch die Umwandlung vom SPÖ Proksch Club im Demel in den Rotaryclub „Wien-Stephansplatz“ im Demel).
Da packeln wieder alle zusammen (gegen das Volk) für ihre eigene Brieftasche.
Ich schrieb darüber schon vor Jahren und veröffentlichte die Namensliste dieses Rotaryclubs, weil Herr Faymann „mit seinem Herrn Ostermayer“ und Frau Dichand auch dort Mitglieder sind......
Zurück zur „Freimaurer und der Opus Dei Partei" ÖVP“.
Bei der ÖVP flog im Jahr 1980 auch eine Parteispendenaffäre auf.
Herr Rabelbauer, bekannt als „Mann mit dem Koffer“, versuchte der ÖVP eine Parteispende von mehreren Millionen Schilling zu übergeben.
Herr Rabelbauer war und ist dem OPUS DEI sehr nahe (nicht nur, weil eine seiner Firmen Opus heißt oder hieß).
Herr Rabelbauer pflegte immer schon gute Kontakte mit dem Vatikan und dort geht ja seit Jahrzehnten ohne einen sehr guten Kontakt zum Opus Dei zu pflegen gar nichts mehr (Am Rande erwähnt: Er pflegte er auch Kontakte mit Groer und angeblich soll Groer für einige Zeit sein Beichtvater gewesen sein).
Zurück zur Parteispende:
Echt arg, wie sich das Vatikan-Opus-Dei für die eigene Kirchenbereicherung der Politikerbestechung bedient, damit ja nie an Privilegien - wie dem Konkordat - gerüttelt werden kann. An der ÖVP Spitze stand damals Dr. Alois Mock und er bekennt sich auch ganz offen zum Opus Dei.
Auch so eine Sache, wo das OPUS DEI im Hintergrund seine Hand mit im Spiel hat, sind die Verfahren der Gletscherbahn in Kaprun mit 155 Toten.
Wegen den Grundstücksverhältnissen oder den Firmenkonstrukten der Kirche biegt's das Opus Dei in diesen Fällen auch schon wieder gerade.
Und wie ist dabei das Hocheggernetzwerk im Spiel?
Viele ehemalige Hocheggermitarbeiter haben kirchennahe Jobs und machen weiter ihre Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Kirche.
"Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Gerhard Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?"
Die Kirche kann alles blockieren – mit dem Würgegriff des Konkordats - 155 Tote in Kaprun hin oder...
Hr. Harald Schiffl war einmal im Vorstand von hochegger.com z. B. ist Sprecher des Stiftes Mehrerau. Aber er ist auch der Sprecher im Fall Kaprun.
Bei einer Klage gegen das Stift Mehrerau, die leider schändlich gescheitert ist, ging es um Pater Brigl:
Das Kloster sei nicht bereit, die Haftung für vorsätzliche Taten eines Ordensmitglieds zu übernehmen. In die Opferschutzkommission flossen bisher, so Pressesprecher Harald Schiffl, rund 200.000 Euro aus der Mehrerau.
Eine Klage gegen das Stift Mehrerau die Pater Müller betraf, hatte früher schon ein Opfer selbst bei der Glaubenskongregation in Rom eingeleitet, weil die Abtei zu lange untätig geblieben war.
Was dann aus dieser Klage wurde, darüber habe ich dann nichts mehr im Internet gefunden.
Zu uns Kirchenmissbrauchsopfern:
Alles in dieser Missbrauchs-Angelegenheit-Aufklärung ist unter der Opus Dei Leitung und es wird 2012 mehr vertuscht als je zuvor. Ich kenne mittlerweile die Verbindungen und die Netzwerke, wie menschenverachtend und Opfer verarschend das zurzeit abläuft.
Hier sind einige meiner Postings aus den letzten 5 Jahren zum Opus Dei:
Auch am 10. April 2007 postete ich im Standard zum Opus Dei unter den Artikel - Ratzinger spendet Segen "Urbi et Orbi":
Ein Vorposterer schrieb: „Wenn Sie einen nur in Ruhe lassen" (er meinte sicher die Kirchenleute oder die Kirche überhaupt)! MEINE ANTWORT DARAUF:
Ruhe geben die nie. Eine große, sehr manipulativ agierende PR Agentur Österreichs, gehört OPUS DEI. Auch SPÖ Mitarbeiter arbeiten dort mit und setzen sich den Nötigungen aus, dem Opus Dei beizutreten, wenn sie in dieser Agentur Karriere machen wollen. Da ist der Eurofighter Lobbyismus ein Klacks dagegen, der im Übrigen mit diesen Firmenverflechtungen der Agentur partnerschaftlich, parteipolitisch auch zu tun hat! Am Erfolg des Marketings wird oft so lange gedreht, dass dann nur Unabhängige agieren, aber nie die Kirche, die da leider als OPUS DEI dahintersteckt und bevorzugt mit der Pharma- u. Rüstungsindustrie kuschelt.
Zu Ihrem Vergelich das OPUS DEI der kath. Kirche mit dem Machtapparat ÖGB gleichzusetzen:
Der ÖGB wird nicht am 3. Weltkrieg schuld sein, hingegen das weltweit agierende und fundamentalistische Netzwerk OPUS DEI der verlogenen kath. Kirche allemal. Der CIA ist von Opus Dei Mitgliedern in den Führungspositionen unterwandert, das so etwas möglich ist, ist durch die eigentliche Politik des Vatikanstaats gegeben. Sie pflegen nicht nur seit den Kreuzzügen den einzigen Rechtsanspruch auf "TOD ALLEN HEIDEN (also Andersgläubige, Ungläubige)". Mit vielen Ländern vereinbarte der Vatikan ein Konkordat, welches nur Vorteile für die Kirche innehat (viel Grundbesitz, keine Steuern usw.). Auch von der intelligenten Schicht Österreichs weiß niemand so recht, was das Konkordat ist...
Am 1. Juni 2009 postete ich im Standard unter den Artikel: Strache im Interview "Was hier angerichtet wird, ist zum Schaden Österreichs"
Lt. „Österreich“ wird ein Militärseelsorger zitiert, der in der Karlskirche so predigte: „Die asiatischen Horden stehen nicht mehr wie 1683 vor den Toren Wiens, heute leben sie mitten unter uns.“ Angeblich gab er Herrn Strache Firmunterricht.
Priester, die in der Karlskirche predigen, gehören fast immer dem Opus Dei an und sie arbeiten Hand in Hand mit der Pius Bruderschaft. Beide kath. Gruppierungen sind radikal und antisemitisch unterwegs und unterwandern seit Jahren die öst. Politik. Eine große PR Agentur in Österreich gehört Opus Dei. SPÖ Leute arbeiten dort mit und setzen sich den Nötigungen aus, dem Opus Dei beizutreten, wenn sie in dieser Agentur sind. Der Eurofighter Lobbyismus hat im Übrigen mit diesen Firmenverflechtungen der Agentur auch zu tun! Und wenn Herr Strache jetzt auch noch als Parteiobmann in der Hand des Opus Dei oder der Pius Bruderschaft ist, wohin soll das führen?
Ich war auch Freimaurer. Ich saß auch öfters bei diversen „Festln“ neben Herrn Dr. Anton Wais, alles noch im Haus und den Logenräumen oberhalb des Cafe Museums.
Ich brachte einen Bekannten von mir in die Loge Helios. Wegen angeblich starkem Rechtsruck, der auch durch etliche Logen Österreichs ging und wegen „Gschäftln“ mit immens hohen Summen im Telekombereich (mit den dazugehörigen USA Kontakten) löste sich diese Loge dann plötzlich auf.......
Ich hätte immer schon gerne gewusst, durch wen an fast alle politischen Parteien Österreichs Zuwendungen flossen, weil z. B. alle brav in dem Geflecht der teuren Telefonlizenzvergaben mitwirkten. Dass diese mächtigen Männer erst einmal sich selbst bereichern ist ja klar. Dass das über spezielle Agenturen gesteuert wird, wird mittlerweile auch immer mehr Leuten klar, und dass viele der Akteure Freimauer, Rotarys und OPUS DEI Leute sind, auch. Wobei das mit dem Opus aber so eine eigene Sache ist, denn die Kirche soll ja wegen ethischen Auflagen, nicht mehr bei allen Geschäften mitmachen. Das wird übergangen und im Endeffekt ist die Kirche so über ihre OPUS DEI Mittelsmänner wieder fest im Geschäft mit der Waffenindustrie (zugleich ist das auch eine gute Basis für die Spionage, denn viele Opus Dei Leute sind auch als Militärgeistliche tätig) und der Pharmaindustrie usw.
Über mein persönliches Intermezzo bei den „Maurern“ berichte ich auf einer anderen Homepage von mir – dort ist etwas weiter unten ist diese Passage zu lesen:
Ich möchte sagen, dass die Kirche in Österreich unter der Herrschaft des Opus Dei schon genug Schaden angerichtet hat und dass es aus diesem Grund endgültig in Österreich mit all den Kirchenprivilegien vorbei sein muss, bedenke man die Kosten all der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse, die wegen dem Einfluss des Opus Dei notwendig wurden.
All diese Bünde sollen endlich einmal ihre Mitglieder offen bekanntmachen und nicht immer so eine Geheimnistuerei über ihre Mitglieder veranstalten. Aus den Konstellationen wäre dann auch für ermittelnde Behörden viel leichter ersichtlich, wie korrupte Geldgeschäfte ablaufen und wer mit wem „durch so einen Bund“ in Verbindung steht (auch im Parlament, oder in der Justiz, usw.).
Sehr beschämend ist das Wirken des OPUS DEI, denn am 28.02.2012 fand ich noch folgende Meldung im Internet:
Die katholische Kirche zahlt 950 Menschen in Deutschland Entschädigung für Missbrauch durch Geistliche. Es handelte sich um eine Presse Mitteilung im Westfalen-Blatt.
Weiters war in dieser Meldung zu lesen:........In Deutschland haben etwa 950 Männer und Frauen, die von Priestern oder anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche sexuell missbraucht worden sind, eine finanzielle Entschädigung erhalten. "Alle Anträge auf Opferentschädigung sind bearbeitet worden. Uns liegen keine offenen Fälle mehr vor".........
So sieht die Abwärts - Entwicklung bei Entschädigungen der katholischen Kirche im EU-Raum bis jetzt aus:
In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000.
In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer.
In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato 1.200 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet.
Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken 950 Opfer gemeldet.....
In Österreich übernahm durch die Klasnic-Kommission das Opus Dei unter dem Opus Dei Bischof Klaus Küng die Oberhand bei der Missbrauchscausa. Er transportierte seine Erkenntnisse und die gewonnene Einsicht, wie man da die Zahlen nach unten revidieren kann, nach Deutschland an seine Opus Dei Leute. Die überzogen das Vertuschungsnetz über Deutschland und das Ergebnis mit 950 Opfern war schon fertig.....
In Deutschland waren einfach Formulare auszufüllen, um dann die € 2.000 bis € 5.000 zu erhalten. Dann wurde seitens der Kirche auf Glaubwürdigkeit geprüft. Faktum ist, zig tausende kirchliche Missbrauchsopfer in Deutschland haben auf diese lächerliche Entschädigung verzichtet, und an der Kirche anstreifen wollten die meisten auch gar nicht mehr.
Und genau das bezweckte die Kirche. Das war der Plan der Opus Dei Strategen im Vatikan. Denn die Die Statistik sollte so aussehen, dass die Bischöfe in Deutschland sagen können, nur ganz wenige Opfer gibt es von Klerikern, und genau das haben wir, die Bischöfe und Kardinäle ja immer schon gesagt.
Die deutschen Opfer tun mir leid. Läuft bei uns in Österreich die Entschädigung durch die Kirche schon nicht gut, aber wie das in Deutschland abgehandelt wurde, ist einfach eine Katastrophe.
Es ist ein weiteres Verbrechen dieses Papstes, dem Opus Dei nach den immensen Entschädigungszahlungen der Kirche in Irland die Oberhand bei der weiteren Verwaltung der Opferdaten und Auszahlungen zu übergeben. Benedikt XVI ordnete an, dass sich das Opus Dei darum kümmern solle.
Zu Österreich: Natürlich meldeten sich noch lange nicht alle Opfer bei Frau Klasnic, die allermeisten haben einfach immer noch große Angst sich zu melden, wie leider auch bei vielen Fällen des Benediktinerstiftes Göttweig - denn meist steckt die Familie in wirtschaftlichen Abhängigkeiten der Kirche – und sonst ist die kirchliche Mafia in Österreich bei den Betroffenen sehr gefürchtet.......deswegen schweigen sie....und in Deutschland gibt man kirchlichen Missbrauchsopfer nur mehr € 5.000, deswegen melden sich auch gar keine mehr und die Äbte, Kardinäle und Bischöfe Deutschlands trompeten überall herum, sehr her, es ist ja kaum ein Skandal, denn es gibt in Deutschland ja nur 950 kirchliche Missbrauchsopfer......
Noch einmal zu den Zahlen aus Deutschland:
Man bedenke, dass es in Deutschland fünfmal so viele Katholiken gibt, wie in Österreich, dennoch trauen sich die Opus-Dei Verantwortlichen Aufklärer der Missbrauchsfälle der Öffentlichkeit die Zahl von 950 bekannt zu geben! Ich weiß nicht, ob die Öffentlichkeit in Deutschland die Meldungen des Opus Dei über diese geringe Opferzahl auch abnimmt, ein Hohn ist das Ganze allemal. Wie lange darf diese Kirche eigentlich mit ihrem gut durchorganisierten Opus Dei Filz noch so arg lügen?
Und zum Abschluss dieser Homepage sage ich, Michael Tfirst, folgendes:
Religionen sind eine Erfindung der Menschheit und das sind die traurigen Resultate von der römisch katholischen Kirche.
Und so wie es Martin Luther leider vergeblich schon vor 500 Jahren versuchte, die Welt von der katholischen Kirche zu befreien, so würde auch es gerne versuchen, die Welt auf friedlichem Wege von der verlogenen katholischen Kirche zu befreien.
Ablasshandel, Hexenverfolgungen, Inquisition, vertuschter sexueller Missbrauch durch den Klerus, Kreuzzüge, Judenverfolgungen, Teufelsaustreibungen bis heute (oft mit tödlichem Ausgang), Weltkriege, Glaubenskriege (bis heute überall mitverbandelt).......
Jahrhunderte lang hat die Kirche von vielen ihrer ermordeten Opfern das Vermögen konfisziert und dieses Vermögen stellte die Basis für den immensen Kirchenreichtum dar.
Es gehört restituiert.
Weiters lässt sich die Kirche von den Staaten, mit denen sie ein Konkordat als Abkommen pflegt, jährlich mit Billiarden finanzieren, obwohl sie selber das größte und reichste Unternehmen der Welt ist, obendrein ist sie auch weltweit der größte Grundbesitzer.........
Auch in Österreich besitzt die Kirche „unzählige“ Mietshäuser – die meisten in den allerbesten Lagen – Filetgrundstücke. Und dieser immense Grundbesitz der katholischen Kirche Österreichs – vor allem Mietshäuser – erstreckt sich zusätzlich in weitere Länder Europas! In Österreich kann man das alles nicht mehr zusammenzählen, denn es gehört den verschiedensten Orden, Stiften, Kirchen-Stiftungen und Diözesen und, und, und,.......unüberschaubar......die Kirche besitzt so viel, dass die Verwalter da selber nicht mehr wissen, wie viel das schon ist.... aber dass die Einnahmen immer mehr werden, dass wissen sie, denn immer noch sehr viele Leute vererben ihren Grund und Boden der Kirche.....
.............oder aber, anstatt die Welt von der Kirche zu befreien, könnte ich es ja auch damit versuchen, dass die Kirche von außen komplett erneuert wird.
Denn eine Erneuerung kann sicher nicht mit den Leuten passieren, die zurzeit in der Kirche das Sagen haben, aber auch nicht mit denjenigen, die innerhalb der Kirche diese erneuern wollen, denn auch sie stecken in diesem verlogenen System mit drinnen. Es gehören also völlig neue Vorzeichen gesetzt und mit ganz anderen Personen. Es müssen Personen sein, die von außen kommen, die nichts mit der so verlogenen und korrupten und mit so hinterhältigen Systemen arbeitenden Kirche am Hut haben.....
Eine Anmerkung in eigener Sache:
Ich bin wie ein offenes Buch, in dem jeder Mensch blättern kann und ich bin ehrlich und aufrichtig. Ich bin emotionell, ein totaler Altruist und viele Menschen aus meiner Umgebung meinen, ich mache damit einen großen Fehler, denn so zu sein ist sehr gefährlich, weil jemand, der allen Menschen immer nur Vertrauen entgegenbringt permanent hintergangen, ausgenützt und auch verleumdet wird.
Und wurde ich auch von so genannten Freunden oder Mitstreitern bei meinen jahrzehntelangen Vorreiterkämpfen in den Missbrauchssachen gegen die Kirche sehr oft hintergangen, ausgenützt, und verleumdet, aber es flogen bis dato schon viele dieser verlogenen Sachen von den notorischen Verleumdern und Lügnern auf, denn ich hoffte ja immer, dass mit der Zeit all die Lügen, Vertuschungen und Verleumdungen transparent werden. Aber welches Unternehmen oder welche Bewegung ist schon intrigenfrei?
Ich habe mir zwar schon vor vielen, vielen Jahren angewöhnt, dokumentarisch zu sein, auch Gesprächsprotokolle anzulegen, usw, doch ich blieb weiter ein immer offener Mensch und aufrichtig, ehrlich immer wieder zum Punkt kommend, analytisch, reflektierend usw. All diese Eigenschaften schufen mir zwar Feinde und Probleme, aber in Summe sage ich, ich bin froh, dass ich so bin, habe ich gerade wegen meiner Art unendlich viel Positives auf diesem Planeten bewegt und das wiederum mach mich froh und auch ein wenig stolz.
Und ganz zum Abschluss mache ich hier noch einen Hinweis auf meine weiteren Homepages:
Die Missbrauchskirche
„Du sollst mein griechischer Götterknabe sein“, schrieb der Benediktiner aus St. Peter in Salzburg
Brother Act - nicht Sister Act - Klostertreiben 2011 im Stift Göttweig
Opus Dei Filz rund um die Klasnic-Kommission
"Sieg Heil" und "Heil Hitler" rufende Arbeitsamt Mitarbeiter
Ihr Kind atmet zu viel - Schimmelbefall in Wiener Sozialwohnungen
Thousands of catholic priests are child abusers
Meine Kunstwerke
Korrespondenz und Medienberichte